Diskussion:Intraindustrieller Handel
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ganz kurz gesagt bezeichnet intraindustrieller Handel z.B. den Import von französischen Autos nach Deutschland und den Export deutscher Autos nach Frankreich.
Interindustrieller Handel wäre demnach z.B. der Import von französischem Wein nach Deutschland (unter der Annahme, daß Deutschland keinen Wein nach Frankreich exportieren würde)und der Export deutscher Kuckucksuhren nach Frankreich.
Die Erklärungen stimmen haargenau, allerdings ist interindustrieller Handel keine bekannter Begriff, sondern eine eigene Kreation um die Gegensätze deutlich zu machen. Vielleicht wäre es besser diesen aus dem Artikel zu entfernen, um niemanden zu verwirren. --Erik Wintzer 18:46, 29. Mär 2006 (CEST)
Naja,inter-industrieller Handel ist sehr wohl ein bekannter und in der Fachliteratur verbreiteter und oft verwendeter Begriff. Mir fällt dabei spontan Horst Siebert: Außenwirtschaft (Lucius & Lucius Verlag, Stuttgart) ein. Gruß Sascha Schmitt
Umso besser. --Erik Wintzer 10:56, 12. Apr 2006 (CEST)
Inter-industrieller Handel wird auch in "Wagner, Einführing in die Weltwirtschaftspolitik (1999), Seite 4ff." so explizit als Fachwort verwendet. -- Sunnyman 13:15, 17. Sep 2006 (CEST)
Vorsicht: Intra-industrieller Handel ist nicht gleich inter-industieller Handel! Intra-industrieller Handel bezeichnet den Handel zwischen zwei vergleichbaren Industrieländern (z.B. Technologie, Faktorenausstattung), der vor allem durch Spezialisierung auf bestimmte Produktvarianten und historisch gewachsene Standortvorteile bestimmt ist (vgl. Peter Bofinger, Grundlagen der Volkswirtschaft).
Um das erste Beispiel von oben aufzunehmen: Der Import von französischen Autos ist sinnvoll, da sonst in Deutschland ein breiteres Spektrum an Autos hergestellt werden müßte. Das würde sich aber nicht lohnen, da gleichzeitig davon auch weniger Stückzahlen (innerhalb Deutschlands) verkauft würden. So teilt man sich die Arbeit auf, und jedes Land produziert die Ware, auf die es spezialisiert ist. Beide Länder gewinnen dadurch, da beide Länder insgesamt mehr (in Deutschland und Frankreich) absetzen und somit auch in höheren Stückzahlen (also günstiger) produzieren können.
Gruß Sylvia K.