Martin Burckhardt
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Martin Burckhardt (*5. März 1921 in Basel, auch Martin Burckhardt-Henrici) war ein Schweizer Architekt und Politiker.
Nach dem Schulbesuch in Basel nahm Martin Burckhardt ein Architekturstudium an der ETH in Zürich auf, welches er 1945 mit Diplom abschloss. 1951 war er zusammen mit seinem Vater und dem Partner Karl Eckert Gründer der Firma Burckhardt Architekten in Basel (seit 1968 Burckhardt und Partner). Ab 1970 war er schließlich auch Dozent und von 1979-1982 Professor an der EPF in Lausanne.
[Bearbeiten] Werke (Auswahl)
Burckhardt baute u.a. in Basel von 1967-70 das Biozentrum der Universität und von 1972-76 die BIZ sowie in Lausanne von 1980-87 das Nestlé-Forschungszentrum. 1990 schied er aus der Firma aus.
[Bearbeiten] Weitere Tätigkeiten
Von 1955-75 war Burckhardt Mitglied der Basler Kunstkommission. 1961 gründete er den Karl-August-Burckhardt-Koechlin-Fonds für das Basler Kupferstichkabinett. Von 1984-1988 fungierte er als Präsident der Liberal-Demokratischen Partei Basel. Er saß von 1976-88 im Basler Grossrat, und von 1987-91 im Nationalrat, wo er vor allem für Bildungs-, Kulturfragen und Aussenpolitik zuständig war. So war er dort Mitglied der Kommission Parlamentsreform und der Kommission Weltausstellung Sevilla 1992.
[Bearbeiten] Literatur
- Literatur von und über Martin Burckhardt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- BaZ, 5. März 1981; 5. März 1991
- Architektenlex., 105, (mit Werkverz.)
Personendaten | |
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NAME | Burckhardt, Martin |
KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Architekt und Politiker |
GEBURTSDATUM | 5. März 1921 |
GEBURTSORT | Basel |