St. Virgil
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
St. Virgil ist der Name des Bildungshauses der Erzdiözese Salzburg.
Der Heilige Virgil ist einer der drei Patrone Salzburgs.
Der Bau von Wilhelm Holzbauer (1976) zählt zu den herausragenden Beispielen der jüngeren Architekturgeschichte. Er wurde auch mit Arbeiten zeitgenössischer Künstler gestaltet:
- Im Foyer befindet sich eine Plastik des hl. Virgil von Josef Zenzmaier
- Die Kapelle wird von einem großflächigen Wandbild ("Emmaus") von Josef Mikl dominiert
- Das Pendant zur Kapelle ist das "Lernatelier", das mit einem 180 Quadratmeter großen Wandbild ("Das Wirken des Geistes") von Peter Pongratz geschmückt ist
- Wolfgang Hollegha schuf sein Bild von einem betenden Menschen eigentlich für die Pfarrkirche Unternberg (1979), wurde aber wegen mangelnder Akzeptanz als Leihgabe in St. Virgil aufgehängt
- Der Meditationsraum wurde von Inge Dick gestaltet
- Im Vorraum der Hauskapelle befindet sich der Kreuzweg von Pier Ragnhild Eckhoff
- Im Seminarraum 2 befindet sich eine farbenprächtige Collage von Karl-Hartwig Kaltner
- Ruth Leibnitz schuf die Bronze-Stele "Kain und Abel 72"
- Die Applikationen im Speisesaal zu den Themen "Lilien auf dem Felde" und "Vögel des Himmels" stammen von Gerti Fröhlich
Die Skulpturen im Park stammen von Yrsa von Leistner, Janez Lenassi, Milos Chlupac, Christoph Loos, Makoto Fujiwara, Maria Heinrich, Renate Streck, Rocca Mariangela, Beatrice Vogler, Jachen Ulrich Könz, Karl Ziegele, Eva Schmid, Miloslav Chlupac, Gabriele Berger, Werner Sauer, Anna Mercedes Montana, Claudia Amman, Katharina Bürgi, Hartwig R. Mülleitner, Ben Siebenrock, Renate Georgi.
Das Haus befindet sich im Salzburger Stadtteil Aigen.