N-Zone
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N-Zone ist eine auf Nintendo spezialisierte Monatszeitschrift aus dem Hause Computec, welche sich im Gegensatz zu ehemaligen Mitbewerbern wie der Total! oder Videogames nicht an Freaks, sondern eher an jüngere Spieler und Gelegenheitszocker richtet. Sie behandelt Themen zu den Nintendo-Spielekonsolen Nintendo GameCube, Game Boy Advance, Game Boy Advance SP, Game Boy Micro, Wii sowie Nintendo DS und ist Deutschlands meistverkauftes Nintendo-Fachmagazin. Chefredakteur Hans Ippisch ist seit der ersten Ausgabe dabei.
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[Bearbeiten] Geschichte
Die erste Ausgabe war die 6/97 zum Preis von 3,90 DM. Damals behandelte sie noch das Nintendo 64, den Game Boy und das Super Nintendo. Mit dem Erscheinen des GameCube hat sie zur Ausgabe 5/02 eine komplette Neugestaltung durchgeführt.
Für Aufregung sorgte das Magazin, als es 1997 ein erfundenes Spiel namens Nasty Zone in einer Release-Liste aufnahm. Die Zeitschrift Total! übernahm den Titel ohne zu prüfen und die N-Zone berichtete in der folgenden Ausgabe, dass die Konkurrenz Infos aus der N-Zone beziehe. Hans Ippisch meinte sogar, dass die Konkurrenz „schon immer abgeschrieben habe“, obschon die N-Zone erst wenige Ausgaben alt war. Dies führte jedoch nicht nur bei der TOTAL!, sodern auch bei der N-Zone zu einem beträchtlichen Imageschaden, wurden doch mit dieser Aktion nicht nur die TOTAL!, sondern auch die eigenen Leser getäuscht. Zudem sank das Ansehen des Magazins in der Branche, wo in der Regel freundschaftlicher und fairer Kontakt und Wettbewerb gilt.
[Bearbeiten] Auflagenstatistik
Im vierten Quartal 2006 lag die durchschnittliche monatlich verkaufte Auflage nach IVW bei 31.438 Exemplaren. Das sind 27,5 Prozent (= 6.779) mehr Hefte als im vorherigen Quartal und 25,2 Prozent (= 6.324) mehr Hefte als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Damit ist nach acht Jahren stetigen Rückgangs erstmals ein Aufwärtstrend erkennbar. Es gibt keine offiziellen Angaben dazu. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die erhöhten Verkaufszahlen höchstwahrscheinlich mit einem erhöhten Informationsbedarf seitens der Käufer des im November 2006 erschienenden Nintendo Wii zusammenhängen.
Die Abonnentenzahl nahm jedoch innerhalb eines Jahres um 0,8 Prozent auf jetzt 7.881 Abonnenten ab. Derzeit beziehen 25,1 Prozent der Leser die Zeitschrift im Abonnement.