Leisnig
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Wappen | Deutschlandkarte | |
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Basisdaten | ||
Bundesland: | Sachsen | |
Regierungsbezirk: | Leipzig | |
Landkreis: | Döbeln | |
Koordinaten: | Koordinaten: 51° 10′ N, 12° 55′ O51° 10′ N, 12° 55′ O | |
Höhe: | 161 m ü. NN | |
Fläche: | 29,96 km² | |
Einwohner: | 6975 (31. Okt. 2005) | |
Bevölkerungsdichte: | 233 Einwohner je km² | |
Postleitzahl: | 04703 | |
Vorwahl: | 034321 | |
Kfz-Kennzeichen: | DL | |
Gemeindeschlüssel: | 14 3 75 090 | |
Stadtgliederung: | Kernstadt; 12 Ortsteile | |
Adresse der Stadtverwaltung: |
Markt 1 04703 Leisnig |
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Webpräsenz: | ||
Bürgermeister: | Heiner Stephan (CDU) |
Leisnig ist eine Stadt an der Freiberger Mulde im Landkreis Döbeln im Freistaat Sachsen. Sie liegt rund 50 km südöstlich von Leipzig.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Leisnig liegt im und über dem tiefeingeschnittenen Tal der Freiberger Mulde inmitten des Sächsischen Burgenlandes. Die Stadt Grimma liegt ca. 15 km nordwestlich und die Stadt Döbeln ca. 14 km östlich der Stadt.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Durch verschiedene Eingemeindungen gehören zu Leisnig zwischenzeitlich die Ortsteile Brösen, Fischendorf, Gorschmitz, Klosterbuch, Meinitz, Minkwitz, Queckhain, Paudritzsch, Röda, Scheergrund, Tautendorf und Tragnitz.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) Bockelwitz, Großweitzschen und die Stadt Hartha im Landkreis Döbeln sowie Zschadraß im Muldentalkreis.
[Bearbeiten] Geschichte
Leisnig wurde als Ort bereits 1046 in einer Urkunde erwähnt und 1286 als Stadt Liznich genannt. 1519 wurde die Reformation eingeführt. Im Jahre 1946 feierte die Stadt mit der 900-Jahr-Feier das erste Stadtjubiläum nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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- Datenquelle ab 2004: Statistisches Landesamt Sachsen
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: "In Schwarz eine goldene Zinnenmauer mit breitbedachtem erkerverziertem Torturm und geöffneten Tor; am Turm über dem Tor ein goldener Schild mit einem schwarzen Schrägrechtsbalken, begleitet von je drei schwarzen Rauten."
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Leisnig unterhält eine Städtepartnerschaft mit Bünde in Westfalen.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Leisnig befindet sich die 1.000 Jahre alte Burg Mildenstein. Leisnig liegt am Muldentalradwanderweg gelegen, der von Nossen flussabwärts bis nach Bitterfeld führt. Am Haus Markt 13 findet sich das apianische Wappen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Die Stadt ist über die A 14 (Abfahrt Leisnig) sowie die Bundesstraßen B 107, B 169 und B 175 gut zu erreichen, zudem liegt sie an der Bahnstrecke Leipzig-Döbeln-Meißen.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Theologe Johann von Staupitz (1465 - 1524), Beichtvater von Martin Luther
- Mathematiker, Kartograf, Geograf und Astronom Peter Apian (1495 - 1552)
- Gottfried Cundisius, (1599-1651) war in Leisnig Superintendent
- Andreas Kunad, deutscher Pädagoge und lutherischer Theologe (1602-1662) war in Leisnig Superintendent
- Organist und Komponist Johann Paul Kunzen (1696-1757)
- Heinrich August Töpfer (1758-1833), Mathematiker
- Dr.-Ing.(eh), Markscheider Carl Herrmann Müller (1823-1907).
- Friedrich Olbricht, der als eine der führenden Persönlichkeiten im Zusammenhang mit dem Attentat gegen Adolf Hitler gilt, stammte aus Leisnig.
- Leichtathletin Kerstin Behrendt (* 1967) geboren
[Bearbeiten] Weblinks
Commons: Leisnig – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- www.burg-mildenstein.de - Offizielle Webseite von Burg Mildenstein in Leisnig, Staatliche Schlösser und Burgen im Muldental, mit virtuellem Rundgang und Literaturliste
- das Leisniger Volkslied
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