Josef Mikl
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Josef Mikl (* 8. August 1929 in Wien) ist ein österreichischer Maler und Graphiker.
Mikl studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Dobrowsky. 1956 gründete er mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer die Künstlergruppe "Galerie nächst St. Stephan". 1964 stellt er auf der documenta III aus. 1968 vertrat Mikl Österreich bei der Biennale in Venedig. 1969 bis 1997 war Mikl Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1977 nahm er an der documenta 6 teil.
Mikl vertritt einen "abstrakten Realismus" mit der menschlichen Figur als zentralem Thema. Ein besonderer Stellenwert kommt bei ihm der Zeichnung zu.
[Bearbeiten] bedeutende Werke
- Decken- und Wandbilder im Großen Redoutensaal der Wiener Hofburg (nach dem Brand von 1992)
- Blaue Figur mit rotem Berg, 1988
- Kirchenfenster der Pfarrkirche Parsch, 1956
- Kirchenfenster der Friedenskirche in Hiroshima, 1959-1961
- Kirchenfenster der Pfarrkirche Lehen in Salzburg, 1963-1964
- Emmaus-Bild an der Altarwand der Kapelle in St. Virgil