Belichtungsdauer
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Unter der Belichtungsdauer versteht man die zeitliche Länge eines Belichtungsvorganges; hierbei kann es sich um die Belichtung eines photosensiblen Films, eines CCD-Chips oder einer Fotodiode handeln.
Bei der Fotografie wird die Belichtungsdauer (bzw. Belichtungszeit) oft als '1/15 s', '1/30 s' (s für Sekunde) angegeben. Die Belichtungsdauer für eine gelungene Aufnahme ist abhängig von der Sensibilität (in ASA oder DIN) des Films, sowie der Größe der Blendenöffnung der Kamera.
Des weiteren hängt sie auch von den Anforderungen des abzubildenden Objektes ab. Sie bestimmt ob die sich drehende Luftschraube eine Sportflugzeuges als verschwommener Kreis (längere Belichtungszeit) oder als scheinbar stehender Propeller (kurze Belichtungszeit) abbildet. Um eine Über- oder Unterbelichtung zu verhindern, müssen Blende und Lichtempfindlichkeit entsprechend gewählt werden.
Die typischen Belichtungszeiten einer Fotokamera bei Tageslicht im Freien an einem sonnigen Tag bewegen sich zwischen einer 1/250 und 1/1000 Sekunde.
Extrem kurze Belichtungszeiten werden für Hochgeschwindigkeitsaufnahmen von 1/10.000s und weniger verwendet, in der Astrofotographie kann es zu Belichtungszeiten im Bereich mehrerer Tage kommen, wobei in der Tagzeit die Belichtung unterbrochen wird.