Beschäftigungsschwelle
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Die Beschäftigungsschwelle ist ein volkwirtschaftlicher Begriff und wird als Zusammenhang zwischen steigendem Bruttoinlandsprodukt und steigender Arbeitslosigkeit angegeben. Durch den Anstieg der Produktivität und dem Anstieg der Nachfrage ändern sich die Wirtschaftsverhältnisse im Laufe der Zeit. Verschiedene Untersuchungen haben einen empirischen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Arbeitslosigkeit und dem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts gefunden (Verdoorn-Gesetz, Okunsches Gesetz). Mit diesen Gesetzen wird eine Beschäftigungsschwelle postuliert, nach der ein bestimmtes Wirtschaftswachstum notwendig ist, damit die Arbeitslosigkeit nicht zunimmt, bzw. bei Übersteigen der Beschäftigungsschwelle abnimmt. Die Veränderung der Arbeitszeit wird in diesem Zusammenhang nicht betrachtet.