Salfranken
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Die Salfranken (auch Salische Franken, Salier oder Westfranken) existierten seit dem Jahr 420 als eigenständiger Teilstamm der Franken erst in Toxandrien und später in Tournai (Hennegau).
Herzog Pharamond, möglicherweise eine Sagengestalt, überschritt mit Getreuen den Rhein in Richtung Westen, setzte sich dort fest und trennte damit seine Anhängerschaft von den Rheinfranken. Pharamond war damit auch der Begründer der Dynastie der Merowinger, die schon im Jahr 509 wieder in ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet kriegerisch zurückkehrte und das rheinfränkische Gebiet eroberte.
Ab dem Jahr 486 setzte sich aber die Bezeichnung Reich von Soissons durch, mit ein Zeichen dafür, dass der damalige Herrscher Chlodwig seinen Machtbereich nach Süden gegen die Römer ausdehnte und dabei zugleich fränkische Konkurrenten und Kleinreiche für sich vereinnamte bzw. eroberte. Später ergaben sich aus der Vorsilbe Sal auch die Lex Salica.
[Bearbeiten] Die Salfränkischen Herzöge
- Pharamond 420 - 428
- Chlodio der Langhaarige 428 - 447
- Merowech 448 – 458
- Childerich I. 458 – 481
siehe auch: Liste der fränkischen Herrscher
[Bearbeiten] Literatur
- Ludwig Schmidt: Aus den Anfängen des salfränkischen Königtums. In: Klio 34 (1942), 306-327.