Christoph Behrens
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Christoph Behrens (* 8. Juni 1962 in Altena) ist ein deutscher Sozial- und Erziehungswissenschaftler sowie Politikberater mit den Schwerpunkten Good Governance, Managing Diversity und Gender Mainstreaming. Nach langjähriger Tätigkeit für die schleswig-holsteinische Landesregierung arbeitet er seit 2006 im Rahmen eines Projekts der Entwicklungszusammenarbeit in Indonesien.
Die aktive Gestaltung von sozialem Wandel im Zeitalter der Globalisierung steht auch im Mittelpunkt seines gesellschaftspolitischen Engagements in der Hochschule, in der SPD, in verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und zuletzt insbesondere für die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche.
[Bearbeiten] Wissenschaftliches Profil
Christoph Behrens absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium an den Universitäten Siegen und Braunschweig und befasste sich in seiner Magisterarbeit mit neuen sozialen Bewegungen in der Bundesrepublik Deutschland. Nach einer längeren Phase beruflicher Tätigkeit promovierte er 2005 in Kiel als Erziehungswissenschaftler (Titel der Dissertation: Gesellschaftliche Pluralisierung und ihre Konsequenzen für die Kirche. Dr. Kovac Verlag Hamburg, 2005).
Seit 2001 führt er als Lehrbeauftragter am Institut für Pädagogik der Christian-Albrechts-Universität Kiel Lehrveranstaltungen zu Grundlagen der Erziehungswissenschaft, innovativen pädagogischen Konzepten und Gewinnung und Analyse empirischer Daten, sowie zu Themen der angewandten pädagogischen Psychologie, jeweils mit Schwerpunkten auf Gender und Diversity durch.
Das Forschungsinteresse von Christoph Behrens ist ausgerichtet auf das Spannungsfeld von sozialem Wandel, Geschlechterverhältnissen, Organisationen und Macht, auch in internationaler und komparativer Perspektive, seit 2004 mit speziellem Fokus auf Europa und Asien. Im Kontext von Vielfalt (Diversity) als einem Schlüsselphänomen des Spätkapitalismus befasst er sich dabei mit Modernisierungsstrategien in Organisationen (Regierungen und Parteien, Religionsgemeinschaften, Hochschulen und andere pädagogische Institutionen), und mit gesellschaftlichen Diskursen, die sich in ihnen abbilden.
[Bearbeiten] Biografische Daten
Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, wo stattdessen Fließtext stehen sollte. |
1968 bis 1981 Schulbesuch in Hagen, Abitur; 1981 bis 1982 Wehrdienst; 1982 bis 1991 Hochschulstudium in Siegen (Universität-Gesamthochschule) und Braunschweig (Technische Universität und Hochschule für bildende Künste), Magister Artium (M.A.) Politikwissenschaft und Geschichte; 1989 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Herzog August Bibliothek zu Wolfenbüttel; 1991 bis 1992 Geschäftsführer Aids-Hilfe; 1993 bis 1997 wissenschaftlicher Projektleiter in der Jugendhilfe; 1997 bis 2006 Referent der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung in Kiel, zuletzt im Ministerium für Bildung und Frauen; seit 2001 Lehrbeauftragter am Institut für Pädagogik; 2005 Promotion zum Dr. phil.; 2006 Forschungsaufenthalte (National University Singapore, Hong Kong Institute for Education, Centre for Women and Gender Studies, University of Indonesia, Depok); seit 2006 Regierungsberater in Indonesien.
PND: kein individualisierter Datensatz vorhanden (Stand: 26. Oktober 2006)
Nicht individualisierter Eintrag zum Namen Christoph Behrens im Katalog der DNB |
Personendaten | |
---|---|
NAME | Behrens, Christoph |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Sozial- und Erziehungswissenschaftler sowie Politikberater |
GEBURTSDATUM | 8. Juni 1962 |
GEBURTSORT | Altena |