Fassadenwäsche
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Fassadenwäsche ist eine regional gebräuchliche, abwertende Beschreibung für einen unprofessionell durchgeführten Außenangriff in der Brandbekämpfung.
Im Gegensatz zum sichereren Außenangriff wird hier eine große Menge Löschmittel (meist Wasser) verbraucht, ohne eine messbare Löschwirkung zu erzielen.
Bildlich wird dabei Bezug auf die Tatsache genommen, dass der größte Teil des Löschmittels den Brandort gar nicht erst erreicht und stattdessen die Fassade des Brandobjektes trifft, an der es dann abfließt.
In vielen Situationen (etwa dem Vollbrand einer Scheune) ist jedoch auch heute der Außenangriff die einzige adäquate Vorgehensweise und durch den sich stetig verbessernden Ausbildungsstand der Feuerwehren werden die meisten Brandbekämpfungen professioneller durchgeführt als je zuvor.