Alsterfleet
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Das Alsterfleet in Hamburg ist heute der Hauptabfluss des Alstersees in die Elbe. Es beginnt an der Schleusenbrücke und mündet nach etwa 1000 Metern am Steinhöft (unweit vom Baumwall) in den Binnenhafen.
Unter der Schleusenbrücke – zwischen dem Rathausmarkt und der Poststraße – liegt die Rathausschleuse.
Die südlich gelegene Schaartorschleuse bildet heute etwa die Mündung in den Binnenhafen. Sie wurde zum Schutz der Hamburger Innenstadt nach der Sturmflut 1962 angelegt. Um die Alster auch bei Elbhochwasser entwässern zu können, sind hier starke Pumpen installiert.
[Bearbeiten] Geschichte
Im 12. Jahrhundert wurde der Wasserstand des Alsterfleets erstmals reguliert. Vom 13. bis 15. Jahrhundert schützte das Fleet als westlicher Stadtgraben die Stadt (etwa das Gebiet des heutigen Stadtteils Altstadt).
1530 wurde es in das innerstädtische schiffbare Fleetnetz einbezogen. Alter Name: Admiralitätsstraßenfleet. Noch in einer Karte von 1890 wird der ganze nordöstliche Teil von der Abzweigung Mönkedammfleet bis zur Reesendammbrücke als Kleine Alster bezeichnet.
Seit 1846 ermöglicht die mit der Schleusenbrücke überbaute Rathausschleuse die Schifffahrt zwischen Alster und Elbe.
1973 erfolgte ein Neubau. Bei dieser Gelegenheit wurden von den HEW gespendete Generatoren, die die Wasserkraft der Alster nutzen, eingebaut. Da man jedoch die Technik der Netzrückspeisung noch nicht beherrschte, kamen Gleichstromgeneratoren zum Einsatz, die ausschließlich die Beleuchtung des Rathauses speisten.
[Bearbeiten] siehe auch
weitere Fleete der Alster
weitere Brücken in Hamburg:
Koordinaten: 53° 32′ 57″ N, 9° 59′ 10″ O