Buffy – Im Bann der Dämonen
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Seriendaten | |
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Deutscher Titel: | Buffy – Im Bann der Dämonen |
Originaltitel: | Buffy the Vampire Slayer |
Produktionsland: | USA |
Produktionsjahr(e): | 1997–2003 |
Länge pro Episode: | ca. 41 Minuten |
Episodenzahl: | 144 |
Originalsprache: | Englisch |
Musik: | Christophe Beck, Shawn K. Clement, Robert Duncan |
Idee: | Joss Whedon |
Genre: | Drama, Fantasy, Horror Humor |
Erstausstrahlung: | 10. März 1997 (USA) |
Sender: | The WB |
Erstausstrahlung (D): | 9. Oktober 1998 |
Sender: | ProSieben |
Besetzung |
Buffy – Im Bann der Dämonen, besser bekannt als Buffy, auch unter dem Kürzel BtVS, ist eine US-amerikanische Fernsehserie. Sie wurde als „Buffy – The Vampire Slayer“ im März 1997 erstmalig auf The WB ausgestrahlt. Sie basiert auf dem erfolglosen Kinofilm Buffy, der Vampirkiller von 1992. Die Serie brachte sieben Staffeln, einen Spin-Off, Angel, und mehrere Comicserien hervor.
[Bearbeiten] Ursprünge
Joss Whedon schrieb ein Drehbuch, in dem es darum ging, dass das Mädchen in einem Horrorfilm nicht schreiend davon rennt, sondern sich zu Wehr setzt. Da Whedon einiges an Dialogwitz in seinen Scripten unterbringt, wurde vieles von der Regisseurin Fran Rubel Kuzui als reine Komödie verstanden. Dadurch wirkte der Film (Buffy, der Vampirkiller) mit Kristy Swanson als Buffy unfreiwillig komisch und ging Ende 1992 im Kino unter.
Als Gail Berman für das damals noch recht junge Network „The WB“ neue Serien suchte, kam sie auf Buffy. Whedon durfte ein 30-minütiges Demo produzieren. Da auch damals keiner außer Joss Whedon selbst an den Erfolg glaubte, gelang es Whedon, sich als Produzent mit den kreativen Entscheidungen als größter Machthaber zu positionieren. Es wurden ein Pilotfilm und zehn Folgen produziert, trotzdem ging die Serie im Herbst 1996 nicht auf Sendung. Im Frühjahr 1997 durfte Buffy dann erstmals auf Sendung gehen und wurde im Sommer sogar verlängert. Für Buffy gründete Joss Whedon seine eigene Produktionsfirma Mutant Enemy.
[Bearbeiten] Inhalt
In der Rahmengeschichte geht es um eine Vampirjägerin. In jeder Generation wird ein Mädchen von größeren Mächten auserwählt, um die Welt vor Dämonen zu beschützen, in der Serie eben Buffy Summers. Die Serie erzählt davon, wie Buffy nach der Scheidung ihrer Eltern mit ihrer Mutter nach Sunnydale zieht. In Sunnydale trifft sie auf neue Freunde, einen neuen Wächter (Ausbilder) und erfährt, dass die Stadt auf dem Höllenschlund (Tor zur Hölle) gebaut wurde. Neben ihren Auseinandersetzungen mit Dämonen, welche oft auch als Metaphern für reale Teenagerängste stehen, geht es auch um ganz normale Jugendprobleme und das Erwachsenwerden. Durch die vielen unterschiedlichen Thematiken lässt sich Buffy auch nicht in ein Genre unterordnen. Es gibt Episoden, welche sehr humorvoll sind, andere spielen in die Horror-, Action-, Drama- oder Soapebene. Oftmals werden die Genres auch in den einzelnen Folgen vermischt.
[Bearbeiten] Hintergrund
Das Budget war gerade in den ersten Staffeln sehr niedrig. Joss Whedon legte von Anfang an einen großen Wert auf die Erzähltechnik, da man sich effektmäßig und schauspielerisch nicht mit anderen Serien messen konnte. Bei Drehbeginn war Anthony Stewart Head (Giles) der Einzige, der eine größere schauspielerische Vergangenheit hatte. Trotzdem erwiesen sich die meisten Darsteller als Glücksgriff. Im späteren Verlauf wurde beim Casting auch immer stärker auf das berufliche Können geachtet.
Zu dem Produktionsteam der ersten Staffel zählte neben Whedon der ehemalige Akte-X-Produzent Howard Gordon (24, Da Vinci Code) und David Greenwalt (Akte X) als Autor. Im Verlauf der späteren Staffeln von Buffy und dem späteren Spin Off Angel kamen weitere hochqualifizierte und aufstrebende Autoren wie Tim Minear (Akte X, Titan A.E.), Jane Espenson (Star Trek, später Gilmore Girls, O.C., California), David Fury (Akte X, später Lost, 24), Steve DeKnight (später Smallville) und Drew Greenberg (Alias, Lost) ins Schreiberteam. Der Reiz für die Drehbuchautoren lag oftmals darin, dass sie bei Buffy ihren Episoden einen eigenen Stempel aufdrücken durften. So sind zum Beispiel besonders lustige Folgen meist von Jane Espenson. Bei vielen Kritikern galten die Serien als eine der bestgeschriebenen Fernsehsendungen überhaupt. In den meisten Staffeln gibt es auch besonders experimentelle Folgen in denen z. B. gar nicht geredet wird oder nur gesungen.
Neben den Metaphern für Jugendängste werden auch immer wieder Themen aus Superhelden-Comics aufbereitet. Dies geschieht durch die Gespräche zwischen den Charakteren selber, die oft ihre Situationen mit denen aus Comics oder Filmen vergleichen oder aufzeigen, wie die Helden ähnliche Probleme lösen würden. Zum anderen wurden ganze Storylines aus Comics übernommen. Dark Willow aus der sechsten Staffel ist zum Beispiel die Buffyversion der Phoenix-Saga aus den X-Men-Comics. Dieser enge Bezug kommt aus Joss Whedons Jugend. Er ist mit den X-Men aufgewachsen und gestand sogar, dass er ein Wenig in Kitty Pride verliebt war. Kitty Pride hat ihn später zu Buffy inspiriert. Anspielungen und Querverweise gab es aber in sämtliche Richtungen der Popkultur.
Die Charaktere wachsen und entwickeln sich mit den Jahren von Teenagern zu Erwachsenen. Die Entwicklung der Charaktere ist trotz der Mystery-Elemente in der Serie nachvollziehbar. Sünden vergangener Staffeln werden immer wieder hervorgeholt und thematisiert. Keiner der Charaktere ist ausnahmslos gut oder böse, alle treffen im Verlauf der Serie auch mal moralisch falsche Entscheidungen. Viele Zuschauer wurden mit den Figuren erwachsen und entwickelten parasoziale Beziehungen.
[Bearbeiten] Wahrnehmung
[Bearbeiten] Publikum
Teilweise wird behauptet, Buffy habe den Ruf, eine Kinderserie zu sein. Dies liegt daran, dass die erste Staffel, welche auch samstags im Nachmittagsprogram lief, einen recht naiven Charme hatte. Der Eindruck wurde noch durch die Übersetzungen verstärkt. Auch eine Versetzung in die Prime Time zum Start der vierten Staffel konnte den Ruf nicht verbessern. Es gibt allerdings keinen typischen Buffy-Fan. Fans gibt es in allen Altersgruppen und Schichten. Von den Einschaltquoten ist Buffy auch nicht sehr erfolgreich gewesen im Vergleich zu den großen Hits der Networks, jedoch verhalf sie WB zu Bekanntheit und wurde eines der Zugpferde des Senders. Doch der Fandom ist äußerst treu der Serie verbunden und dadurch sind die Quoten in den sieben Jahren recht stabil geblieben. Whedon kommentierte das einmal so, dass ihm 100 Leute, die Buffy sehen müssen, lieber sind als 1000, die es nur möchten.
Nach Angel ist kein weiterer Spin-Off entstanden, auch wenn mehrere im Gespräch waren. Viele Serien, von denen einige auch jetzt noch laufen, wurden maßgeblich von Buffy inspiriert. Einige Beispiele hierfür sind Smallville, Hex, oder Charmed – Zauberhafte Hexen.
Heute gibt es noch viele Anhänger der Serie. Viele davon diskutieren in den vielen Internetforen und auf den Fanseiten. Manchmal melden sich hier auch einige des damaligen Creative Teams zu Wort. Dass Macher und Fans in ständigen Kontakt zu einander standen und auch noch stehen zählt ebenfalls zu den Besonderheiten der Serie.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Trotz der hohen künstlerischen Anerkennung, welche insbesondere die Drehbücher betrafen, und mehrfachen Nominierungen bekam Buffy nie einen Emmy-Award in den Hauptkategorien. Die größte Chance hatte Buffy mit der Musical-Folge Noch einmal mit Gefühl. Hier unterlief allerdings eine Panne und die Folge erschien nicht auf den Wahlzetteln. Buffy-Autor David Fury bekam den Preis für eine Lost-Folge. Joss Whedon war für Toy Story sogar für den Oscar nominiert. Allerdings tauchten regelmäßig Episoden auf diversen Toplisten der Kritiker auf. Dreimal von sieben Nominierungen wurde der Saturn Award gewonnen und einmal der Hugo Award, beides begehrte Preise für TV und Mysteryserien in den USA.
[Bearbeiten] Fernsehen
Buffy wurde in Deutschland bis zum Ende der letzten Staffel auf ProSieben gezeigt. Die ersten drei Staffeln wurden am Samstagnachmittag gezeigt. Dadurch bekam Buffy in Deutschland das Image einer Kinderserie. Mit Beginn der vierten Staffel kam nicht nur der thematische Umbruch von der Highschool zum College sondern auch der Wechsel der Sendezeit in die Prime Time am Mittwoch.
In den USA lief sie in den ersten fünf Jahren bei The WB. Bei Warner war man unentschlossen, ob man Buffy enden lassen sollte oder für weitere Staffeln unterschreibt. Dies führte dazu, dass das Ende der fünften Staffel auch als Serienfinale funktionierte. Als UPN sich für eine Fortsetzung interessierte, stieg auch The WB in das Pokerspiel um Buffy ein. Für die sechste und siebte Staffel wurde die Serie an UPN verkauft. Damit war Buffy die erste Serie, die zu „Lebzeiten“ zwischen den Networks wechselte. Der dadurch resultierende Kleinkrieg verhinderte Crossovers zwischen Buffy und dem Spin Off Angel. Erst zum Serienende durfte Angel in Buffy auftauchen.
UPN bezeichnete den Kauf von Buffy später als Fehlinvestition, da die Serie schon zu weit fortgeschritten für ein neues Publikum war. Joss Whedon und Sarah Michelle Gellar waren der Meinung, nach sieben Jahren alles erzählt zu haben und suchten neue Herausforderungen. Auch wenn nach einem Sendeplatz für weitere Spin Offs gesucht wurde, gab es kein Interesse bei den Fernsehsendern, trotz stabiler Zuschauerzahlen und treuer Fans.
[Bearbeiten] Mythos: Was ist eine Jägerin?
"In jeder Generation wird ein Jäger geboren. Ein Mädchen für die ganze Menschheit, auserwählt und mit der Kraft und dem Wissen für die Jagd auf Vampire, geboren um die Ausbreitung des Bösen zu verhindern." (Giles in der ersten Folge)
So wird der Mythos in der Serie erklärt. Wenn eine Jägerin stirbt, wird die nächste aus dem Kreis der potentiellen Jägerinnen erwählt. Meistens befinden sich die Mädchen dann schon in Jahre langem Training. Buffy wurde allerdings erst entdeckt als sie schon von den Mächten ihre Kraft bekam. Der Ursprung liegt im so genannten Anbeginn der Zeit als die Erde noch von Dämonen beherrscht wurde. In Afrika wurde von den Shadowmen ein Mädchen mit der Kraft eines Dämonen ausgestattet. Hierbei verlor sie jedoch auch ihre Menschlichkeit und entwickelte animalische Instinkte. So wurde die erste Jägerin erschaffen. Im Laufe der Zeit wurden die Jägerinen etwas schwächer und die animalischen Triebe gaben nach. Der Mythos erzählt, dass unter vielen unbekannten Mädchen auch Jeanne d’Arc (Johanna von Orleans) eine Auserwählte war. In den Neunzigern wurde Buffy ausgewählt. Buffy starb zum Ende der ersten Staffel und wurde wiederbelebt. Der kurze Moment des Todes reichte aus, um die nächste Jägerin „Kendra“ zu berufen. Zum Ende der Serie wird der Zauber der Shadowmen auf alle potentiellen Jägerinnen geleitet und es entsteht eine Armee von Jägerinnen.
Die Berufung von Buffy geschah in dem damals erfolglosen Kinofilm. Um die Jägerinnen auszubilden, wurde der Rat der Wächter mit Sitz in London gegründet. Die Wächter sind allerdings nur Berater und greifen in der Regel nie in die Kämpfe ihrer Mädchen ein. In der letzten Staffel wurde der Rat der Wächter vernichtet. Es gibt nur noch wenige Wächter. Buffy hatte in ihrer Zeit drei Wächter: Merrik (getötet), Rupert Giles (aus dem Rat ausgetreten) und Wesley Windam Price (ebenfalls ausgetreten und nach L.A. gezogen). Alle drei waren Engländer.
Die Geschichten der anderen Jägerinnen wurden teilweise in den Comics und Romanen der Reihe „Tales of the Slayer“ erzählt. Die Jägerin aus der Zukunft „Fray“ bekam eine achtteilige Comicserie.
[Bearbeiten] Charaktere
[Bearbeiten] Buffy Anne Summers
Buffy (gespielt von Sarah Michelle Gellar) wird 1981 als einziges Kind von Hank und Joyce Summers geboren. 1996 geht sie in die 9. Klasse der Hemery High School in Los Angeles. Sie ist ein hübsches, eher oberflächliches Mädchen, das bei ihren Mitschülerinnen sehr beliebt ist. Das ändert sich schlagartig, als sie durch ihren ersten Wächter Merrick von ihrer Berufung zur Jägerin erfährt. Als Jägerin bekommt sie übernatürliche Kräfte, besonders scharfe Sinne, Selbstheilkräfte und prophetische Träume. Ihre Berufung hält Buffy vorerst geheim. Bei der Vernichtung eines uralten Vampirs stirbt ihr Wächter und Buffy brennt die Turnhalle nieder, die voller Vampire ist. Daraufhin wird Buffy der Schule verwiesen. Buffys Eltern lassen sich scheiden und Buffy zieht mit ihrer Mutter nach Sunnydale. Hier beginnt die Serie.
Sunnydale wurde von den spanischen Ureinwohnern "Boca del infierno" (dt. Höllenschlund) genannt. So kommt sie gleich an ihrem ersten Schultag in Kontakt mit Vampiren und ihrem neuen Wächter, Rupert Giles, der Bibliothekar an der Sunnydale High ist. Anfänglich will Buffy ihrer Berufung nicht nachkommen, doch schließlich nimmt sie den Kampf gegen das Böse auf. Weil sie so komisch und „freaky“ ist, wird sie zur Außenseiterin der Schule. Sie findet jedoch in Alexander LaVelle Harris (genannt: Xander) und Willow Rosenberg treue Freunde, die sie auch im Kampf gegen das Böse unterstützen.
Zu Beginn lernt Buffy auch den geheimnisvollen Angel kennen, der ihr im Kampf gegen das Böse hilft. Sie verlieben sich ineinander. Als sie erfährt, dass Angel ein Vampir ist, beginnen ihre Probleme im Liebesleben. Die beiden haben eine Beziehungskrise nach der anderen. Schlimmer wird es nur noch, als Angel seine Seele verlor und die Welt vernichten wollte. Am Ende von der dritten Staffel trennen sich die beiden endgültig. Angel bekommt einen Spin Off.
Buffy hat eine sehr enge Bindung zu ihrer Familie. Insbesondere zu ihrer Mutter und ihrer erst in der fünften Staffel auftauchenden Schwester Dawn. Als ihre Mutter stirbt, übernimmt Buffy die Erziehungsberechtigung. Hierdurch hat sie viele Probleme mit dem Jugendamt und der Schule. Um ihre Schwester zu retten, opfert Buffy sich am Ende der fünften Staffel. Sie wird von ihren Freunden wiederbelebt. Nachdem sie im Paradies war, ist der Alltag mit Dämonen, Geld- und Erziehungssorgen die Hölle. Zu all den Problemen fühlt sie sich noch zu ihrem Erzfeind Spike hingezogen.
Im Grunde ist Buffy ein einfaches, normales Mädchen mit Problemen wie jede andere in ihrem Alter auch. Mit ihrem „Job“ als Jägerin fühlt sie sich oft überfordert. Umso größer ist die Freude, dass zum Ende alle Mädchen, die Jägerinnen sein können, auch Jägerinnen sind. Die letzte Einstellung der Serie ist ein seltenes und ehrliches Lächeln von Buffy.
Als Vorbild für den Charakter Buffy diente Joss Whedons „Jugendliebe“ Kitty Pride von den X-Men. In der Serie gibt es mehrere Rückblenden in Buffys Kindheit. Hierbei wird Buffy jedesmal von einer anderen Schauspielerin dargestellt. Die bekanntesten sind die beiden erwachsenen Buffys Kristy Swanson (Kinofilm) und Sarah Michelle Gellar (Serie). Interessanterweise heißt die Tochter von X-Men Scott Summers auch mit Zwischennamen Anne. Die Turnhalle ist im Film nicht abgebrannt. Dieses wurde erst später in die Geschichte eingefügt. Dafür wurde der Film auch als Comic neu aufgelegt. Das Geburtsdatum von Buffy ändert sich im Laufe der Serie. Whedon gab einmal an, dass es sich um den 19. Januar 1981 handeln soll.
[Bearbeiten] Rupert Giles
Rupert Giles (gespielt von Anthony Stewart Head) wird in der Serie meist nur Giles genannt. Er ist Buffys Wächter, genau wie schon sein Vater ein Wächter war. Über seine Jugend ist nicht viel bekannt. Er experimentierte mit schwarzer Magie und erhält den Spitznamen „Ripper“. Aus dieser Zeit kennt er auch noch seinen späteren Erzfeind Ethan Rayne. Ethan taucht öfter in Sunnydale auf, um sich mit Giles zu messen. Nach seiner Berufung in den aktiven Dienst als Wächter nimmt der Engländer eine Stelle als Bibliothekar in Buffys Schule an. Anfangs ist er sehr übereifrig und streng mit Buffy. Im Laufe der Serie entwickelt er aber ein väterliches Verhältnis zu ihr. Giles hat zwischenzeitlich nur kürzere Beziehungen. Besonders tragisch ist die mit Jenny Calender, einer Lehrerin an der Sunnydale High und Computer-Schamanin. Während Angel seine Seele verloren hat, tötet er Jenny und richtet sie besonders grausam in Giles Wohnung hin. Während der sechsten Staffel beschließt Giles, dass Buffy selbständig werden muss und zieht sich nach England zurück. Wenn Buffy seine Hilfe benötigt kehrt er regelmäßig nach Sunnydale zurück.
Joss Whedon und Tony, wie Anthony Stewart Head genannt wird, entdecken während der Dreharbeiten ihre gemeinsame Liebe zur Musik. Hieraus resultierte neben dem Album "Music for Elevators", die Musical-Folge „Once More with Feelings“ sowie mehrere Auftritte von Giles als Sänger in der Serie. In Interviews berichten die beiden und andere Darsteller von regelmäßigen Musikabenden bei Joss Whedon zuhause.
Lange Zeit war auch ein Giles-Spin-Off geplant. Dieser sollte Ripper heißen und eventuell auf BBC laufen.
[Bearbeiten] Willow Danielle Rosenberg
Willow (gespielt von Alyson Hannigan) ist die beste Freundin von Xander und ansonsten Streberin und Aussenseiterin auf der Sunnydale High. Sie ist von ihren Eltern streng jüdisch und konservativ erzogen worden. Die beiden freunden sich bereits in der ersten Folge mit der neuen Schülerin Buffy an, erfahren ihr Geheimnis und sind ab da an von Buffys Seite nicht mehr wegzudenken. Längere Zeit ist Willow mit dem Musiker Oz zusammen, der sich im Verlauf der vierten Staffel von ihr trennt. Nach und nach entdeckt sie die Magie für sich und wächst als Hexe. In einer Hexenübungsgruppe lernt sie Tara kennen und verliebt sich in sie. Willow gelangt beim Hexen immer öfter in einen Rauschzustand und wird magiesüchtig. Dies führt in der sechsten Staffel zu mehreren Beziehungsproblemen mit Tara, aber auch mit ihrer Clique um Buffy und Xander. Bei einem Anschlag auf Buffy wird Tara getötet, woraufhin Willow Amok läuft und im Finale der sechsten Staffel versucht, die Welt zu vernichten. Letztendlich kann nur Xander sie überreden, aufzugeben. In England wird sie von Giles therapiert. Seitdem meidet sie alles, was mit Magie zu tun hat. In Kennedy, einer Nachwuchsjägerin, findet sie Trost, Vertrauen und eine Liebe. Zum Serienfinale wirkt sie einen Zauber, der es allen Mädchen, die sich berufen fühlen, erlaubt, Jägerinnen zu werden.
Die Beziehung von Willow und Tara war eine der ersten lesbischen Beziehungen im amerikanischen Fernsehen und löste viele Diskussionen aus. Die Story um Willows Amoklauf in der sechsten Staffel ist eine Hommage an die Dark-Phoenix-Saga in den X-Men-Comics. Fans nennen das Phoenix Alter Ego „Dark Willow“. In den Folgen „Was wäre wenn“ und „Doppelgängerland“ taucht auch noch eine Vampirversion von Willow auf. Willow hat zwei Auftritte in dem Spin Off Angel.
[Bearbeiten] Alexander „Xander“ LaVelle Harris
Geboren 1981 in Sunnydale. Er ist als Einzelkind in einer sehr problematischen Familie aufgewachsen. Die Eltern, Jessica und Anthony Harris, streiten sich häufig. Der Vater ist zeitweise arbeitslos und spricht dem Alkohol zu. Das geht so weit, dass Xander Weihnachten regelmäßig mit Schlafsack im Garten verbringt. Wenn er zuhause anruft, muss er seiner Mutter erst umständlich erklären, wer er ist.
Xander ist ein Teenager, der immer einen flotten Spruch auf der Zunge hat. Als er Buffy kennenlernt, verliebt er sich sofort in sie. Daher ist er auch auf Angel eher schlecht zu sprechen. Xander unterstützt Buffy bei ihrem Kampf gegen das Böse, wobei er öfters in Schwierigkeiten gerät und gerettet werden muss. Xander ist aber auch das Mitglied der Scooby Gang, das alles zusammenhält und mit seinen Scherzen öfter spannungsgeladene Situationen entschärft. Er beweist aber auch oft Mut, so ist er schon in der zweiten Folge der ersten Staffel nicht aufzuhalten, als es darum geht, seinen Freund Jesse aus den Klauen der Vampire zu befreien.
Nach der Highschool arbeitet er auf dem Bau und arbeitet sich schnell nach oben als Architekt und Bauaufsichtsleiter. Er verliebt sich in die Ex-Rachedämonin Anya und macht ihr einen Heiratsantrag. Kurz vor der Hochzeit macht er allerdings einen Rückzieher.
Xander ist ein sehr großer Comicfan und äußert sich auch manchmal positiv über Star Trek. Er ist außerdem handwerklich sehr begabt, was bei den diversen Verwüstungen bei Kämpfen im Haus von Buffy eine große Hilfe ist.
Zum Ende der Serie hin ist es für Xander oft schwierig, mit seinem „normalen“ Leben im Gegensatz zu den Superkräften seiner Freunde umzugehen. Er hat aber erkannt, dass die Rolle, die er innerhalb der Scooby Gang spielt, ihn nicht abqualifiziert, sondern, dass er der Ruhepol für alle ist. Nach dem Verlust eines Auges (Verletzung im Kampf mit dem wahnsinnigen Priester Caleb in Staffel 7) kümmert er sich immer mehr um die „normalen“ Aspekte im summerschen Haushalt und ermöglicht so seinen Freunden den uneingeschränkten Kampf gegen das Ur-Böse.
[Bearbeiten] Daniel „Oz“ Osbourne
Oz (gespielt von Seth Green) ist das coolste Mitglied der Scoobygang, und das ist wörtlich zu nehmen: Sein trockener Sinn für Humor und die Tatsache, dass er nur selten seine Emotionen zeigt, zeichnen ihn aus. Egal wie groß und furchtbar der Dämon ist, gegen den Buffy und Co. kämpfen – Oz bleibt immer entspannt. Er wird jeden Monat während des Vollmondzeitraums für drei Nächte zum Werwolf und hat einmal in diesem Zustand einen Seitensprung mit einer Werwölfin begangen, so dass es zum Bruch der bis zu diesem Zeitpunkt mustergültig geführten Beziehung mit Willow kommt. Oz verläßt Sunnydale, um den Umgang mit seinen Kräften zu lernen und in seinen Werwolfphasen keinen Schaden anzurichten.
Der Charakter des Oz kam in der zweiten Staffel zum Cast und wurde während der vierten Staffel aus der Serie herausgeschrieben, da Darsteller Seth Green sich mehr seiner Kinokarriere widmen wollte. Danach hatte er noch einen Gastauftritt. Oz hatte einen Gastauftritt in der Serie Angel.
[Bearbeiten] Kendra
Kendra wird 1982 in Jamaika geboren. Sie wird zur Jägerin berufen, als Buffy einige Minuten tot ist (jedoch kurz darauf von Xander wiederbelebt wird). Kendra kommt nach Sunnydale, um Buffy vor einer großen Gefahr zu warnen und ihr beizustehen, denn Spike will seine verrückte Freundin Drusilla heilen. Die beiden Jägerinnen schaffen es vereint, die beiden aufzuhalten, und Kendra verlässt Sunnydale wieder. Als jedoch Angel böse wird (er hat mit Buffy geschlafen und hatte dadurch einen Moment des Glücks und verlor dadurch wieder seine Seele) und die Welt mit Hilfe von Acathla vernichten will, kommt Kendra zurück nach Sunnydale. Als sich Buffy gerade mit Angel trifft, versucht Willow durch einen Zauberspruch, Angels Seele wiederherzustellen. Sie werden von Drusilla und ihren Vampiren gestört und ein Kampf findet statt. Drusilla hypnotisiert Kendra und schneidet ihr die Kehle durch, wodurch Kendra stirbt.
[Bearbeiten] Faith Lehane
Faith wurde in die Serie eingeführt, um Buffys dunkle Seite zu zeigen. Faith hat nicht den sozialen Halt, den Buffy hatte. Da Faith im Laufe der Serie sowohl für das Gute als auch das Böse kämpft, harmoniert der Charakter sehr gut mit Angel. Der Nachname wurde erst später als Bonus bekannt gegeben. Zeitweise wurde Faith auch als Spin Off nach Serienende gehandelt. Eliza Dushku sagte ab um Tru Calling zu drehen. Diese Serie wurde nach einer Staffel und 6 Folgen eingestellt.
Faith wird 1980 in Boston geboren. Ihr Vater ist George Patrick Lehane, der – als Faith ein kleines Kind war – wegen Totschlag zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Ihre Mutter war alkohol- und drogenkrank und hatte einen Drogendealer zum Freund, der sie erst auf den Strich schickte und anschliessend umbrachte.
Nach Kendras Tod wird Faith zur Jägerin berufen. Ihre Wächterin war Prof. Diana Dormer aus Harvard die sie bei sich aufnahm und trainierte. 1998 aber wird ihre Wächterin von dem grausamen Vampir Kakistos getötet. Faith flieht vor Kakistos nach Sunnydale, wo sie Buffy und ihre Freunde trifft.
Faith mag Gewalt und Prügeleien. Sie liebt es, Vampire brutal zusammenzuschlagen, bevor sie sie pfählt. Außerdem hält sie nichts von Regeln, und Männer sind für sie nichts weiter als Spielzeuge.
Faith gibt vor, Buffy, ihr moralisches Verhalten und ihren verantwortungsvollen Umgang mit dem Schicksal als Jägerin zu verachten. Insgeheim jedoch beneidet sie Buffy um ihre Freunde und ihre Mutter. So leben sich die beiden Jägerinnen immer mehr auseinander. Bei einem Kampf mit Vampiren tötet Faith aus Versehen einen Menschen. Dies verändert sie nachhaltig. Anstatt sich der Polizei zu stellen, schließt sie sich dem dämonischen Bürgermeister von Sunnydale an und kämpft gegen Buffy. Nach dem Versuch, Angel zu töten, wird sie von Buffy gestellt, schwer verletzt und fällt ins Koma.
Nach einem 8-monatigen Krankenhausaufenthalt erwacht sie und flieht nach L.A. Dort wird sie von Angel überzeugt, sich selbst zu stellen und für ihre Taten zu büßen. Nach einer längeren Haftstrafe wird sie von Wesley überredet zu fliehen, um erst Angelus aufzuhalten und anschließend Buffy im Kampf gegen das Urböse beizustehen.
In den letzten Folgen steht sie als ausgebildete Jägerin Buffy und den anderen bei. Sie ist dabei als einzige weitere Jägerin eine große Hilfe und macht ihre schlimmen Taten vergessen.
Zwischen ihr und Direktor Robin Wood, der als Sohn einer in den 70er-Jahren von Spike getöteten Jägerin Seite an Seite mit Buffy und der Scooby-Gang kämpft, entwickelt sich eine Liebesbeziehung, in der sich zum ersten Mal zeigt, dass Faith Männer nicht mehr nur als Spielzeuge betrachtet.
[Bearbeiten] Angel (Angelus, der Engelsgleiche, die Geißel Europas)
Angel wird im Jahr 1727 als Liam in Irland geboren. Er stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist aber als Tunichtgut seinem Vater ein Dorn im Auge. 1753 begegnet er dem Vampir Darla, die ihn zum Vampir macht. Seine Schwester sieht ihn unmittelbar nach seiner Beerdigung und hält ihn für einen Engel, daher der Name Angel. Er tötet seine ganze Familie.
Unter dem Namen Angelus der mit dem Engelsgesicht zieht er zusammen mit Darla eine blutige Spur durch die Weltgeschichte (er wird auch die Geißel von Europa genannt). Da er seinen Opfern gerne unvorstellbare Qualen zufügt, gilt er als einer der grausamsten Vampire überhaupt.
1860 trifft er auf das fromme Mädchen Drusilla, welches hellseherisch begabt ist und deswegen von ihrer Umwelt als Kind des Teufels gesehen wird. Er treibt sie erst in den Wahnsinn, indem er ihre Familie tötet. Drusilla flüchtet sich in ein Kloster, da sie ihre hellseherischen Fähigkeiten als Strafe Gottes versteht. Am Abend vor ihrer Weihe verwandelt Angel sie schließlich in einen Vampir.
1898 bekommt er von Darla ein besonderes Geschenk: Ein Zigeunermädchen vom Clan der Kalderasch. Angelus tötet das Mädchen. Doch der Clan rächt sich an ihm. Eine Zauberin belegt ihn mit einem Fluch und gibt ihm seine Seele zurück. Dadurch verspürt er Reue für seine Grausamkeiten und wird zu Angel. Schließlich entscheidet er sich, Buße zu tun, indem er Menschen in Not hilft.
Als er Buffy sieht, verliebt er sich in sie und beschließt ihr zu helfen. Fortan kämpft er zusammen mit Buffy gegen das Böse. Buffy verliebt sich ebenfalls in ihn. Als sie an Buffys 17. Geburtstag miteinander schlafen, wird der Fluch der Zigeuner gebrochen und Angel verliert seine Seele. Der böse Angelus ist zurück und will die Welt zerstören. Er tötet Giles’ Geliebte Jenny Calendar, weil sie eine der letzten vom Clan der Zigeuner ist und ihm seine Seele erneut zurückgeben könnte. Buffy kann ihn aber aufhalten und Angel wird durch ein Portal in eine Höllendimension verbannt. Schließlich kehrt er von dort zurück und verlässt Buffy, um in L. A. eine Detektei zu gründen.
[Bearbeiten] Spike (William der Blutige)
William wurde ca. 1850 in London geboren und 1880 von Drusilla zum Vampir gemacht. Zur Entstehung seiner Beinamen, William der Blutige und Spike steht in Giles Büchern , dass Spike seine Opfer mit spitzen Pfählen zu quälen pflegt (Anlehnung an die historische Figur des Vlad III. Drăculea), im Verlauf der Serie taucht die Enthüllung auf, Spike habe als Mensch William so schlechte Gedichte geschrieben, dass er ein blutiger Anfänger sei (William der Blutige) "und man doch lieber einen spitzen Schienennagel (engl. Railroadspike) im Kopf hätte, als seine Gedichte zu hören". Diesem Wunsch kommt er nach, nachdem er zum Vampir wurde. Spike lebte als Mensch mit seiner Mutter zusammen und war ein richtiges Muttersöhnchen. Deswegen verwandelt er sie auch als erstes nach seiner Verwandlung in einen Vampir, damit sie für immer zusammen sein können. Als dies seine Erwartungen jedoch nicht erfüllt, tötet er sie endgültig.
Zusammen mit Drusilla, Angelus und Darla zieht er mordend durch die Welt. Spike bringt im Laufe der Jahre zwei Jägerinnen um. Die erste im Jahre 1900 während des Boxeraufstandes in China, die zweite im Jahre 1977 in New York City. Letztere war die Mutter des neuen Direktors der Sunnydale High, was zu Spannungen zwischen jenem und Spike führt. Seitdem gilt er als einer der gefährlichsten Vampire. Zusammen mit Drusilla kommt er nach Sunnydale, da Drusilla in Prag fast getötet wurde. Ihr Ziel ist es Buffy zu töten, damit Drusilla wieder vollkommen gesund wird. Doch Spikes Versuche schlagen mehrmals fehl. Für kurze Zeit verbündet er sich mit Buffy, um Angelus loszuwerden, der die Welt vernichten will. Danach verlässt er Sunnydale für eine Zeit.
Er erscheint später jedoch wieder in Sunnydale, weil ihn seine Geliebte Drusilla verlassen hat. In einem Zauberladen trifft er auf Willow, die er entführt, damit diese ihm einen Liebestrank für Drusilla erstellt. Er erpresst Buffy mit der Freilassung. Sie muss ihm helfen seine alten Gehilfen, die jetzt für den Bürgermeister arbeiten, loszuwerden. Dafür bekommt sie Willow. Am Ende des Kampfes erkennt er, dass ein Liebestrank nichts bringt, sondern er wieder zu dem Mann werden muss, den Drusilla geliebt hat und lässt Willow gehen.
Als er, nachdem es mit Drusilla endgültig vorbei ist, nach Sunnydale zurückkehrt, wird er von der „Initiative“, einer geheimen Regierungsorganisation, die Dämonen jagt und untersucht, gefangen genommen. Er bekommt einen Chip eingepflanzt, der es ihm unmöglich macht, einem Menschen Leid zuzufügen. Als er erkennt, dass er keine Menschen mehr schlagen kann, sehr wohl aber Dämonen, hilft er Buffy im Kampf gegen diese. Langsam verliebt sich Spike in Buffy, doch diese ist nur angewidert von dessen Gefühlen. Als Buffy im Kampf gegen Glory stirbt, verspricht er ihr, dass er auf ihre Schwester Dawn aufpassen wird.
Nachdem Buffy durch Willow wieder von den Toten erweckt wurde, hat sie eine heftige Affäre mit Spike. Schließlich löst sie sich aber von ihm, da sie ihn nur "brauchte", um sich lebendig zu fühlen. Nachdem Spike versucht, Buffy zu vergewaltigen, verlässt er schließlich Sunnydale, um einen uralten Dämon in der Wüste aufzusuchen. Er besteht diverse Prüfungen, um wieder so zu werden, wie er war. Daraufhin gibt ihm der Dämon seine Seele zurück. Spike kehrt nach Sunnydale zurück und wird dort aufgrund seiner neuen Seele fast wahnsinnig. Schließlich findet er wieder zu seinem Verstand und hilft nun Buffy im Kampf gegen das Urböse. Am Ende der letzten Staffel opfert sich Spike, um die bevorstehende Apokalypse zu verhindern. Doch das war nicht das Ende von William, wie man in der letzten Staffel von Angel erfährt.
[Bearbeiten] Riley Finn
Buffy lernt Riley am College kennen. Er lebt - wie Buffy - ein Doppelleben einerseits als normaler College-Student und Tutor, andererseits als Mitglied der Geheimorganisation der Regierung, die als Initiative betitelt wird. So verbergen Buffy wie auch Riley ihr Geheimnis bis sie unabhängig voneinander gegen die Gentlemen ankämpfen und sich letztlich Angesicht zu Angesicht im Kampf gegenüber stehen. Zuerst ist das Vertrauen zwischen beiden erschüttert, schnell beginnen die beiden aber die Vorteile der Situation zu erkennen und unterstützen sich. Buffy deckt nach und nach die Machenschaften (Adam z. B.) der Initiative auf bis Riley freiwillig aus der Organisation tritt. Im Kampf gegen Adam wird die Initiative zerstört und Riley von dessen militärischem Rang entlassen. Ohne wirkliche Aufgabe wächst seine Unzufriedenheit, er wird sorglos. Dieses Verhalten sowie seine Erkenntnis Buffy würde ihn nie innig genug lieben, führen letztlich zu der Trennung der Beiden. Riley verlässt daraufhin Sunnydale, um wieder als Mitglied des Militärs Dämonen zu jagen. Etwa ein Jahr später taucht er mit seiner Frau Sam - auch Mitglied des Militärs - in Sunnydale auf, weil ein von ihnen gesuchter Dämon dort sein Unwesen treibt und er ihre Hilfe gebrauchen könnte. Nach erledigter Mission verlassen Riley und seine Frau Sunnydale wieder.
[Bearbeiten] Dawn Summers
Dawn wird 1986 als zweite Tochter von Joyce und Hank Summers geboren. Zumindest erinnern sich Dawn und ihre Mitmenschen so. In Wirklichkeit ist sie ein mystischer Schlüssel, der das Portal zu einer Höllendimension öffnet. Einige Mönche verwandelten den Schlüssel im Jahr 2000 in Dawn. Sie machten sie zur Schwester der Jägerin, auf dass diese sie beschütze, denn die Höllengöttin Glory will Dawn in die Hände kriegen, um mit deren Blut wieder in ihre Höllendimension zurückkehren zu können. Jedoch wird Glory besiegt und Buffy opfert sich für Dawn, um das Höllenportal zu schließen.
Dawn ist ein aufgeweckter Teenager. Nach dem Tod ihrer Mutter wird sie jedoch zur Kleptomanin und leidet darunter, dass niemand viel Zeit mit ihr verbringt. Buffy übernimmt es, Dawn im Kampf gegen die bösen Kreaturen auszubilden, vernachlässigt diese Aufgabe (und Dawn ganz allgemein) in der siebten Staffel aber wieder, besonders nach dem Auftauchen der Anwärterinnen. Doch Dawn freundet sich mit den Anwärterinnen an. Eine halbe Folge kommt sogar der Gadanke, Dawn ist auch eine Anwärterin, da sie ja soetwas we "Jägerinnenblut" haben könnte. Doch sie ist enttäuscht, als sie erfährt, das sie doch keine Anwärterin ist. Sie überlebt mit vielen Anderen die Große Schlacht und ist froh dass es endlich vorbei ist.
[Bearbeiten] Tara Maclay
Tara, gespielt von Amber Nicole Benson, wird 1980 geboren. Angeblich soll sie ein Dämon sein, doch dies erweist sich als eine Familienlegende, durch die die Maclay-Männer versuchten ihre Frauen besser unter Kontrolle zu halten. Durch Spikes Mithilfe wird diese Lüge jedoch aufgedeckt. Tara ist eine äußerst fähige Hexe. Sie freundet sich mit Willow an, und aus dieser Freundschaft entwickelt sich schnell Liebe. Nachdem sich Willow immer mehr der Magie hingibt, verlässt Tara sie. Gerade als sich die beiden wieder versöhnen, wird Tara von Warren durch eine Kugel, die eigentlich Buffy galt, getötet. Über diesen Schmerz kommt Willow nicht hinweg und wird von der schwarzen Magie vollständig eingenommen.
[Bearbeiten] Anya Christina Emanuella Jenkins (Anyanka, Aud)
Anya wird als Aud im Jahr 860 in Skandinavien geboren. Als sie von ihrem geliebten Olaf betrogen wird, verwandelt sie ihn in einen Troll. Daraufhin erscheint ihr D’Hoffryn, Oberster der Rachedämonen, und bietet ihr an, sie zu einer der seinen zu machen. Anya akzeptiert und bestraft fortan als Anyanka Männer, vor allem wenn diese ihre Frauen betrogen haben.
Ihr Zauber wird gebrochen, als Giles 1998 in Sunnydale Anyas Amulett zerstört. Dadurch wird Anya zum normalen Menschen. Sie verliebt sich in Xander und hilft im Kampf gegen das Böse mit. Als Xander sie vor dem Altar stehenlässt, beschließt sie, wieder ein Rachedämon zu werden. Jedoch merkt sie schnell, dass ihr das Rachegeschäft nicht mehr liegt. Nachdem sie ein Massaker verübt, bricht sie seelisch zusammen und bittet D'Hoffryn ihre Taten wieder rückgängig zu machen. Dies hat zur Folge, dass sie wieder ein Mensch wird. Sie schließt sich wieder Buffy und den Anderen an. In der letzten Folge stirbt sie im Kampf.
[Bearbeiten] Staffeln
Die erste Staffel besteht aus 12 Folgen, die weiteren sechs aus jeweils 22 Folgen. Die Folgen sind über die gesamte Serie chronologisch angeordnet, wobei eine Staffel jeweils die Zeit von Oktober bis Mai im Leben der Charaktere widerspiegelt. Das Ende der Staffeln im Mai fiel auf den Beginn der Schulferien von Buffy und den Zuschauern. Das Ende einer Staffel stellt gleichzeitig den Höhepunkt dar, auf den die Handlung sich im Laufe der Zeit zuspitzt. Hierbei handelt es sich immer um den Endkampf gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner, der von Buffy und ihren Freunden letztlich doch gemeinsam besiegt wird. Der Preis einer Niederlage ist hierbei häufig nichts Geringeres als die Apokalypse.
[Bearbeiten] Der Meister (Staffel 1)
In der ersten Staffel wird im Gegensatz zu den späteren nur in etwa jeder zweiten Folge die Haupthandlung vorangetrieben. Diese besteht im Kampf gegen den Meister, einen uralten und sehr mächtigen Vampir. Er kam nach Sunnydale, um den Höllenschlund zu öffnen. Dabei kam es 1937 zu einem Erdbeben, bei dem der Meister in der Kanalisation verschüttet und durch die Macht des Höllenschlunds dort gefangen wurde. 60 Jahre später versucht er zu entkommen. In einem Kampf gegen die Jägerin fällt er trotz seines Alters und seiner Stärke.
Den Meister sieht man nur in der dämonischen Vampirgestalt. Er hat es nicht nötig, sein dämonisches Antlitz zu verbergen, da er so mächtig ist (Aussage von Darla).
[Bearbeiten] Angelus (Staffel 2)
Nachdem Buffy mit Angel geschlafen hat verliert er seine Seele und wird wieder zum bösartigen Vampir Angelus. Dieser will den Dämon Acathla erwecken, der die Macht hat, die ganze Welt in eine Höllendimension zu saugen. Buffy kann dies verhindern, indem sie Angelus mit einem Schwert durchbohrt und so nur Angel (dessen Seele zur gleichen Zeit von Willow wiederhergestellt wurde) in die Höllendimension gesogen wird.
[Bearbeiten] Richard Wilkins III, der Bürgermeister (Staffel 3)
Richard Wilkins III ist der Bürgermeister und Ortsbegründer von Sunnydale. Wilkins hatte vor langer Zeit seine Seele dem Teufel verkauft, und sein Ziel war es, zum reinen Dämon aufzusteigen. So wurde er im Laufe der Zeit unsterblich und in der Folge "Die Box von Gavrock ("Choices") auch unverwundbar.
Am Tage von Buffys Highschool-Abschluss gelingt es ihm tatsächlich aufzusteigen und zum reinen Dämon Olvikon (einer riesige Schlange, die sich von Menschen ernährt) zu werden. Buffy tötet ihn aber, indem sie ihn in die Sunnydale High School lockt und anschließend mit Giles die Schule in die Luft sprengt.
[Bearbeiten] Adam (Staffel 4)
In Staffel 4 kommt die Initiative, eine geheime Einheit der Armee, nach Sunnydale, um dort Dämonen und Vampire zu erforschen und zu bekämpfen. Die Mitglieder der Initiative führen ein Doppelleben. Dadurch lernt Buffy Riley Finn kennen und kommt mit ihm zusammen. Die Leiterin der Einheit, Professor Maggie Walsh, erschafft Adam als eine Mischung aus Teilen von Dämonen, Menschen und Robotern gebaut. Er war als der perfekte Soldat gedacht. Jedoch tötet er gleich nach seinem Erwachen seine Schöpferin und kann aus den geheimen Räumen der Initiative entkommen.
Die Initiative wird auch genutzt, um den Verbleib von Spike, der den Fans ans Herz gewachsen war, zu motivieren: bei den Forschungen der Einheit kommt ein Chip heraus, der Spike eingebaut wird und zur Folge hat, dass jeder Angriff auf Menschen bei ihm unerträgliche Schmerzen auslöst. Daraufhin ist er für die Sccoby-Gang keine Gefahr mehr und er schließt sich ihr an, um seine Agressionen im Kampf gegen Dämonen und Vampire ausleben zu können.
Adam wird von einem unbändigen Forscherdrang angetrieben. Er will herausfinden, wie andere Wesen funktionieren. Daher seziert er öfters seine Opfer. Selbst die Jägerin ist ihm an Stärke nicht gewachsen. Erst ein magisches Ritual, das von Xander, Willow und Giles durchführen und damit Buffy das Herz von Xander, die Sprachbegabung von Giles und die magische Kraft von Willow verleihen, ermöglicht den Sieg über ihn. Buffy besiegt Adam, indem sie ihm seine Energiequelle herausreißt.
[Bearbeiten] Glory (Staffel 5)
Glory war einst eine Göttin, die zusammen mit zwei anderen Göttern über eine Höllendimension herrschte. Als sie aber immer mächtiger wurde, taten sich die beiden anderen zusammen, und Glory wurde aus der Höllendimension in die Welt der Menschen verbannt, wo sie ihren Körper mit dem Menschen Ben teilen muss. Ein Zauber verhindert, dass Menschen, die Zeugen der gelegentlich auftretenden Metamorphose zwischen diesen beiden Zustandsformen werden, sich daran erinnern können. In den ersten Jahren von Bens Leben kam Glory dabei nie zum Vorschein, weil sie noch nicht wieder die nötige Kraft dazu hatte. Am Ende verschmelzen ihrer und Bens Körper und Seele miteinander, was dazu führt dass sie immer mehr menschliche Gefühle und Regungen bekommt, was an ihren Nerven zehrt. Glory ist sehr schön und legt großen Wert auf die Pflege ihres Körpers. Um bei Kräften zu bleiben, muss sie Menschen den Verstand aussaugen.
Glory kommt nach Sunnydale, um den mystischen Schlüssel zu finden, der ihr die Tore zu ihrer Heimatdimension öffnen soll. Dass dabei die Welt der Menschen vernichtet würde, ist für sie höchstens ein angenehmer Nebeneffekt. Natürlich trifft sie dabei auf Buffy, deren Schwester Dawn jener mystische Schlüssel ist. Anfänglich ist Buffy im Kampf gegen Glory chancenlos. Im finalen Kampf kann die Jägerin Glory dann mit Hilfe ihrer Freunde, der Zauberkugel „Dagons Furcht“ (falsche Synchronisation von Dagon Sphere [„Dagon Sphäre“ bzw. „Dagon Kugel“], das als Dagons Fear [„Dagons Furcht“] verstanden wurde) und dem Zauberhammer des Trolls Olaf besiegen. Aber es ist Giles, der Glory tötet, indem er sie in ihrem erschöpften Zustand in der Ben-Daseinsform erstickt.
[Bearbeiten] Das Leben (Staffel 6)
Die sechste Staffel hat keine Endgegner wie die anderen Staffeln. Die eigentliche Herausforderung hier ist das Leben an sich, dass die Charaktere alle vor grosse Prüfungen stellt. Zu Beginn der Staffel wird Buffy von ihren Freunden zurück ins Leben geholt. Xander und Anya wollen heiraten, allerdings lässt er sie am Altar sitzen. Willow wird süchtig nach Magie und Tara trennt sich von ihr. Spike und Buffy haben eine geheime Affaire. Eine zentrale Rolle in der Staffel spielt die Musicalfolge „Noch einmal mit Gefühl“. Dort teilen die Charaktere unter dem Einfluss eines Dämons ihre Geheimnisse mit.
Willow ist mittlerweile eine äußerst mächtige Hexe. Als ihre Geliebte Tara ermordet wird, begibt sie sich auf einen grausamen Rachefeldzug. Sie lässt sich von mächtiger schwarzer Magie erfüllen: Ihre Augen werden erst blutrot, dann schwarz, ihre Haare verfärben sich ebenfalls schwarz und in ihrem Gesicht sind dunkle Adern zu sehen.
Sie stellt Warren, den Mörder von Tara, im Wald, foltert ihn und häutet ihn dann bei lebendigem Leib. Danach saugt sie dem Hexenmeister Rack die Macht aus. Als sie im Zauberladen auch Andrew und Jonathan (Warrens Kumpane) umbringen will, stellen sich ihr Buffy und Anya in den Weg. Schließlich tritt Giles auf den Plan und liefert sich mit Willow ein Magieduell. Letztendlich unterliegt er Willow zwar, die auch ihm die magische Kraft aussaugt, allerdings stirbt Giles dabei nicht, da seine Zauberkräfte lediglich geliehen waren; stattdessen verbindet es sie beide miteinander, und Giles spürt, was Willow vorhat.
Da Giles Kräfte aus weißer Magie, der Kraft des Lebens, kommen, fühlt Willow nun plötzlich alle Emotionen der gesamten Welt. Aufgrund ihrer Situation konzentriert sie sich aber nur auf ihren Schmerz und sieht diesen auch in Millionen anderer Wesen. Dies kann sie nicht ertragen und versucht durch die Zerstörung der Welt alle Schmerzen und Leiden auszulöschen. Am Ende gelingt es ihrem Jugendfreund Xander sie aufzuhalten, indem er ihr sagt, dass er sie liebt und so zu ihrer Menschlichkeit durchdringt.
[Bearbeiten] Das Urböse (Staffel 7)
Das Urböse ist das „Erste Böse“ (First Evil). Älter als die Welt, ist es mächtiger als alles andere, mit dem es die Jägerin je zu tun hatte. Es kann das Aussehen jeder beliebigen verstorbenen Person annehmen, aber besitzt keinen Körper.
Mit seinen Gehilfen – dem übermenschlich starken Priester Caleb (gespielt von Nathan Fillion), den „Todesboten“ und den mächtigen „Turok-Han“, bei denen es sich um die steinzeitliche Urform der Vampire handelt – will es die Linie der Jägerinnen auslöschen und die Welt der Menschen zurückerobern.
Buffy sieht ihre einzige Chance, die Welt zu retten, darin, ihre Jägerinnenkräfte mit Willows Hilfe auf alle potenziellen Jägerinnen der Welt zu übertragen. Doch erst ein Amulett, das Angel ihr gibt, bringt die Entscheidung. Spike trägt es, und mit der Macht seiner Seele schafft er es, die gesamte Turok-Han-Armee des Urbösen zu vernichten, obwohl er dabei sein Leben lassen muss.
Buffy könnte nun ein neues Leben beginnen, denn neben Faith ist sie nicht mehr die einzige Jägerin auf der Welt.
[Bearbeiten] Besetzung
[Bearbeiten] Hauptdarsteller
Rolle | Schauspieler | Synchronsprecher | Folgen |
---|---|---|---|
Buffy Anne Summers | Sarah Michelle Gellar | Nana Spier | 1.01 bis 7.22 |
Willow Danielle Rosenberg | Alyson Hannigan | Marie Bierstedt | 1.01 bis 7.22 |
Alexander „Xander“ LaVelle Harris | Nicholas Brendon | Gerrit Schmidt-Foß | 1.01 bis 7.22 außer 7.07 |
Rupert „Ripper“ Giles | Anthony Stewart Head | Thomas Nero Wolff | 1.01 bis 5.22, danach 21 Gastauftritte |
Cordelia Chase | Charisma Carpenter | Schaukje Könning | 1.01 bis 3.22 |
Angel (Angelus/Liam) | David Boreanaz | Boris Tessmann | 2.01 bis 3.22, zuvor/danach 13 Gastauftritte |
Daniel ‚Oz‘ Osborne | Seth Green | Santiago Ziesmer | 3.01 bis 4.06, zuvor/danach 12 Gastauftritte |
Spike (William der Blutige) | James Marsters | David Nathan | 4.07 bis 7.22, zuvor 15 Gastauftritte |
Riley Finn | Marc Blucas | Peter Flechtner | 4.11 bis 5.10, zuvor/danach 9 Gastauftritte |
Anya Christina Emmanuella Jenkins (Anyanka/Aud) |
Emma Caulfield | Dascha Lehmann | 5.01 bis 7.22, zuvor 19 Gastauftritte |
Dawn Summers | Michelle Trachtenberg | Ilona Otto | 5.02 bis 7.22, zuvor 1 Gastauftritt (5.01) |
Tara Maclay | Amber Benson | Ranja Bonalana | 6.19, zuvor/danach 46 Gastauftritte |
[Bearbeiten] Nebendarsteller
Rolle | Schauspieler | Synchronsprecher | Episodenzahl |
---|---|---|---|
Joyce Summers | Kristine Sutherland | Andrea Aust | 59 |
Jonathan Levinson | Danny Strong | Albert Obitz | 28 |
Andrew Wells | Thomas Lenk | Sebastian Schulz | 26 |
Faith Lehane | Eliza Dushku | Carola Ewert | 20 |
Direktor Snyder | Armin Shimerman | Klaus Jepsen | 19 |
Drusilla | Juliet Landau | Victoria Sturm | 17 |
Harmony Kendall | Mercedes McNab | Gundi Eberhardt | 16 |
Warren Mears | Adam Busch | Julien Haggége | 16 |
Jenny Calender | Robia La Morte | Franziska Pigulla | 14 |
Mayor Richard Wilkins III | Harry Groener | Norbert Gescher | 14 |
Direktor Robin Wood | D.B. Woodside | Michael Deffert | 14 |
Ben | Charlie Weber | Marius Clarén | 14 |
Kennedy | Iyari Limon | 13 | |
Glory | Clare Kramer | Bianca Krahl | 13 |
Amanda | Sarah Hagan | 10 | |
Wesley Wyndham-Price | Alexis Denisof | Oliver Feld | 9 |
Adam | George Hertzberg | Tilo Schmitz | 9 |
Amy Madison | Elizabeth Anne Allen | Andrea-Kathrin Loewig | 8 |
The Master aka. Heinrich Josef Nest | Mark Metcalf | Hans Teuscher | 8 |
Darla | Julie Benz | Uschi Hugo | 4 |
[Bearbeiten] Comics
Da Buffy als Serie schnell erfolgreich wurde, kam man bei Dark Horse auf die Idee, Comics zu der Serie zu veröffentlichen. Anfangs waren die Comics, die parallel zu der Serie liefen, recht einfach gestrickte Zusatzgeschichten. Die Comics kamen recht gut bei den Fans an. Dies veranlasste Dark Horse dazu, die Drehbuchautoren der Fernsehepisoden an Bord zu holen. Doug Petrie, Jane Espenson und Joss Whedon selbst veröffentlichten unter anderem Comic-Mini-Serien. Mit dem Wechsel des Autoren bei der regulären Monatsserie zu Tom Fassbender griffen die Geschichten immer tiefer in die Handlung der Serie ein. Die Comics wurden zur optimalen Ergänzung der Serie und berichteten dem Zuschauer, was zwischen den einzelnen Episoden passierte. Nach dem Jubiläum mit Heft 50 begannen Fabian Nicieza (Fantastic Four) und Scott Lobdell (X-Men), der schon ab Heft 48 die Serie übernahm, den Film mit der Serie zu verbinden. Die Comics 51 bis 64 erzählten, wie Angel sich in Buffy verliebte und warum Buffy sich von ihrem Filmfreund Pike trennte. Die Eltern von Buffy fanden heraus, dass Buffy Vampire jagt und sperrten sie in eine Psychiatrie. Die Ausgabe, in der sich die Eltern von Buffy scheiden ließen und nach Sunnydale zogen, ist auch die letzte der Serie. Passenderweise hieß diese Geschichte „A Stake to the Heart“.
Nicht nur die Geschichten von Buffy wurden in den Comics weitererzählt. Auch Nebencharaktere wie Oz, Willow und Tara, Jonathan oder Angel erschienen als Sonderausgaben. In den Serien „Tales of the Slayer“ und „Tales of the Vampire“ wurden auch die Hintergründe anderer Jägerinnen und Vampire aus der Historie und Zukunft erzählt. Die Jägerin der Zukunft Fray bekam sogar eine eigene achtteilige Minisiere, die von Joss Whedon geschrieben wurde.
Zum zehnjährigen Jubiläum der Fernsehserie soll im März 2007 eine 8. Staffel von Buffy in Comicform erscheinen. Die Comics erschienen in Deutschland beim Carlsen Verlag. Dieser stellte die Serie allerdings nach 30 Heften ein. Ein Versuch von Cross Cult, die Serie wiederzubeleben scheiterte mangels Leserinteresse.
[Bearbeiten] Romane und Begleitliteratur
Neben den Comics erschienen noch eine Reihe von Romanen zur Serie. Dieses wurden teilweise auch in Deutschland beim VGS Verlag veröffentlicht. In den USA erschien auch noch ein monatliches Buffy-Magazin mit Hintergrundinfos zur Serie und Schauspielern. Hintergrundinfos und Interpretionen erschienen auch in diversen Sachbüchern.
Die Serie hat in letzter Zeit einige Texte und Essays beeinflusst, wie Reading the Vampire Slayer, geschrieben von Roz Kaveney, und Buffy the Vampire Slayer and Philosophy geschrieben von James B. South. Akademische Kurse wie „Buffy Studies“ werden an immer mehr Universitäten angeboten.
[Bearbeiten] Durch Buffy inspirierte Werke
Angels Seele wurde durch einen Zigeunerfluch wiederhergestellt; seitdem wird er von der Schuld für sein Töten während 200 Jahren geplagt. Der Charakter des Angel war so beliebt, dass er eine eigene Serie bekam, Angel – Jäger der Finsternis (englisch: Angel: The Series).
Weiterhin gibt es noch zwei geplante Fernsehserien (eine Zeichentrickserie und ein BBC-Serie) und Fan Fiction.
Aufgrund des Erfolges von Buffy wurden weitere „mystische“ Serien auf den Markt gebracht, das beste Beispiel hierfür ist die Serie Charmed. Auch Smallville, das die Geschichte des jungen Superman erzählt, ist stark von Buffy geprägt. Smallville kam in den Sendebetrieb von WB, um Buffy zu ersetzen. Die ersten Folgen weisen sehr viele inhaltliche Parallellen auf. Sogar das Zusammenspiel der Charaktere kam Fans bekannt vor. In der 5. Staffel spielt James Marsters (der in Buffy 'Spike' verkörperte) einen der mysteriösen Haupt-Charaktere. In der Folge „Schwarze Schwestern“ (Originaltitel „Thirst“) wurde eine Vampirin mit dem (in der Serie bereits als „fiktiv“ bezeichneten) Namen „Buffy Sanders“ benannt. Ironischerweise werden die Vampirinnen schlussendlich durch einen Hinweis von Prof. Fine (James Marsters) zur Strecke gebracht. Auch einige Autoren wie Drew Goddart oder Steve DeKnight wechselten zu Smallville.
Ehemalige Buffy-Autoren verfassen Drehbücher für bekannte Serien. So schreiben und schrieben z.B. Jane Espenson für Gilmore Girls und The OC, David Fury für Lost und 24.
Eine weitere indirekte Nachfolgeserie ist Veronica Mars, auch wenn es dort keine Mystery-Elemente gibt. Veronica ermittelt aber oft an ihrer Highschool, ähnlich wie die Scoobies in den ersten 3 Staffeln. Zu dem lobt Joss Whedon Veronica Mars als "beste Serie aller Zeiten" und hat sogar einen Gastauftritt in der zweiten Staffel. Auch Alyson Hannigan und Charisma Carpenter haben in der Serie Auftritte.
Die deutsche Hörspielserie "Faith" hat inhaltlich nichts mit Buffy zu tun. Allerdings geben die Autoren zu, dass sie von Buffy inspiriert wurden. Die Sprecher sind oftmals auch die Synchronsprecher von Buffy-Charakteren.
[Bearbeiten] Videospiele
Am 26. August 2002 erschien das Action-Adventure Buffy the Vampire Slayer für die Xbox. Der Spieler steuert die Spielfigur Buffy durch düstere Szenarien und kämpft gegen unterschiedliche Monster.
Im darauffolgenden Jahr veröffentlichte Vivendi die Fortsetzung Buffy – Chaos Bleeds für die jeweiligen Konsolen (Xbox, PlayStation 2, Gamecube).
Zudem gibt es auch noch ein Jump'n'Run-Adventure für den Game Boy Color.
[Bearbeiten] Literatur
- Dietmar Dath: Sie ist wach. Über ein Mädchen, das hilft, schützt und rettet. Implex, Berlin 2003, ISBN 3-937148-00-0
- Christian Lukas, Sascha Westphal: Buffy – Im Bann der Dämonen. Das inoffizielle Fanbuch über die neue Kultserie und ihre Hintergründe. Knaur, München 1999, ISBN 3-426-61354-9
- Christian Lukas, Sascha Westphal: Buffy – Die neuen Abenteuer. Das inoffizielle Fanbuch über die 3. Staffel der Kultserie und ihre Hintergründe. Knaur, München 1999, ISBN 3-426-61706-4
- Christian Lukas, Sascha Westphal: Buffy – Die Jagd geht weiter. Das inoffizielle Fanbuch über die 4. Staffel der Kultserie und ihre Hintergründe. Knaur, München 2001, ISBN 3-426-61851-6
- Sita Backhaus: „Buffy“ und „Sabrina“ – Mystery für Mädchen: Untersuchungen zu neueren Fernsehserien und deren Begleitbüchern sowie ihrer Rezeption. Diplomarbeit, 2001 ([1] Download, PDF)
- Michael Reufsteck, Stefan Niggemeier: Das Fernsehlexikon. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-30124-6
- Gregory Stevenson: Televised Morality. The Case of Buffy the Vampire Slayer. Hamilton Books, Dalls 2003, ISBN 0-7618-2833-8
- Rhonda Wilcox und David Lavery (Hrsg.): Fighting the Forces. What's at Stake in Buffy the Vampire Slayer. Rowman and Littlefield Publ., Lanham 2002. ISBN 0-7425-1681-4
- Lorna Jowett: Sex and the Slayer. A Gender Studies Primer for the Buffy Fan. Welseyan University Press, Middletown 2005. ISBN 0-8195-6758-2
[Bearbeiten] Weblinks
Commons: Buffy – Im Bann der Dämonen – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Buffy – Im Bann der Dämonen in der Internet Movie Database (englisch)
- Slayerverse Größte Community und Newsseite (de/en), täglich mehrfach upgedatet
- Buffy-Lexikon
- Sunnydale-online.de Community und Newsseite
- Offizielle Deutsche Webseite von 20th Century Fox
- Buffy bei deutsche TV-Skripte