Behindertentransport
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Behindertentransporte sind Transporte für Personen mit Behinderungen jeglicher Art (körperlich Behinderte, geistig Behinderte, Gehbehinderte, Sehbehinderte). Diese Transporte werden mit speziellen Fahrzeugen, welche für den Behindertentransport umgerüstet wurden, ausgeführt.
[Bearbeiten] Transportarten
Es gibt verschiedene Arten von Behindertentransporten:
- Rollstuhltransporte
- Sitzendtransporte
- Liegendtransporte (mit Liegebahre oder Spezialsitz)
[Bearbeiten] Die Fahrzeuge
Für den Rollstuhltransport werden meistens Kleinbusse verwendet, um genügend Platz für den Rollstuhl und den Behinderten zu haben. Für den Sitzendtransport können PKW oder Kleinbusse eingesetzt werden. Die Liegendtransporte auch Patiententransporte genannt, werden ebenfalls mit Kleinbussen ausgeführt, welche jedoch speziell auf diese Art von Transporten umgerüstet wurden.
[Bearbeiten] Befestigungssysteme für Rollstühle
Die Rollstühle müssen für den Transporte gesichert werden. Dafür gibt es spezielle Befestigungssysteme. Am bekanntesten ist die Bodenbefestigung, bei der der Rollstuhl an vier Punkten am Fahrzeugboden befestigt wird.
Seit kurzem gibt es aber auch den SafeTrans. Dies ist eine Konstruktion, die mit dem Fahrzeugboden verbunden wird, damit sie bei einem Aufprall nicht rausgerissen werden kann. Beim SafeTrans wird der Rollstuhl rückwärts an die Konstruktion gefahren und mithilfe zweier Befestigungsgurte fixiert. Zudem wird der Passagier mit einem 3-Punkt-Sicherheitsgurt gesichert.