Andreas Kröper
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Andreas Kröper (* 1966 in Karlsruhe) ist ein deutscher Musikwissenschaftler.
[Bearbeiten] Biographie
Der Dirigent und Flötist war 1989 Gastlektor an der PennState University. 1990 gründete er an der Universität Brünn die Akademie für Alte Musik, ein Institut für Aufführungspraxis Alter Musik, dem er bis 2004 vorstand, 2005 ging er nach Athen. Seit 2002 ist er Dramaturg und Dirigent des Opernfestival Alpenoper Waldbühne Ope(r)n Air in Arosa (Schweiz). Kröper veröffentlichte bisher 25 CD-Aufnahmen.
Daneben betätigt sich Kröper als Mozart-Forscher. 1991 erbrachte er einen Nachweis, dass Mozarts Violinsonaten KV 301-306 ursprünglich für Flöte konzipiert waren. 1993 beschäftige er sich mit dem Continuo in Mozarts Mannheimer Flötenquartetten und 2001 fand er heraus, dass Sebastianis Libretto eine direkte Vorlage für Mozarts Zaide war. Weiterhin führte er im Jahre 2003 Untersuchungen zum Inhalt der Zauberflöte durch und gewann 2005 neue Erkenntnisse zur Bedeutung der Oper La finta giardiniera Mozarts (KV 196).
1994 erwarb er den Bauernhof "Hyperion" in Černotín, wo er seit 1999 das Jazzfestival "Musik auf dem Bauernhof" veranstaltet und ein Freilichtmuseum errichtete. Andreas Kröper lebt in der Schweiz und in Tschechien.
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
---|---|
NAME | Kröper, Andreas |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musikwissenschaftler |
GEBURTSDATUM | 1966 |