Italiener und andere Süßigkeiten
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Filmdaten | |
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Deutscher Titel: | Italiener und andere Süßigkeiten |
Produktionsland: | Deutschland, Italien |
Erscheinungsjahr: | 2003 |
Länge (PAL-DVD): | 95 Minuten |
Originalsprache: | Deutsch |
Stab | |
Regie: | Ute Wieland |
Drehbuch: | Martin Rauhaus |
Produktion: | Susanne Freyer |
Musik: | Oliver Biehler |
Kamera: | Peter Przybylski |
Besetzung | |
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Italiener und andere Süßigkeiten ist eine Liebeskomödie und deutsche Fernsehproduktion basierend auf dem Drehbuch von Martin Rauhaus unter der Regie von Ute Wieland. Produziert wurde der Film für ProSieben/Sat.1 im Jahr 2003 in Deutschland und Italien und wurde bereits häufiger ausgestrahlt.
[Bearbeiten] Handlung
Die Designerin Charlotte Berg führt ein eher unspektakuläres Singleleben. Nun verstirbt in Italien eine männliche Ferienliebschaft namens Paolo, die Ihr einen (angenommenen) Heiratsantrag machte. Auf dem Totenbett möchte dieser, dass ein Verwandter - der zufällig denselben Vornamen trägt - einen letzten Abschiedsgruss nach Deutschland überbringt. Wie es der Zufall nun will, verlieben sich nun dieser Verwandte namens Paolo Fabrelli und Charlotte. Weiter entpuppt sich Paolo neben seinen äußeren Qualitäten als nicht ganz unbegütert, doch verschweigt er diese Tatsache um nicht wieder nur des Geldes wegen geliebt zu werden. Die beiden Protagonisten kommen sich näher, aber werden durch eine Reihe von Missverständnissen wieder auseinander getrieben. Zum Schluss klärt sich das Ganze, wie es sich wohl für eine Komödie gehört.
Originalinformation Pro7/Sat1:
"Charlotte (Stefanie Stappenbeck) ist Single, steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und arbeitet in der von der Pleite bedrohten Werbeagentur Sweet Design. Ein lukrativer Auftrag für das Design einer Schokoriegelverpackung soll die Agentur vor dem Untergang retten. Charlotte und ihre Kollegin sowie beste Freundin Gloria (Yvonne Johna) stürzen sich in die Arbeit. Der Auftraggeber, der reiche italienische Geschäftsmann Paolo Fabrelli (Benjamin Sadler), ist bereits auf dem Weg nach Deutschland. Was Charlotte nicht ahnt: Paolo ist der Cousin eines Eisverkäufers, der ihr vor Jahren in Italien kurz vor der Abreise einen Heiratsantrag gemacht hat. Und was die Sache nicht besser macht: Sie hat ihn, um ihn schnell loszuwerden, angenommen! Paolo will nun den letzten Wunsch seines gleichnamigen Verwandten erfüllen und Charlotte von dessen Tod unterrichten. Doch bei ihrem Treffen fällt der Strom aus. In der Dunkelheit hält Charlotte Paolo für ihren "Verlobten", den Eisverkäufer. Zuerst verwirrt, dann amüsiert, denkt dieser gar nicht daran, die Verwechslung aufzulösen. Er hat sich unsterblich in Charlotte verliebt und hofft auf die wahre Liebe ..." [Weblink: http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/spielfilme/madebyprosieben/italiener/story/]
[Bearbeiten] Bemerkungen
Eine Bewegung / romantische Verklärtheit im Film betrifft ein Gedicht, welches als wiederkehrendes Thema verwendet wird. Geschrieben wurde es von Martin Rauhaus, dem Drehbuchautor, und kommt im Film als Abdruck in einem Buch vor.
Es wird in zwei verschiedenen Versionen zitiert.
Version 1: wird aus dem obengenannten Buch abgelesen
Ich will ein fremdes Land bereisen,
seine Berge bewandern,
seine Küsten erforschen,
die rauen Klippen besteigen
und Halt finden am lebensrettenden Vorsprung.
Ich will die fremden Winde spüren
und den warmen Regen auf meinen Wangen.
Meine Hände will ich in seine Erde graben.
Seine Wurzeln fühlen will ich,
schmecken sein Salz und riechen
den Duft seiner weiten Täler.
Und ich will kämpfen mit dem Land,
mich messen mit seinem Willen,
seine und meine Grenzen erforschen,
bis der Schlaf kommt und ich mich bette
auf den Blättern seines Herbstes.
Version 2: wird "mit kleinen Auslassern" von den zwei Hauptdarstellern "frei" zitiert.
Ich will ein fremdes Land bereisen,
seine Berge bewandern,
seine Küsten erforschen.
Die rauen Klippen erklimmen.
Ich will die fremden Winde spüren
und den warmen Regen auf meinen Wangen.
Ich will schmecken sein Salz
und riechen den Duft seiner weiten Felder.
Und ich will kämpfen mit dem Land,
mich messen an seinem Willen,
seine und meine Grenzen erforschen,
bis der Schlaf kommt
und ich mich bette auf den Blättern seines Herbstes.