Zeche Kronprinz
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Die Zeche Kronprinz war ein Steinkohlen-Bergwerk in Mülheim an der Ruhr und Essen.
Der Grubenfeldbesitz „Kronprinz“ befand sich im Bereich der Gemarkungen Mellinghofen, Frohnhausen und Schönebeck im Stadtgebiet von Mülheim und Essen.
Diese Grubenfelder wurden 1835 von Franz Haniel gemutet. Man begann 1837 mit dem Abteufen des Schachtes „Kronprinz“ in Schönebeck, er erreichte 1838 das Steinkohlengebirge. Dieser Schacht war in mehrfacher Hinsicht eine Pionierleistung. Er war der erste Schacht im Ruhrgebiet, der durch die Mergeldecke geteuft worden war. Ferner wurde er mit einer dampfgetrieben Wasserhaltungsmaschine von Franz Dinnendahl ausgerüstet.
Trotzdem waren die technischen Vorrichtungen für einen sinnvollen Ausbau der Schachtanlage seinerzeit nicht ausgereift genug. Dies führte zu einer Stilllegung des Schachtes im Jahre 1845.
Das Grubenfeld wurde an den Mülheimer Bergwerks-Verein verkauft. Dieser ließ in den Jahren 1901 bis 1903 im Grubenfeld „Kronprinz“ einen neuen Schacht „Kronprinz“ abteufen der an der oberen Aktienstraße lag. Er war als Außenschachtanlage der Zeche Rosenblumendelle konzipiert und blieb bis zur Stilllegung von „Rosenblumendelle“ 1966 in Betrieb.
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