Alexandre Lamfalussy
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Alexandre Lamfalussy (* 1929 in Ungarn) gilt als einer der Vordenker und Befürworter des einheitlichen Europäischen Finanzsystems und Kapitalmarktexperte.
Lamfalussy war in der Zeit von 1994 bis 1997 Präsident des "European Monetary Institute" in Frankfurt am Main. 1976 wechselte er als Wirtschaftsberater zur BIS (Bank for International Settlements) in Basel, wo er in der Zeit von 1981 - 1985 die Position des "Assistant General Managers" inne hatte. Anschließend wurde er zum Generaldirektor der BIS ernannt, was er bis Ende 1993 blieb.
Seine Ausbildung erwarb er an der "Catholic University of Louvain" (Belgien) und erhielt den Titel Dr. phil der Wirtschaftswissenschaften von der Universität Oxford (Nuffield College). Später lehrte er an der Universität von Louvain und der Yale-Universität.
Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Abhandlungen und Bücher über Wirtschaftspolitik.
Seinen Namen trägt auch das Lamfalussy-Verfahren, welches von einem „Ausschuss der Weisen“, dessen Vorsitz Baron Lamfalussy inne hatte, erarbeitet wurde.
Personendaten | |
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NAME | Lamfalussy, Alexandre |
KURZBESCHREIBUNG | Ökonom |
GEBURTSDATUM | 1929 |
GEBURTSORT | in Ungarn |