Diskussion:Kommunistischer Bund Westdeutschland
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[Bearbeiten] Weitere prominente Ex-Mitglieder Heymann, Kempf, Laubach, Münster
das Anfügen weiterer prominenter Ex-Mitglieder in früheren und heute wieder Führungsfunktionen habe ich mit Bedacht auf solche Beschränkt, die die Seiten gewechselt haben und zum Teil für das Verheizen einiger Hundert integerer Kommunistinnen verantwortlich waren: allein das Zitieren des Schmiererzitats (aus Überzeugung und auch auf Anweisung des ZK, der Regionalleitung Mitte (Höfler/Löchel/Mönich/Kraft/ Koenen ((war schon degradiert))) und der Zellenleitung über den Mord an Generalbundesanwalt Buback: "um solche Leute muss man keine Tränen weinen, die haben genug Dreck am Stecken. Sie aber abzuschiessen ändert gar nichts an der Lage der Arbeiterklasse und des Volkes, die wachsen nämlich nach ..." (sinngemäß, da ich die KVZ nicht archiviert habe) an einem KBW-Info-Stand hat mir eine Verurteilung zu 3 Jahren Gefängnis und ein Berufsverbot eingebracht. Über das Schmiererzitat zu urteilen, überlasse ich der Leserschaft. Dass nach einem Jahr in der Berufung dann das Urteil auf 3 Jahre auf drei Jahre Bewährung entschärft wurde habe ich der damals noch für mich geltenden Rechtshilfe des KBW und der "KBW"-Anwaltssocietät Kempf, Pfaff, Borowski und Co zu verdanken. Der größte Teil der Führungsriege hat uns Deppen Bauernopfer bringen und jede Menge Kochenarbeit (nach Berufsarbeit und Zellentätigkeit in Voll-Contischichtarbeit und Akkord) bei der Errichtung der dann teuer versilberten KBW-Zentrale leisten lassen, und die letzten Kröten aus den Taschen geholt und sich dann nach oben ins gegnerische Lager abgesetzt. Klar gehören da immer auch die dazu, die das mit sich machen lassen. ... ich meine , solche essentiellen, existentiellen Aspekte von Realität, Wahrheit, Wirklichkeit bekommt man beim rein buchhalterischen Aufbau einer Enzyklopädie nicht in die Zeilen. Der von Schmierer und Co so plakativ betriebene "Antistalinismus" und "Anti-Sozialimperialismus" bedeutete letztlich doch nur die Fortsetzung des Versuchs der "unter den Talaren so muffigen" von AH geführten Väter- und Großvätergeneration der Neuordnung Europas mit anderen Mitteln. Soll mir der Joschka doch erzählen, was am Verrecken der polnischen Bauern und Bergarbeiter "zivilgesellschaftlich" "demokratisch" sein soll. Und wo der Unterschied der Bombardierung Belgrads von 1941 und der der 90er Kahre des letzten Jahrhunderts liegt. Und der Koenen soll mir verklickern, was die Bergleute- und bauernopfer mit der Befreiung Polens zu tun haben sollen, außer dass es jetzt ein paar Dutzend (nur dem Kapitalgesetz unterworfene aber sonst völlig freie) polnische Millionäre, weniger selbständige polnische Betriebe als jemals im RGW und entsprechend zigmillionenfach blutigste Armut gibt. Klar! Alles nicht enzyklopädisch! Löschbedürfnisse?? Torsten? Wie war das mit der Diskussion bei Wikipedia? Barth-Engelbart 01:52, 28. Aug 2005 (CEST) Barth-Engelbart 01:52, 28. Aug 2005 (CEST)
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- Der Buback-Nachruf des KBW erschien in der KVZ Nr. 15 vom 14. April 1977 mit dem Titel Buback erschossen - Gründe gib´s genug, aber was nützt das schon. Der Artikel wurde anfangs kaum beachtet und führte, als er als Flugblatt etc. nachgedruckt wurde, zu einer Reihe von Prozessen gegen die Verteiler oder presserechtlich Verantwortlichen : Mord gebilligt. Sechs Monate Haft für KBW-Mitglied (FAZ vom 7. Oktober 1977 über einen "dreißig Jahre alten Lehrer aus Hanau, der zur Zeit als Montagehelfer arbeitet", s.a. Der Spiegel Nr. 43/1977, S. 226); bereits Ende September 1977 gab es sechs Monate gegen die Genossin Detscher, Sekretärin des KBW-Bezirks Mittlerer Oberrhein/Nordschwarzwald; ebenfalls sechs Monate Haft für einen Germanistikstudenten und KHG-Mitglied in Göttingen (FAZ 8. Dezember 1977); sechs Monate auf Bewährung für ein 33 Jahre altes Mitglied des KBW in Augsburg (FAZ vom 7. Januar 1978) u.s.w. (evtl. Verschärfungen in höheren Instanzen nicht berücksichtigt).Sf67 19:18, 31. Aug 2005 (CEST)
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- Barth-Engelbart 04:06, 1. Sep 2005 (CEST)Sf/67 hat Recht: vor 29 Jahren wurde ich nicht zu 3Jahren sondern zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt wegen des Zitierens des Schmierer-Zitates zu Buback. Meine damalige Verteidigungsrede vor dem Landgericht Hanau war ein umfassender Angriff auf die Politik des bürgerlichen Staates, in heroische -mit dem KBW-ZK direkt abgestimmte Worte gefasst, die in der Versícherung an den vorsitzenden Richter Buschbeck gipfelten, er würde im Laufe der Revolution einer sinnvollen körperlichen Arbeit zugeführt. Die 36 Manuskriptseiten enthielten noch nicht die ausführlichen Zitate aus den Klassikern. Der Prozess stützte sich im übrigen auf fingierte "Zeugenaussagen" eines CDU-Stadtrates namens Gerster und eines vom Magistrat abhängigen SPD-Mitglieds und Architekten namens Zobel: danach sollte ich gesagt haben: "Buback war der höchstbezahlte Verbrecher in der BRD... Seine Hinrichtung geht in Ordnung. Es müssen noch weitere hingerichtet werden"(Zobel). "Die Hinrichtung von Buback geht vollkommen in Ordnung. Es müssen noch weitere hingerichtet werden!" (Gerster). Dem Gericht konnte ich gut nachweisen, dass ich einen solchen Schwachsinn niemals gesagt haben konnte, da ich schon damals wesentlich besser bezahlte hochorganisierte Kriminelle beim Namen kannte und sie dem Gericht auch aufzählte. Top-Manager von Rüstungskonzernen und Banken verdienen wesentlich mehr als Generalbundesanwälte. Auch Generäle dürften etwas darüber liegen, zumindest wenn man ihre Beraterverträge miteinbezieht ....
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Diesem Prozess gingen einige Kampagnen gegen die Strom- und Wasserpreiserhöhung für Privathaushalte so wie gegen die Fahrpreiserhöhungen in Hanau voran, wobei der KBW enthüllte, dass DUNLOP z.B. keinen Pfennig für das Wasser bezahlen muss, eine weitere Kampagne ging gegen die Stadtzerstörung durch den SPD-Stadtbaurat Goss, der günstigen Wohnraum vernichtete, Luxussanierung be- und die Menschen aus der Innenstadt vertrieb, der auch z.B. wertvollste Architekturdenkmäler, wie das im Bauhausstil erbaute Hanauer Badehaus zerstörte ... In diese Zeit fielen auch wesentliche Streiks, die wir in Hanu unterstützten, so wie heftige Angriffe auf das DUNLOP-Management in Zusammnarbeit mit Betriebsratsmitgliedern. Die Enthüllung der Streikbrecherdienste des schon sakrosankten SPD-OB Dröse im großen 1967er Kautschuk-Streik tat ihr Übriges. Nach ihm wurde ein großes Stadion benannt, nachdem die Sozialdemokraten eine große Sportanlage ohn mit der Wimper zu zucken nach dem Altnazi Carl Diem benannt hatten ... auch das wurde enthüllt. Der SPD-Magistrat wollte auf Biegen und Brechen den KBW von der Straße haben. Dazu konnten unzählige Verwaltungsgerichtsverfahren, Ordnungsstrafen etc. nichts Wesentliches beitragen. Deshalb sah man in Sachen Buback die beste Gelegenheit. Ich musste nach der Berufung dann zwar nicht (wieder) ins Gefängnis, aber mir blieb ein 13 jähriges Berufsverbot. Glotzt nicht so betroffen! Nein ! B.B. hätte das Plakat vor den Vorhang tragen lassen: Glotzt nicht so romantisch!! Barth-Engelbart 04:06, 1. Sep 2005 (CEST)
- Kann die Mitglieder-Liste in dem KBW-Artikel nicht mal entmüllt werden? Es handelt sich bei den meisten Namen nicht um "prominente ehemalige KBW-Mitglieder" mit der Betonung auf "prominent". Sonst könnten hier noch hunderte von Namen ehemaliger KBW-Mitglieder reingestellt werden.----Sf67 11:09, 19. Okt. 2006 (CEST)
[Bearbeiten] "gewalttätige Auseinandersetzungen mit den zum Anarchismus tendierenden Spontigruppen um Daniel Cohn-Bendit ..."
Also das ist eine völlige Fehleinschätzung. Es hat niemals gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Spontis und den KBWlerINNEn in FFM gegeben. Johnny Klinke - dieses Großmaul und DCB haben zwar immer auf den Demos meine Sprüche/Parolen/AgitpropReimereien geklaut und leicht verändert - auch meine Liedtexte: den "Dr med Prätorius", die Hymne der Anti-218-Bewegung, das "Jetzt haben wir das Blechen satt", wo sie die Zeile "keinen Pfennig mehr für den Nahverkehr" umgetextet und "radikalisiert" haben: " ...Nul1tarif muss her!" Auch den "Rag der arbeitslosen Jugendlichen" (auf Mossmanns "AntiAKW-Rag"-Melodie) hatten sie geklaut wie die Mannheimer-DRUM-LINKS-Gruppe auch, 1978 hat Fischer vom Hochsitz auf einem Bauzaun aus seine Putztruppe aus der sicheren hintersten Reihe Farbeier und Steine gegen die Bereitschaftspolizisten werfen lassen, die eine NPD-Veranstaltung auf dem Frankfurter Römerberg schützten. Die wenigsten Spontisteine trafen die Bühne mit den NPD-Plakaten, einige trafen die Polizisten, die meisten trafen uns in der ersten Reihe, die wir gerade die Polizisten verbal bearbeiteten. Nach dem Steinhagel bearbeiteten die uns mit Schlagstöcken bis zu meinem zweiten oder dritten Schädelbasisbruch. Danke Joschka! Aber dass wir uns direkt mit den Spontis geprügelt hätten? Nö. Nie! Gerd Koenen wollte Daniel Cohn-Bendit zusammen mit Joschka Fischer gerne zur Umerziehung durch körperliche Arbeit in eine Fischmehlfabrik schicken -- der Schlagabtausch blieb aber immer verbal. Lustig ist es nur jetzt zu sehen, wie Joschka heute die Ex-"Proletarischen Kader" in Fleißarbeit das Völkerrecht modeln lässt, um auch noch die letzte Fischmehlfabrik auf der Krim DEUROpäisieren und den Aralsee nach Wintershall eingemeinden zu koenen im Zuge der Durchsetzung der Menschenrechte - und mit dem Segen den Heinrich-Böll-Stiftung, versteht sich.
Ansonsten gibt es aus dem KBW und anderen kommunistischen Gruppierungen nicht nur diese KlavierstuhlgewindeWendehälse wie Schmierer, Füchs, Kempf & Cie.
Und zum Schluss: völlig neu ist es, dass die Spontis zum Anarchismus neigten, die ist eine ehrlich mühsame Fehlinterpretation der äußerst dünnen TheorieVersuche desd Herrn Cohn-Bendit, die er sich bereits im NachMai 68 hat schreiben lassen. Das "naturwüchsige" anfangs noch Polyvirat/Patriarchat der Spontis, das Fischer zur Beherrschung seinen grünen Jubelchöre ins vierte Großberliner Reich hinübergerettet hat, das alles hat mit Anarchie so viel zu tun wie ein Bulle mit Chopin. Barth-Engelbart 00:26, 3. Aug 2005 (CEST)
- Als Nicht-dabei-Gewesener kenne ich die Ereignisse, insbesondere das Maß des Körpereinsatzes zwischen KBW und Spontis tatsächlich nur aus zweiter und dritter Hand, und will daher nicht auf dieser auf die Schnelle zusammengeschusterten Formulierung bestehen - auch wenn ich mir relativ sicher bin, dass es gewaltsame Übergriffe gegeben hat. Was die Tendenz zur Anarchie betrifft - dass die Spontis sehr viel anarchischer waren als der KBW mit seiner straffen Organisation und ausgefeilten Programmatik steht wohl außer Frage (war aber auch kein Kunststück); Cohn-Bendits "dünne Theorieversuche" stehen dem nicht entgegen, sondern belegen das m.E. eher. Mit der Aussage ist im übrigen keine Wertung in der einen oder anderen Richtung beabsichtigt - und ich kann auch nur davor warnen, durch die heutige politische Position oder evtl. die persönliche Erfahrung bedingte Ressentiments in den Artikel einfließen zu lassen. --Thorsten1 12:57, 3. Aug 2005 (CEST)
- Der Gegner war der bürgerliche Staat, zwischen Spontis und dem KBW gab es nur Rangeleien etc (z.B. den Fischmehlangriff auf die KBW-Zentrale in FfM nach dem "Fischmehl-Zitat" in Kommunismus und Klassenkampf). Sf67 (Signierfunktion funktioniert z.Z. nicht), nachgereicht Sf67 17:10, 13. Aug 2005 (CEST)
Barth-Engelbart 11:58, 30. Aug 2005 (CEST) Nachbemerkung zum Artikel-Zitat: "zum Anarchismus neigende Spontis" Die meisten OberGurus der Spontis -allen voran Spontifex maximus Cohn-Bendit mit seinem bereits im Mai 1968 ghostgewrighteten Hauptwerk: Linksradikalismuns - eine Radikalkur gegen die Alterskrankheit des Kommunismus" - hatten von der Theorie des Anarchismus so viel Ahnung wie die Kuh vom Klavierspielen, aber ich wiederhole mich. Es war lediglich die Anarcho-Attitüde, das streetfighter-outfit und das gelegentliche Zitieren irgendwelcher Überschriften und Volxweisheiten: "Keine Macht für niemand!" und das ausgerechnet aus dem Munde der versiertesten Frankfurter Machtpolitiker, Danny, Klinke, Fischer,... es war deshalb schlimmer als im KBW, weil dort konnte man kalkulieren, da gab es nachlesbare und (zum Teil) obligatorisch-verbindliche Regeln. Bei den Spontis, die mit dem Herrschaftsfreien als Bauchladen herumliefen, war die Herrschaft (und das Wohlleben) des Triumvirates/Polyvirates um so schlimmer zu ertragen, resp. nicht. Wissenschaftlich/Künstlerisch ernstzunehmend arbeitende Spontis (aus dem zerfallenden SDS wie beim KBW auch) gab es durchaus - so z.B Reimut Reiche, aber die wurden dort (wie im KBW oft auch) zu Aktentaschenträgern degradiert, gedemütigt, rausgemobbt. Und das ganz "herrschaftsfrei". Im Nukleus war das spätere gut dotierte Treffen der beiden Chefetagen auf der Kommandobrücke des Auswärtigen Amtes und drum herum damals schon ganz "herrschaftsfrei" und "kommunistisch" angelegt. Danny und Fischer konnte schon sehr früh ihr Interesse an nicht von der Basis kontrollierbaren Aufstiegsspielen und dies ermöglichende informelle Strukturen als "anarchistisch" verkaufen. Es so zu bezeichnen ist eine kaum überbietbare Beleidigung z.B. von Erich Mühsam und den aktuellen anarchistischen Gruppierungen. Im Übrigen funktioniert die Signatur nicht richtig. Das war nämlich ein Beitrag von Hartmut Barth-Engelbart und nicht von so ner blöden Nummer... Und weils so schön ist: leider kann ich da nix verlinken, weil mein Essay über die Entwicklung "linken" Sponti-Journalismus schon 1991 im ID-Archiv Amsterdam erschienen und nicht im Internet downloadbar ist: "C'est la vie" oder was sind wir doch für Schweine geworden" vom Pflasterstrand zum Manchesterland , dass Koenen beim Pflasterstrand unter DCB mitrudern und auch Mal lenken durfte, passt doch ganz gut-- 84.177.170.146 11:46, 30. Aug 2005 (CEST) Barth-Engelbart 11:58, 30. Aug 2005 (CEST)
[Bearbeiten] Stadtratsmitglieder des KBW in Heidelberg
M.W. war vom KBW nur Helga Rosenbaum im heidelberger Stadtrat --Sf67 11:34, 29. Dez 2004 (CET)
Der Hinweis auf Jochen Noth als angebliches Stadtratsmitglied des KBW wurde gelöscht, weil es dafür wohl keine Belege gibt. "Die beiden ersten Kandidaten der Heidelberger Liste, die Genossen (Jochen) Noth und (Dietrich) Hildebrandt, sollen laut Gemeindeverordnung im Falle der Wahl nicht in den Gemeinderat kommen. Sie sind rechtskräftig im Cabora Bassa Prozeß verurteilt und sollen eine mehrmonatige Gefängnisstrafe antreten." (Kommunistische Volkszeitung Nr. 15 vom 24. April 1975, Seite 3)--Sf67 19:45, 27. Jan 2005 (CET)
Es ist richtig, dass auschließlich die Genossin Helga Rosenbaum Mitglied des Heidelberger Stadtrates war.
- Ja, Helga Rosenbaum war nur ca. ein Jahr bis zu ihrem Ausschluss Mitglied des Heidelberger Gemeinderates, danach folgten noch andere Kandidaten/Kandidatinnen der KBW-Liste als Nachrücker für das einzige Gemeinderatsmandat, das der KBW jemals erhielt.Sf67 5. Jul 2005 15:05 (CEST)
[Bearbeiten] Frieder Nake
Dass Frieder Nake, Mathematiker und Informatiker, im KBW gewesen sein soll, mag ich nicht so recht glauben. Vielleicht hat jemand nähere Informationen ? Sf67 18:51, 24. Mai 2005 (CEST)
Doch, doch. Er war in der GUV oder auch im KBW. LG Irene (zetkin@gmx.de)
- Es kann doch nicht darum gehen, hier jeden aufzuführen, der (vielleicht) mal in einer Massenorganisation des KBW gewesen ist oder der die KVZ gekauft hat. Der KBW hatte im Laufe der Zeit hunderte von hauptamtlichen Funktionären, die jahrelang für die Diktatur des Proletariats gekämpft haben (und jetzt auf gut dotierten Posten in Politik, Wirtschaft und Behörden sitzen). Frieder Nake wird ein "Sympie" von vielen gewesen sein.Sf67 14:00, 16. Jun 2005 (CEST)
Barth-Engelbart 13:29, 3. Aug 2005 (CEST) bei Frieder Nake ist es wohl ähnlich wie bei Michael Höfler, der im Vernutzungsprozess des KBW es immerhin bis zum Kandidaten für das ZK und zum führenden Mitglied der regionalleitung Mitte gebracht hat und alle Ausschlussprozesse gegen 'Rechtsabweichler" oder "Linksabweichler" oder zu "selbständig den eigenen Kopf Benutzende" (Zitat Hans Gerhard Schmierers im Kampf zweier Linien 1978/79) zumindest begleitete. Innere Sanktionsmaßnahmen im KBW waren: für Künstler Auftritts- und Publikationsverbote , Tilgung und Fälschung von Urheberrechts- und copyright-Angaben bei Texten, Grafiken, Liedern, Ausschluss von der Rechtshilfe (bei den staatlichen Verfolgungsmaßnahmen gegen aktive KBWlerINNEN, war das eine existentielle Frage) aber meist waren viele der Opfer auch gleichzeitig Täter. Die Bilder-Fälschungen, die unter Fischer wesentlich zur Rechtfertigung der deutschen Aggression gegen Jugoslawien gedient haben, die manipulierten Lageberichte des AA zur Vorbereitung von Auslandseinsätzen sind m.E. die Verlängerung und die gewaltige Potenzierung der in den 70er Jahren von den Protagonisten bereits gezeigten Neigungen.
Nake wie Höfler sind aber eher Opfer und kleine Rädchen gewesen und heute nicht mehr Gegenstand der notwendigen Debatte Barth-Engelbart 13:31, 3. Aug 2005 (CEST)
[Bearbeiten] Krista Sager
war, so weit ich weiss, nicht im KBW, sondern nur in der Sozialistischen Studentengruppe (SSG), einer örtlichen Vorfeldorganisation des KBW in Hamburg organisiert, weiss wer da Genaueres? Sirdon
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- Nein, Krista Sager gehört nicht unbedingt zu den "ehemaligen prominenten Mitgliedern" des KBW oder einer seiner Vorfeld- oder Studentenorganisationen. Von der SSG (Hamburg) ist mir hauptsächlich Lutz Plümer von den Karrikaturen im Arbeiterkampf des KB bekannt.Sf67 5. Jul 2005 15:15 (CEST)
[Bearbeiten] Joscha Schmierer
war als Chef des "offiziell aufgelösten" KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) - der mit kommunistischen Diktatoren paktierte - von 1999 bis 2005 Mitarbeiter im Planungsstab des Auswärtigen Amtes. Die Leitung des Bundesministeriums oblag Bundesminister a.D. Joschka Fischer. Schmierer leitete Grundsatzfragen der Europapolitik. Damit saß der Ex-Chef der amtierenden Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, an einer durchaus Einfluß gegebenden Stelle.
Zu analysieren ist also erstens, welche Kontakte es zwischen Schmierer und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, aber auch zu anderen Mitarbeitern der Ministerien gab und gibt.
Zweitens ist zu untersuchen, welchen Einfluß Schmierer ausüben konnte.
Drittens hat noch niemand die Motivation des Schulabbrechers und nunmerigen Professors Joschka Fischer beantwortet, weshalb er den Kommunisten Schmierer in das Außenministerium eingeschleust hat.--Soros2000 08:24, 21. Jun 2006 (CEST)
Lol, ein Verschwörungstheoriespinner. --Abdiel 22:56, 26. Nov. 2006 (CET)
[Bearbeiten] KBW-Geschichte aus Sicht des Verfassungsschutzes
Ich habe einen Link zu einer KBW-Geschichte aus Sicht des Verfassungsschutzes (F.K. war zeitweilig wohl Mitglied des KBW und Anfang 2000 auch der NPD) wiederhergestellt, da der unbekannte Löscher keinen Grund für seine Zensur angegeben hat.--Sf67 13:48, 21. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Aus dem Artikel hierher verschoben
Diskussionsbeiträge gehören auf die Diskussionsseite
„(Diskussion: Der KBW wird hier wie eine beinahe feudal-herrschaftliche Organsation dargestellt - 10 prozent des Einkommens abfuehren, Sekte mit Kadavergehorsam, totalitäre Sekte, usw - Dies sind alt-bekannte Uebertreibungen, die sich haeufig in der "buergerlichen Presse" fanden, aber nicht ganz den Tatsachen entsprechen. Es gab schon Leute, die signifikante Beitraege an die Organisation abgaben, aber es war keineswes Pflicht, und die Mehrheit der Mitglieder hat wohl geraume Zeit und Energie in the Organisation gesteckt, aber normalerweise kein Geld. Die Mehrheit waren Studenten, Facharbeiter, oder einfache Sympatisanten, die oft ihre eigene persönliche Befreiung mit der revolutionaeren Veraenderung der gesellschaftlichen Verhaeltnisse verbunden sahen. Das Sektierertum, das hier als die leitende Eigenschaft des KBW dargestellt wird, spielte keine erhebliche Rolle in den "besseren" Zeiten des KBW, wurde aber vorrangig waehrend der letzten Jahre seiner Existenz, als mehr und mehr Intelektuelle und gemaessigte Mitglieder den KBW verliessen.)“ (Der vorstehende, nicht signierte Beitrag stammt von 66.189.68.211 (Diskussion • Beiträge) Sirdon 19:32, 22. Jan. 2006 (CET))
hierher verschoben von ... Sirdon 09:29, 22. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Kindliche Utopie
Ich lebe gegenwärtig durch eine Phase, wo es mir wichtig ist, die alten Geschichten auszugraben und noch mal zu durchleben. Ein nicht unerheblicher Teil davon war die Zeit des KBW/KSB. Ich habe den Verdacht, daß hier von Zeit zu Zeit eine Reihe von ehemaligen "Genossen" hereinschauen, so ganz anonym, spät Abends, oder weil sie gerade keine Lust haben, ihre langweilige Desktop-Arbeit weiterzumachen.
Die Darstellung des KBW als "totalitäre, sektenartige" Organisation in dem zugehörigen wiki ist mir ein bißchen über die Leber gelaufen. Dann habe ich mich gefragt, warum gibt's für mich denn da noch was zu verteidigen? Habe lange drüber nachgedacht, und bin schließlich mit einer gewissen Trauer wiedermal zu dem Schluß gekommen, daß die Bezeichnung "totalitär" tatsächlich zutrifft. Aber:
Ich weigere mich alles zu verdammen und alles durch den Kakao zu ziehen, was "wir" damals angestellt haben, in diesem "Kinderglauben des Kommunismus" (Koenen), in dem oft davon gesprochen wurde, daß die "Lage ausgezeichnet" sei für die Revolution, und daß sie wohl bald losbrechen würde, noch in meinem Leben. Ich weigere mich, weil die Rechte, der Konservatismus, und sonstige Apologeten des Bestehenden diese kleine Geschichte des KBW und seiner "Massenorganisationen" als eine weitere Trophäe ihres Sieges ansehen.
Was hat der KBW und KSB mir persönlich gebracht? - Gutes und jede Menge Schlechtes. Heute rede ich über das Gute.
Ich glaube ich habe ein gutes Stück gelernt von einer wichtigen menschlichen Fähigkeit: Der aufrechte Gang. Immer war da der Traum von Freiheit, Freiheit von Versagen, Freiheit von Lebensangst, von der Angst verschmäht zu werden, von der Angst gegen den Strom zu schwimmen, von der Angst die Autorität anzugreifen, zu kritisieren und zu widerlegen. Die Angst davor, die eigenen Ideen gegen die öffentlichen Ideen vorzutragen, die der anderen zu verändern und die eigenen Ideen zu verbessern. Der Traum beinhaltete eine mehr oder weniger klare Idee daß dort eine bessere, zivilisiertere, freundlichere, menschliche Gesellschaft bestehen könnte, in der es keine persönliche und ökonomische Ausbeutung gibt, keine Herrschaft von Menschen über andere Menschen. Es war eben diese "kindliche" Utopie, die mich in den KSB gezogen hat. Und es war nicht mehr und nicht weniger als einer der ältesten und mächtigsten Träume der Menschheit. Der dümmste Fehler wäre jetzt, diese Utopie erst als kindlich und dann als illusorisch, und schließlich als unmöglich zu bezeichnen: Das wäre einfach der bestehende Konsens. Dann bliebe nichts als Trauer über das Verlorene. Oder der Versuch es gutzumachen mit dem Grundsatz: "If you can't beat them, join them". (ungefähr: Wenn Du sie nicht besiegen kannst, lauf zu ihnen über).
Also jetzt mal ein bißchen lockerer: Da wird hier so ein Herman gemacht über die DFÜ, die Muster-Bauernhöfe, die eigene Möbelproduktion in Frankfurt, und den Saab-Fuhrpark. Damals wurde das schon so verhandelt: Da kommen diese lausigen Proleten und wollen tolle schnelle Autos fahren um die Revolution zu organisieren. Autos, die zu der Zeit als nur der existierenden upper crust zugänglich erschienen. Ich muß schon sagen, ich hatte auch so meine Zweifel, aber mit einem Saab-Turbo mit 220 Sachen auf der Autobahn von Hannover nach Frankfurt in einer wichtigen Mission? Das hat mir sehr gut gefallen, so wie all den anderen etwas einfacheren Gemütern. Da konnte ich schon mal vergessen, daß zur Weltrevolution schon noch eine Menge mehr gehört.
Aber greifbar wurde die Idee schon: Das Studium der besseren Organisation der Arbeit, in den Möbelfabriken und den Musterhöfen (eigenlich weiß ich über letztere nur vom Hörensagen). Es war nicht völlig verrückt: Wie sollte den sonst die Gesellschaft verändert werden? Wenn die Kader keine Ahnung von Produktionsabläufen haben, oder von modernen Kommunikationssystemen, können sie die Revolution schon ganz und gar vergessen.
Die wirkliche Frage ist natürlich, ob die Weltrevolution der Kader bedarf? Oder ob die Kader nicht einfach nur die neuen Machthaber werden. Die alte Behauptung steht natürlich immer noch unwiderlegt: Die Kader der Revolution werden die neuen Unterdrücker. Das war auch so im KBWuptich.
Aber nicht mit allen Kadern: Da waren eine Reihe wunderbarer Menschen dabei, sehr besonnene, sehr intelligente Menschen. Leider haben sie nicht die Oberhand behalten. In dem Maße wie der Druck auf die Organisation wuchs, durch Verbotsdrohungen und die langsam klar werdende Lüge der sogenannten Kulturrevolution in China, erhielten die unbesonnenen, knallharten Revoluzzerfürsten die Oberhand.
Aber ich wollte ja über das Gute reden. Also weiter. Um die bürgerliche Ordnung zu kritisieren, um das Ideengefüge auseinanderzunehmen, muß es erst mal verstanden werden. Nicht einfach eingepaukt, sondern verstanden. "Last hundert Blüten blühen": Das habe ich genauso aufgenommen wie es wirklich aufgenommen werden sollte: Befreie den Kopf und formuliere neue Ideen, lasse nichts ungeschoren, und kritisiere alles.
Als diese Idee von den Fürsten (in China und dann im KBW) als ein "bürgerlicher Trick" "entlarvt" wurde, war es zu spät für sie, auf lange Sicht die Überhand zu behalten. Genauso wie in China die Parole "last hundert Blumen blühen" zum Teil dazu diente, die "bürgerlichen Konterrevolutionäre" aufzuspüren, wurde im KBW der Hammer geschwungen, und jegliche Idee hatte plötzlich "Klassencharakter". Schließlich gab es zumindest zwei Realitäten, die der Bourgoisie, und die der Arbeiterklasse - und sowas in einer Organisation, die sich als die Leitstelle des wissenschaftlichen Materialismus verstand, der auf dem axiomatischen Postulat der Unabhängkeit der materiellen Realität vom Bewußtsein beruht. Von da war es dann nicht weit zu einer bürgerlichen Naturwissenschaft bis hin zur angeblich "bürgerlichen" Philosophie der Quantenmechanik (Heisenbergsche Schule). Das war dann schon verdächtig ähnlich der Idee einer sogenannten "jüdischen Wissenschaft" zur Zeit der Nazis, zu der auch Einstein's Allgemeine Relativitätstheorie gehörte. (Übrigens, Gott sei Dank haben die Nazis an ihre Idee von der jüdischen versus der nicht-jüdischen Wissenschaft geglaubt, und es zum Teil demzufolge nicht geschaft die Atombombe zu bauen. Und Gott sei Dank, sind die KBW-fürsten mit der These von "bürgerlicher" versus "proletarischer" Wissenschaft in die Falle gegangen, die ihre zuvor religiöse Beziehung zur Realität vollkommen offengelegt hat).
Und das ist doch nun wirklich positiv: Die Mehrheit der KSBler und KBWler haben es im letzten Atemzug geschafft, den Apparat selbst auseinander zu nehmen. Die meißten haben ihre Freiheit wieder erhalten. Die meißten haben viel über Dogmatismus und wie man ihn erkennt aus erster Hand gelernt. Ich frage mich nun ob wir alle aufgehört haben von der "kindlichen Utopie" zu träumen? Ich träume immer noch davon. (Traumantischer)
- Ja, diese Diskussion gab es schon einmal: Anfang 1985 in den Leserbriefspalten der taz.--Sf67 20:06, 24. Jan. 2007 (CET)
Ist diese taz dem internet zugänglich? (pdfs oder so). - Das war ja offensichtlich 22 Jahre her - Soll das heißen, daß ich bis 2029 warten und dann als Greis diese Diskussion noch mal vom Zaune brechen soll? :-)
- Die Tageszeitung gibt es leider erst ab 1986 im Internet bzw. auf CD-Rom.
"Das Sympathische am KBW ist doch, daß er sich aufgelöst hat, als er merkte, daß er unrecht hatte; andere pflegen ihre Lebenslügen bis heute." Gerd Heinemann, Geschäftsführer der Kühl KG in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 28 vom 13. Juli 1997, S. 85 (Jürgen Dahlkamp: Der Commerz-Turm).
--Sf67 09:41, 25. Jan. 2007 (CET)
Wertes Publikum: Es gab auf dieser Seite einen Link zu einer Nazi-Seite. Ich habe ihn gelöscht. Nachdem er wieder auftauchte, löschte ich ihn erneut. Vielleicht gibt es bei wiki da andere Verfahren, die ich aber nicht kenne. Ich bitte darum, Links zu offen faschistischen Seiten (u.a. eine Parteinahme für das Wachpersonal des KZ Dachau) zu unterbinden. Thomas T, 29.1.2007 (nein ich war nicht im KBW. Jahrgang 1969)
- Ich habe den Link (ausschließlich) zu einem (von einem Ehemaligen verfassten) Artikel über den KBW in dem NPD-Blättchen Deutsche Stimme wiederhergestellt, da ich ihn für informativ halte. Mit dem KZ Dachau hat der verlinkte Artikel nichts zu tun, ebensowenig wie ich mit der NPD.--Sf67 10:38, 1. Feb. 2007 (CET)
Ich habe eine kleine Qualifikation angefügt, die über den Autor anmerkt, dass er erst Funktionär des KBW und später der NPD war (noch ist?). Der zitierte Artikle gefällt mir auch nicht, zum Teil wegen seiner Halbwahrheiten, und auch weil ich Wechselbälgern grundsätzlich nicht traue, aber ihn zu löschen erscheint mir unsinnig, da er nichts wirklich Anstößliches enthält. (Traumantischer)
- Frank Kerkhoff (Jg. 1958), der Autor des verlinkten Artikels über den KBW, war/ist seit Februar 2001 in der NPD und war vom 23. Februar bis 26. Oktober 2002 Landesvorsitzender der NPD in Sachsen-Anhalt. Bei der Bundestagswahl 2002 kandidierte er auf Platz 3 der Landesliste in diesem Bundesland (vgl. den Artikel Andreas Karl). Manche halten ihn auch für einen Agenten des Verfassungsschutzes. --Sf67 09:42, 2. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] KBW-Mitgliedschaft in Lebensläufen ?
Muss/Sollte eine Mitgliedschaft im ehemaligen KBW in Lebensläufen erwähnt werden ?
- Bütikofer: „In jeder halbwegs ausführlichen Biographie werden sie das finden. Ich habe bei den Grünen von Anfang an Wert darauf gelegt, meine politische Herkunft nicht zu verstecken. Im Landtagshandbuch [1] ließ ich vermerken, dass ich im KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland, Anm. d. Red.) gewesen war, damit sich niemand getäuscht sieht. Aber das liegt inzwischen so weit zurück, dass kaum noch einer die Abkürzungen kennt von den Organisationen, die damals existiert haben. Das ist einfach versunken.“ Reinhard Bütikofer auf die Frage eines Journalisten: „In der Biographie auf ihrer Homepage sucht man allerdings vergeblich nach Details zu ihrer Zeit bei der maoistischen Hochschulgruppe KHG. Schämen sie sich heute für ihr damaliges Engagement?“, womit der zweite Teil der Frage ja nicht beantwortet wurde. [1] (Grünen-Chef im Interview (I) Von Mao, Rot-Grün und Oppositionsrolle, 10. März 2006)
- ↑ Das ist richtig
- Fehlende Signatur (10. Februar) nachgetragen.--Sf67 11:15, 15. Feb. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Mit totalitärem, sektenähnlichem Charakter
Also ich meine, dass das schon in den Artikel gehört.--Sf67 19:28, 28. Feb. 2007 (CET)