Amriswil
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Basisdaten | |
Kanton: | Thurgau |
Bezirk: | Bischofszell |
BFS-Nr.: | 4461Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde |
PLZ: | 8580 |
Koordinaten: | 740106 / 268248 Koordinaten: 47° 33' 0" N, 9° 18' 0" O47° 33' 0" N, 9° 18' 0" O |
Höhe: | 437 m ü. M. |
Fläche: | 19.1 km² |
Einwohner: | 11'477 (31. Dezember 2005) |
Website: | www.amriswil.ch |
Karte | |
Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Hochkomma
Amriswil ist eine Gemeinde im Bezirk Bischofszell des Kantons Thurgau in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Übersicht
Sie befindet sich zwischen Weinfelden und Arbon bzw. Romanshorn in der Nähe des Bodensees und der Stadt St. Gallen.
Amriswil ist ein Verkehrsknotenpunkt. Die Hauptstrassen von Romanshorn, Arbon, St. Gallen, Kreuzlingen, Bischofszell und Weinfelden aus treffen in Amriswil zusammen. Die InterCitys der Strecke Romanshorn-Zürich halten hier. Die Gemeinde hat ein Bus-Liniennetz. Auf Grund dieser Lage existieren in Amriswil viele Einkaufsmöglichkeiten.
Die Gemeinde besteht aus folgenden Ortschaften (Einwohnerstand 2000):
- Amriswil (9'769 E.)
- Oberaach / Biessenhofen (853 E.)
- Hagenwil / Räuchlisberg (242 E.)
- Schocherswil (336 E.)
[Bearbeiten] Name
799 wird Amriswil erstmals unter dem Namen Amalgeriswilare erwähnt. Es ist ein alemannisches Wort und bedeutet "Weiler des Amalger". Amalger ist voraussichtlich ein Eigenname. "ger" bedeutet Speer, was "amal" bedeutet, ist unklar, vermutet wird jedoch "Kampf".
[Bearbeiten] Geschichte
Vermutlich existierte bereits zu römischen Zeiten eine Römerstrasse, die von Vitodurum (Oberwinterthur) durch das heutige Gebiet von Amriswil nach Arbor Felix (Arbon) verlief.
1408 wurde eine Kapelle, die 1350 gebaut sein soll, in Amergaswile erwähnt. Mit der Gründung des Kantons 1803 wurde Amriswil eine politische Gemeinde. Schocherswil gehört seit 1997 zur Gemeinde Amriswil (vorher zu Zihlschlacht-Sitterdorf).
[Bearbeiten] Fusion zu Stadtgrösse
- 1925 wurde Hemmerswil mit Amriswil fusioniert.
- 1932 wurde Mühlebach bei Amriswil mit Amriswil fusioniert.
- 1979 wurden Biessenhofen, Oberaach und Räuchlisberg mit Amriswil zur Einheitsgemeinde Amriswil zusammengeschlossen.
- 1997 wurde die Ortsgemeinde Schocherswil (BFS-Nr. 4516) von der Munizipalgemeinde Zihlschlacht abgetrennt und mit der Einheitsgemeinde Amriswil vereinigt. (Mutation Nr. 37a zum Amtlichen Gemeindeverzeichnis der Schweiz, 1986)
- Seit dem 1. Januar 2005 gilt 'Amriswil' offiziell als Stadt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Mitten im Dorf befindet sich eine reformierte grosse Kirche im betont neugotischen Stil. Mit 75m besitzt Amriswil den höchsten Kirchturm im Kanton Thurgau. Das Gemeindehaus mit dem Dorfplatz bildet ebenfalls ein schönes Ensemble.
Im Weiler Hagenwil steht ein Wasserschloss. Dieses ist für das Restaurant und die Kunstausstellungen bekannt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Hans Ernst Brühlmann (1878-1911), Maler
- Lienhard Wegmann (1918-1986), Physiker
[Bearbeiten] Weblinks
Commons: Amriswil – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Offizielle Website der Stadt Amriswil
- Artikel Amriswil im Historischen Lexikon der Schweiz
- Artikel Biessenhofen im Historischen Lexikon der Schweiz
- Artikel Hemmerswil im Historischen Lexikon der Schweiz
- Karte von Amriswil von map.search.ch
- Karte von Oberaach
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