Römische Badruinen Baden-Baden
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Die Römischen Badruinen in Baden-Baden, Überreste antiker Thermen, befinden sich unterhalb des Marktplatzes und unterhalb des Friedrichsbades.
Die Kaiserbäder, die 213-217 n. Ch. im Auftrag des römischen Kaisers Caracalla in luxuriöser Weise ausgebaut worden sind, liegen unter dem Marktplatz zwischen Stiftskirche und Altem Dampfbad. 1847 sind die Kaiserbäder bei Bauarbeiten an der Stiftskirche entdeckt worden. Zu der prachtvollen Anlage gehören zwei Becken zur Abkühlung des Thermalwassers, zwei Badebecken und ein Heißluftraum. Ihre Form und Ausdehnung wird auf dem Marktplatz durch schwarzes Kopfsteinpflaster verdeutlicht.
In einiger Entfernung zu den Kaiserbädern waren die wesentlich einfacher ausgestatteten Soldatenbäder, die ein Heißbad, ein Warmluftbad, ein Luftschwitzbad und mehrere Schwimmbäder umfassten, eingerichtet. Das so genannte Hypokaustensystem der Unterboden- und Wandheizung dieser Bäder kann heute durch große Glasscheiben unterhalb des Friedrichsbades gut eingesehen werden.