Drebkau
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Wappen | Deutschlandkarte | |
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Basisdaten | ||
Bundesland: | Brandenburg | |
Landkreis: | Spree-Neiße | |
Koordinaten: | Koordinaten: 51° 39′ N, 14° 13′ O51° 39′ N, 14° 13′ O | |
Höhe: | 87 m ü. NN | |
Fläche: | 142,94 km² | |
Einwohner: | 6343 (30. Juni 2005) | |
Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner je km² | |
Postleitzahl: | 03116 | |
Vorwahl: | 035602 | |
Kfz-Kennzeichen: | SPN | |
Gemeindeschlüssel: | 12 0 71 057 | |
Stadtgliederung: | 10 Ortsteile | |
Adresse der Stadtverwaltung: |
Spremberger Straße 61 03116 Drebkau |
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Webpräsenz: | ||
Bürgermeister: | Harald Altekrüger (CDU) |
Die Stadt Drebkau, niedersorbisch Drjowk, liegt südlich von Cottbus im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Stadtgliederung
- Casel
- Domsdorf
- Drebkau
- Greifenhain
- Jehserig
- Kausche - Der Ort wurde 1527 erstmals als Klausche erwähnt. Die Bedeutung des Namens ist unklar. 1895 wurde eine Brikettfabrik erreichtet welche erst etwa 100 Jahre später 1992 die Arbeit einstellte. 1995 musste der ursprüngliche Ort einem Tagebau weichen. Im Zentrum des heutigen Ortsteils von Drebkau befindet sich das Bürgerhaus und eine Kirche. [1]
- Laubst
- Leuthen
- Schorbus
- Siewisch
[Bearbeiten] Geschichte
- Im Jahre 1280 wurde die Stadt erstmals fälschlicherweise in einem Welzower Dokument zusammen mit Steinitz erwähnt. Ebenso wie in Welzow bezog man sich bisher auf eine Abschrift von einem nicht mehr gut lesbaren Pergament, auf dem das Jahr 1280 übertragen wurde. Nach intensiven Recherchen in den Staatsarchiven von Potsdam und Dresden konnte Joachim Schneider (Welzow/Dresden) im Mai 2005 nachweisen, daß Drebkau erstmals 1353 erwähnt wurde. Die Originalkopien befinden sich in den Staatsarchiven von Brandenburg und Sachsen.
[Bearbeiten] Ereignisse
- Im Jahre 2005 fand die 725-Jahr-Feier statt
- Seit 2005 findet jährlich der "Drebkauer Kreisel" (Radtour durch das Gemeindegebiet) statt
- Im September 2006 fand das erste "Drebkauer Brunnenfest" statt
[Bearbeiten] Eingemeindungen
Am 31. Dezember 2001 wurden folgende 8 Gemeinden nach Drebkau eingemeindet: Casel, Domsdorf, Greifenhain, Jehserig, Laubst, Leuthen, Schorbus und Siewisch. Das bis dahin bestehende Amt Drebkau wurde aufgelöst. Drebkau wurde amtsfreie Stadt.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Rat der Stadt Drebkau besteht aus 26 Ratsfrauen und Ratsherren.
- CDU 8 Sitze
- SPD 5 Sitze
- FDP 1 Sitz
- FWV e.V. 4 Sitze
- WG Kausche 1 Sitz
- B-A pro Drebkau 1 Sitz
- Einzelbewerber 3 Sitze
- Linkspartei 4 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
[Bearbeiten] Bürgermeister
- Dipl.-Ingenieur (FH) Harald Altekrüger (seit März 2003)
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Drebkau besitzt eine Partnerschaftsbeziehung mit Czerwiensk in Polen.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- Landhandel Drebkau Gmb
- Agrargenossenschaft Drebkau e.G
- Agrar GmbH Schorbus
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
- Bahn: Richtung Cottbus und Neupetershain
- ÖPNV: Cottbusverkehr
- Bundesstraße: B 169
[Bearbeiten] Bildung
- Schiebell - Grundschule Drebkau
- Schiebell - Oberschule Drebkau
- Grundschule Leuthen
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
- Schloss Drebkau und Schloss Raakow
- Rathaus Drebkau
[Bearbeiten] Sport
- SV Einheit Drebkau e.V. (Fußball, Billard, Kegeln, Gymnastik)
[Bearbeiten] Vereine
- Freiwillige Feuerwehr Drebkau/Kausche
- Drebkauer Carneval Club e.V.
- Steinitzer Alpenverein e.V.
- Schützengilde Drebkau 1656 e.V.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Alljährlich am Rosenmontag findet der, vom Drebkauer Carnevalclub e.V. veranstaltete traditionelle Rosenmontagsumzug mit anschließender Party auf dem Marktplatz statt
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Märkische Oderzeitung, 25./26. März 2006, S. 13
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