Batterie Doss di Sponde
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Die (gedeckte) Batterie Doss di Sponde war eigentlich ein Sperrwerk und wurde in den Jahren 1860-62 auf einem Hügel südlich der Straßensperre Buco di Vela errichtet. Das Werk gehörte zum westlichen Teil der Festung Trient und hatte die Aufgabe der Sicherung und Unterstützung von Buco di Vela, mit dem es durch eine Poterne verbunden war. Außerdem war es als Beobachtungspunkt vorgesehen und hatte (über Lichtsignalstation) die Verbindung zwischen Trient und der Festung Riva sicherzustellen. Es war Teil der Österreichischen Grenzbefestigungen.
Erbaut aus Dolomitkalkstein war die Batterie bei Beginn des ersten Weltkrieges bereits völlig veraltet und galt nur als "splittersicher, minder sturmfrei". Dies bedeutet, dass nur ein Infanterieangriff, ohne Artillerieunterstützung, hätte abgewehrt werden können.
Die Bewaffnung bestand ursprünglich aus 2 Stück 12 cm Kasemattkanonen M 61 in Depressionslafette (die auch für 1914 noch aufgeführt sind) sowie bei Kriegsbeginn zusätzlich 2 Stück 9 cm Feldkanonen M75
(siehe auch: Österreichische Festungswerke an der Grenze zu Italien)
Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und ist in einem tadellosen Zustand. Das Betreten ist, nach gegenwärtigem Wissensstand, nicht möglich.
[Bearbeiten] Weblink
http://www.moesslang.net/Sponde.htm
Koordinaten: 46° 04' 50 n.B., 11° 04' 20 ö.L.