Charles Mochet
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Charles Mochet (* 31. März 1880 in Marokko; † 3. Juni 1934 in Lyon) war ein französischer Konstrukteur, der Anfang des 20. Jahrhunderts diverse pedal- und motorengetriebene Kleinstfahrzeuge und Liegeräder entwickelte.
Vor dem Ersten Weltkrieg baute Mochet kleine, sehr leichte Autos. Aufgrund von Befürchtungen seiner Frau, ihren Sohn George mit einem normalen Fahrrad fahren zu lassen, baute er ihm ein pedalgetriebenes vierrädriges Fahrzeug. Wenig später entwickelte sich ein Bedarf dieser Fahrzeuge und Mochet entschied sich, die Fertigung von Automobilen einzustellen und sich ganz der Konstruktion von HPVs zu widmen. Er baute ein zweisitziges, vierrädriges pedalgetriebenes Fahrzeug für Erwachsene, das er „Velocar“ nannte. Da sich der durchschnittliche Franzose aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation nach dem Ersten Weltkrieg kein richtiges Automobil leisten konnte, fand das Velocar regen Absatz. Auch während der Okkupation durch die Deutschen, als es kein Benzin gab, stießen Mochets Velocars auf reges Interesse. Bis in die 1930er Jahre verzeichnete das Velocar steigende Verkaufszahlen.
Im Jahr 1932 baute Mochet das erste Liegerad, welches er anfangs Velo-Velocar und später Velorizontal nannte. In Henri Lemoine fand er zu Anfang einen guten Fahrer, der sich allerdings später weigerte mit dem Velocar Rennen zu bestreiten. Mochets zweite Wahl fiel auf Francis Faure den Bruder des berühmten Radrennfahrers Benoit Faure der später viele Erfolge erzielte und 1933 einen Stundenweltrekord aufstellte.
Die Firma wurde ab 1934 nach dem Tod von Charles Mochet von seinem Sohn Georges Mochet weitergeführt.
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Personendaten | |
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NAME | Mochet, Charles |
KURZBESCHREIBUNG | französischer Konstrukteur, der Anfang des 20. Jahrhunderts das Liegerad entwickelte |
GEBURTSDATUM | 31. März 1880 |
GEBURTSORT | Marokko |
STERBEDATUM | 3. Juni 1934 |
STERBEORT | Lyon |
Kategorien: Erfinder | Franzose | Mann