Cueva de Ambrosio
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Die Höhle des Ambrosio span. Cueva de Ambrosio – nicht zu verwechseln mit gleichnamigen Höhlen bei Beas de Segura, Jaén und Milano und in der Neuen Welt), befindet sich in der Sierra de Maria-Los Vélez, bei Vélez Blanco in Spanien. Es ist die wichtigste altsteinzeitliche Fundstätte, die im äußersten Norden der Provinz Almeria liegt. Sie wurde 1986 in die Akte der „Kulturgüter von besonderem Interesse“ eingetragen.
Die Höhle die sich in einer Steilwand von ungefähr 100 m Höhe öffnet, ist 38 m breit, 18 m hoch und 17 m tief. Sie liegt im Tal des Arroyo del Moral. Die ersten schriftlichen Nachrichten über die Höhle stammen von Abbé Breuil. In seiner Arbeit: "Les subdivisions du paléolithique supérieur et leur signification", veröffentlicht er eine Kerbspitze aus der Höhle, die ihm von Federico dos Motos zur Verfügung gestellt wurde. Untersuchungen der Höhle haben dokumentiert, dass ihre Nutzung in der Altsteinzeit anfing, während des Epipaläolithikums andauerte und während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit wenigstens sporadisch stattfand.
Die nahegelegene Cueva de Los Letreros (Höhle der Schilder) wurde mindestens seit 5.000 v. Chr. genutzt. Sie ist seit 1924 National Monument und seit kurzem, historisches Monument der Menschheit. Unter ihrer figuartiven Wandbildern erscheint, neben Ziegen und Hirschen auch die Figur des "Zauberers". Unter dem Namen Indalo wurde er zum Emblem der Provinz Almería.
[Bearbeiten] Literaur
Manuel Carrilero Millán & Ángela Suárez Marquez: El territorio almeriense en la prehistoria. 1997