Beijing Bubbles
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Filmdaten | |
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Deutscher Titel: | Beijing Bubbles - Punk und Rock in Chinas Hauptstadt |
Originaltitel: | Beijing Bubbles - Punk and Rock in Chinas capital |
Produktionsland: | China |
Erscheinungsjahr: | 2005 |
Länge (PAL-DVD): | 82 min (PAL-DVD) Minuten |
Originalsprache: | Chinesisch / Englisch |
Altersfreigabe: | FSK keine Altersbegrenzung |
Stab | |
Regie: | Susanne Messmer, George Lindt |
Drehbuch: | Susanne Messmer, George Lindt |
Produktion: | George Lindt |
Kamera: | George Lindt, Lucian Busse |
Schnitt: | Lucian Busse |
Besetzung | |
Fünf Pekinger Bands |
Beijing Bubbles - Punk und Rock in Chinas Hauptstadt ist ein Dokumentarfilm der Berliner Filmemacher Susanne Messmer und George Lindt, gedreht im Jahr 2005 in der Volksrepublik China.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Inhalt
Der Film begleitet fünf Pekinger Bands bei ihren Proben und Auftritten, aber auch in ihrem Alltagsleben. Er gibt einen Einblick in die aktuelle Punk- und Rockszene Chinas und in die Gefühls- und Gedankenwelt der jungen Musiker, die sich bewusst gegen den herkömmlichen chinesischen Lebensentwurf stellen. Neben einer musikalischen Bestandsaufnahme wirft Beijing Bubbles auch einen kritischen Blick auf die chinesische Gesellschaft der Gegenwart.
Auch ästhetisch entspricht der Film seiner inhaltlichen Punk-Attitüde, da besonders die Außenaufnahmen auf öffentlichen Plätzen unter schwierigen Bedingungen entstanden und zum Teil nur mit versteckter Kamera möglich waren.
[Bearbeiten] Festivalbeteiligung
Bisher lief Beijing Bubbles auf über 15 internationalen Filmfestivals, unter anderem in Göteborg, Prag, Thessaloniki, Tel Aviv, Philadelphia, Singapur und Auckland. Der Kinostart in Deutschland ist der 19.April 2007, im Rahmen der Delicatessen Filmreihe von Salzgeber Berlin.
[Bearbeiten] Kritiken
- Variety (Mar 28/2006): Trotz des offensichtlich kleinen Budgets macht der Film erfreulichen Krach und schafft gute Einblicke.
- PhillyIMC (30. März 2006): Der Film ist eine unterhaltsame Spritztour auf die andere Seite des Erdballs, dessen Musik unserer doch sehr ähnlich ist.
- ThirtyfourStreetmagazine: Offenbar sind unsere Punk-Rock-Wurzeln nach China ausgewandert, wo junge Anarchisten und Rebellen in kleinen Clubs und Kellern melodisches Chaos darbieten.
- Goon Magazin (18/2006): In Pekings Musikszene brodelt es. Es fehlt noch an Selbstverständnis und Lässigkeit, aber immer öfter zeigen sich Blasen an der glatten Oberfläche der Suppe im großen Topf.