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Benutzer:Edia/Vertrauen - Wikipedia

Benutzer:Edia/Vertrauen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Bayard - Pferd der Haimonskinder

Alle Jahre im Mail ist es wieder soweit: Vier Dendermonder Jungen nehmen auf dem Rücken des Riesenpferdes Bayard Platz. Dieses Privileg fällt nur Dendermonder Brüdern zu, deren Eltern auch waschechte Dendermonder sind, und dies ist Bedingung für die Auswahl der am Ros Beiaardommegang teilnehmenden Haimonskinder.

In einem Umzug, in dem das beinahe fünf Meter großes Riesenpferd aus Flechtwerk von zwölf Männern durch die Straßen von Dendermonde getragen wird, wird seit 1461 an die Sage vom Riesenpferd Bayard und an die vier Haimonskindern erinnert.

Ursprünglich im 13. Jahrhundert in Frankreich zum ersten Mal aufgeschrieben, verbreitete sich die Sage bis nach Flandern. Hier wird diese Sage als Geschichte der vier Söhne von Aymon, des Herren von Dendermonde, und dessen Frau Vorsie, Schwester von Karl dem Großen, erzählt:

Das Wunderross Bayard

Einer der Söhne, Reinout, der kräftigste der vier Brüder, bändigte nach langem Kampf das Ross Bayard, ein riesiges, schnaubendes Pferd. Bayard ist seinem Herrn daraufhin bis zur Selbstaufgabe ergeben und verfügt über außergewöhnliche Kräfte und Ausdauer.

Einigen Sagenvariationen zufolge hat er auch magische Kräfte und kann sich bei Bedarf verlängern. Als die vier Söhne, auch Haimonskinder genannt, eines Tages am Hofe Karl des Großen zu einem Fest eingeladen waren, erschlug Reinout seinen Vetter Ludwig.

Im nachfolgenden Kampf mit den Mannen Karls der Großen unterlegen, flohen die vier Haimonskinder, die Brüder Reinhout, Adelaert, Writsaert und Risaert, auf dem Riesenpferd Ross Bayard zum Sitz ihrer Eltern. Selbst mit allen vier Brüdern auf dem Rücken ist Bayard schneller als jeder Verfolger.

Mehrmals rettet das Pferd den Haimonskindern das Leben auf der Flucht und in der Schlacht. Der Vater war unterdessen von Karl dem Großen gefangengenommen worden und sollte nur freigelassen werden, wenn das Wunderpferd Bayard sterben würde.

An der Mündung von Dender und Schelde stürzte man es mit einem umgehängten Mühlstein ins Wasser, doch das Pferd befreite sich von seiner Last und schwamm ans Ufer. Als man es erneut in die Schelde trieb und Reinout sich von ihm abwandte, ertrank es aus Kummer über die verlorene Zuwendung seines Herren.

http://www.tierlobby.de/rubriken/Tiergarten/huftiere/pferde3-sagen.htm

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HAIMONSKINDER

Um Bischofsmais erzählt man: Einmal verlief sich ein Pferd von der Weide. Als dies am Abend bemerkt wurde, gingen der Bauer und drei seiner Knechte fort, es zu suchen. Endlich fanden sie es mitten im Walde. Bald war es eingefangen. Einer der vier Sucher stieg gleich auf den Gaul. »Warum soll ich gehen?« meinte ein zweiter und stieg auch auf. Da wollten die beiden anderen auch nicht zu Fuß traben und setzten sich ebenfalls so gut es ging auf des Pferdes Rücken. »Reiten wir aber langsam, daß wir den Gaul nicht erdrücken!« sagte der Bauer. »Freilich! Freilich! - In Gottes Namen kann's losgehen!« rief der Hintere und schlug das Pferd in die Lende. Aber kaum hatte er ausgesprochen, verspürten die vier Haimonskinder einen Stoß und - saßen auf einem umgestürzten alten, halbverfaulten Baumstamm. Für diese Nacht ließen sie das Pferdesuchen sein.

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Bereits im 13. Jh. entstand nach einer frz. Vorlage das mndl. Versepos »Renout van Montalbaen«, das im 15. Jh. ebenfalls in Prosa umgeschrieben wurde (gedr. 1508 als »Historie van den vier Heemskinderen«). In Verbindung mit der lokalen Köln-Dortmunder Legende vom hl. Reinhold (älteste deutschsprachige Version die mnd. Prosalegende »Historie van Sent Reinolt«) brachte Paulus van der Aelst aus Deventer diese ndl. Prosafassung in hochdt. Bearbeitung in Köln heraus (1604); sie wurde immer wieder nachgedruckt und entwickelte sich zum »Volksbuch«. Bereits vorher wurde die frz. Prosa in einer Aarauer Hs. v. 1531 ins Dt. übertragen und von Hieronymus Rodler 1533 in der fsl. Hofbuchdruckerei zu Simmern (Hunsrück) als Prachtband in Folio gedruckt; diese Version blieb ohne Nachdrucke und dementsprechend folgenlos.

Die Gesch. von den V. H.n erzählt aus der Frühzeit der karol. Reichsbildung im 8. Jh., ist aber wohl auch von den Bemühungen um eine Erneuerung und Stärkung der frz. Monarchie unter den frühen Kapetingern, insbes. Philipp II. Augustus (1180-1223), gegen den rivalisierenden Adel geprägt. Im Mittelpunkt stehen Haymon v. Dordogne und seine vier Söhne Adelhart, Ritsart, Writsart und Reinold, die dem Kg. Karl Vasallentreue geschworen haben, zugleich aber auch den Interessen ihrer Familie verpflichtet sind. Der Konflikt zw. den beiden konkurrierenden Interessensphären ist für den Aufbau der Handlung ebenso kennzeichnend wie der dauernde Wechsel zw. Ehrverletzung und Rache, Gewalt und Gegengewalt, die aus den unterschiedlichsten Anlässen ausbrechen und nicht kontrollierbar erscheinen. Die V. H. gewinnen ihre lit. Faszination aus einer Mechanik von Kränkung und maßloser Gewalt, die den Bestand des ganzen Staates bedroht und die Heroen in immer neue Kämpfe treibt. Dabei werden die Söhne Haymons von ihrem Vetter Malegys (frz. Maugis) unterstützt, der über mag. Kräfte verfügt und sie aus ausweglosen Situationen zu befreien vermag. Ähnliches gilt für ihr Pferd Bayard, dessen übermenschl. Kräfte und Schnelligkeit immer wieder die militär. Unterlegenheit der Haymon-Söhne kompensieren kann. Kg. Karl hingegen hat trotz seiner Zornesausbrüche und seiner Unrechtstaten die Legitimation der kgl. Zentralgewalt auf seiner Seite, die sich schließlich auch gegen die Haymon-Sippe durchsetzt: Bayard wird ertränkt, während Reinold, da der Kampf mit Karl militär. nicht lösbar scheint, auf Macht und Adelsattribute verzichtet. Er reist als 'miles christianus' ins Hl. Land, arbeitet nach seiner Rückkehr vom Heidenkampf am Bau des Kölner Doms mit und wird schließlich von neidischen Bauleuten erschlagen. Seine Heiligkeit erweist sich in zahlreichen Wundern, die sich im Umfeld seines Todes und seiner Überführung nach Dortmund ereignen.

W. Röcke (aus: LexMa, CD-Rom Version, Lachen 2000.)

zuletzt geändert: 16.10.2005 von Prof. van Eickels

http://www.uni-bamberg.de/fakultaeten/ggeo/faecher/geschichte/mageschichte/puffer/haimonskinder_info/

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Die Haimonskinder sind die vier Söhne des [Graf]en [Haimon] (Aymon) von [Dordogne] (Dendermonde) und seiner Frau Aja (manchmal auch Vorsie, die Schwester von Karl dem Großen): Adelhard (Alart/Adelaert), Ritsart (Richard/Risaert), Witsard (Guichard/Writsaert ) und Reinhold (Renaut/Reinhout) von [Montalban] (de Montauban). [Held]en des [Karl der Große|karolingischen] [Sage]nkreises mit [Ritter|ritterlicher] Thematik. Es ist eine [Frankreich|französische] [Romanze], die im französischen und [Deutschland|deutschen] [Volksbuch] auftaucht.

Es ist eine wirkungsmächtige Erzählung von den Abenteuern der vier Haimonskinder aus dem Bereich der Geschichten um Karl den Großen. Die Fabel hat eine internationaler Verbreitung gefunden, bei der Texte aus [Frankreich], den [Niederlande]n, [England], [Skandinavien], [Italien], [Spanien], [Flandern] und [Portugal] in vielen Varianten und Sprachen entstanden, und die dem jeweiligen Umständen, besonders auch in der [Renaissance] bis weit in das 19. Jahrhundert, angepasst wurde. Diese Literatur des [Hochmittelalter]s wurde entscheidend durch die Erfindung des Buchdruckes gefördert und ihre ritterlichen Helden sind vergleichbar mit der [Artus]tradition.

Zu Beginn dieser lange überlieferten Tradition steht der altfranzösische Versroman [Renaut de Montauban] (dt. Reinhold v. Montalban) aus dem späten 12. Jahrhundert, bzw. ein französischer 'Chanson de geste' (La Chanson de Quatre Fils Aymons(Im 15. Jahrhundert entstanden Prosafassungen; erste frz. Drucke: Lyon, um 1480; Paris, 1506). Geschildert wird eine Auseinandersetzung zwischen dem Kaiser und seinem Vasall, der Widerstand mächtiger Adelsgeschlechter des Karolingerreiches - hier Haimon von Dordogne und seiner Familie, die dem König Karl Vasallentreue geschworen haben - gegen die Zentralisierungsbestrebungen Karls des Großen, der die karolingische Reichsbildung im 8. Jahrhundert initiierte, und seinem Herrschergeschlecht. Doch die Königstreue kollidiert mit den Familieninteressen. Damit gehört das ursprüngliche Buch zur Gruppe der 'Empörer-Gesten' des Karlskreises (Isenhart, Raoul de Cambrai, Goromont u. a.). Jahrelange Kämpfe um Ehre und Rache, brutale Waffengewalt und Gegengewalt sowie Wirren zwischen Karl und Haimon und weiteren Personen weiten sich immer mehr aus. Das Buch ist somit ebenfalls implizit von den Bestrebungen um eine Renauvierung und Stärkung der französischen Monarchie unter den frühen Kapetingern, insbesondere Philipp II. Augustus (1180-1223), gegen den um Vorrang kämpfenden Adel geprägt.

Im Mittelpunkt stehen die vier Söhne des Vasallen, die sogenannten „Haimonskinder“, und ihr Schicksal, dass sie mit extrem eingesetzten Mitteln das Fortbestehen des ganzen Landes aufs Spiel setzen. Die Spirale der Gewalt dreht sich stets schneller und in größer ziehenden Kreisen. Unterstützung erfahren sie von ihrem magiekundigen Vetter Malegys (frz. Maugis), der sie aus aussichtslosen Lagen retten kann. Das Wunderross der Haimonskinder, Bayard, ein riesiges, schnaubendes Pferd, kann ebenso übernatürliche Anstrengungen aushalten, verfügt über außergewöhnliche Kräfte und Ausdauer, und durch seine enorme Schnelligkeit ist es in der Lage immer wieder in Kämpfen die praktische Unterlegenheit der Haimon-Söhne auszugleichen. Der Sohn, Reinhold, der kräftigste der vier Brüder, hatte dieses Ross nach langem Kampf gebändigt. Bayard ist seinem Herrn daraufhin bis zur Selbstaufgabe ergeben. Einigen Sagenvariationen zufolge hat es auch magische Kräfte und kann sich bei Bedarf lang strecken. Als die vier Söhne am Hofe Karl des Großen zu einem Fest geladen waren, erschlug Reinhold seinen Vetter Ludwig.

Im anschließendem Kampf mit den Gefolgsleuten Karls des Großen machtlos, nehmen die vier Brüder auf dem Riesenpferd zum Sitz ihrer Eltern reißaus. Auch mit den vier erwachsenen Brüdern auf dem Rücken ist Bayard nicht einzuholen. Wiederholte Male rettet das Pferd den Kindern ihr Leben auf ihrer Flucht und in Schlachten. Ihr Vater war inzwischen von König Karl gefangengenommen worden und sollte nur unter der Bedingung freikommen, wenn das Wunderpferd Bayard sterben würde.

Obwohl König Karl zwar im Unrecht ist und unangemessene Reaktionen zeigt, liegt das Recht der Herrschergwalt bei ihm und er kann die Kinder letztlich dominieren. Ihr Pferd wird ertränkt. An der Mündung von Dender und Schelde wird es mit einem umgehängten Mühlstein ins Wasser gestürzt, doch das Pferd kann sich von seiner Last befreien und schwimmt ans Ufer. Als man es erneut in die Schelde treibt und Reinhold sich von ihm abwendet, ertrinkt es aus Kummer über die verlorene Zuwendung seines Herren. Reinold entsagt den vorzügen eines Adelsstandes. Er bereist das Heilige Land als 'miles christianus' zur Bekämpfung der Heiden und wirkt an der Errichtung des Kölner Doms mit. Am ende erschlagen ihn dort missgünstig gesinnte Bauleute. Aber seine Gotteseigenschaften stellen sich in vielfältigen Wundern dar, als er stirbt, bzw. seine Leiche nach Dortmund überführt wird.

Zu den zahlreichen erfolgreichen Versionen dieses höfischen Themas ist auch eine niederdeutsche Übertragung von 1474 zu zählen, als man sich rege für die Sage des 12. Jahrhunderts interessierte. Es war in eine Prosafassung umgeschrieben. Aber das Interesse hielt noch lange an. Johann Wolfgang von Goethe nannte seine Mutter neckisch „Frau Aja“ und „Aja“, so heißt in einem damals noch beliebten Volksbuch auch die Mutter der vier Haimonskinder, welche die Schwester Karls des Großen ist und die ihre Söhne mutig vor der Rache des Vaters bewahrte.

In einem Umzug, in dem ein beinahe fünf Meter großes Riesenpferd aus Flechtwerk von zwölf Männern durch die Straßen von Dendermonde getragen wird, wird seit 1461 an die Sage vom Riesenpferd Bayard und an die vier Haimonskindern erinnert. Dieses Privileg fällt nur Dendermonder Brüdern zu, deren Eltern auch waschechte Dendermonder sind, und dies ist Bedingung für die Auswahl der am Ros Beiaardommegang teilnehmenden Haimonskinder.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Deutsche literarische Bearbeitungen und Neuschöpfungen des Haymonskinderstoffes

  • Bechstein, Ludwig: Die Haimons-Kinder: ein Gedicht aus dem Sagenkreise Karls des Großen in vier Sängen. Leipzig 1830.
  • Deutsche Volksbücher: ausgew. und eingel. von Peter Suchsland. Textrevision von Eva Weber. 3 Bde. ­ Berlin 1968. (Bibliothek deutscher Klassiker.) Bd 3: Historia von Doktor Johann Fausten.­ Histori von den vier Heymonskindern. S. 123-323.
  • Die deutschen Volksbücher: die vier Heimonskinder. Hrsg. von Helene Pagés. ­ Essen 1918. (Deutsches Gut, Bd 22.)
  • Eichendorff, Joseph von: Die Heymonskinder. 1832. erschienen in: Eichendorff, Joseph von: Sämtliche Werke. Bd 1: Tafellieder. Nr. 5. ­ Leipzig 1864. S. 333-334. zit. nach: Eichendorff, Joseph von: Werke: in sechs Bänden. Hrsg. von Wolfgang Frühwald, Brigitte Schillbach und Hartwig Schultz. Bd 1: Gedichte, Versepen. ­ Frankfurt a.M. 1987. (Bibliothek deutscher Klassiker, Bd 21.) S. 259-260.
  • Frank, Ferdinand: Deutsche Volksbücher. 2 Bde. ­ Wien 1896-1898. (Jessen's Volks- und Jugendbibliothek, Bd 109, 117.) Bd 2: Haimonskinder. ­ Herzog Ernst.
  • Frank, Ferdinand: Die vier Haimonskinder. ­ Wien 1921. (Leseschatz für die deutsche Jugend, Bd 13.)
  • Gast, Lise [d.i. Elisabeth Richter]: Die Haimonskinder. ­Stuttgart 1950.
  • Geschichte der vier Heymonskinder: insbesondere des heiligen Reinold, Beschützer der Stadt Dortmund. Nach alten glaubhaften Geschichtsbüchern getreulich mitgetheilt. ­Frankfurt [um 1850].
  • Die Geschichte von den vier Heymonskindern. Bearb. von Gangolf G. Wienert. ­ Ravensburg 1986. (Ein deutsches Volksbuch.)
  • Gleich, Joseph Alois: Die vier Heymonskinder: ein komisches Volksmhärchen mit Gesang in vier Aufzügen. Die Musik ist von Kapellmeister Tuczek. ­Wien 1809.
  • Höchst merkwürdige Geschichte von den vier Heimons-Kindern Adelhart, Richart, Wichart und Reinold mit ihrem unbändigen Rosse Bajart, was sie für wundersame Heldenthaten gegen die Heiden zu Zeiten des deutschen Kaisers Karl des Großen verrichtet haben. Aufs neue dem Volk erzählt.­ Altötting [um 1865].
  • Marbach, Gotthold Oswald: Volksbücher. Bd 9-10: Geschichte von den vier Heymonskindern. ­ Geschichte vom gehörnten Siegfried.­ Leipzig 1838.
  • Raible, Wilhelm: Die Heimonskinder. ­ Reutlingen 1870.
  • Reichard, Heinrich August Ottokar: Geschichte der vier Söhne Herzog Aymon's. ­ Berlin 1780-1781. (Bibliothek der Romane, Bd 6-7.) Bd 6: S. 7-46; Bd 7: S. 7-36.
  • Reißenweber, Arno: Die Haimonskinder. In: Reißenweber, Arno: Ausgewählte Rittersagen. ­ Heidelberg 1953. (Keysers Sagenbände, Bd 3.) S. 116-134.
  • Rüttgers, Severin: Eine schöne und lustige Geschichte von den vier Haimonskindern und ihrem Roß Baiart, was sie für ritterliche Taten zu Zeiten Karls des Großen begangen haben. Aus den deutschen Volksbüchern wiedererzählt von Gustav Schwab. Neu hrsg. von Severin Rüttgers. ­ Köln 1907. (Schaffsteins Volksbücher für die Jugend, Bd 45.)
  • Schlegel, Friedrich: Sankt Reinold. 1807. In: Musenalmanach für das Jahr 1807. Hrsg. von Leo von Seckendorf. ­ Regensburg 1807. S. 98-102.
  • Schneider, Gerhard; Arndt, Erwin: Eine schöne und lustige Historie von den vier Heymonskindern und ihrem Roß Beyart : auch sind hier beigef. die Historien Hug Schapler, der gehörnte Siegfried, Fortunatus (4 deutsche Volksbücher). Neu ans Licht gezogen und in die Sprache des heutigen Tags umgesetzt. Bebildert von Gerhard Gossmann. ­ Berlin DDR 1958. S. 49-224.
  • Eine schöne Geschichte von den vier Heimonskindern, Adelhart, Richart, Wichart und Reinold, mit ihrem Roß Baiart, was sie für Heldenthaten gegen die Heiden, zu Zeiten Karls des Großen, des ersten deutschen Kaisers, begangen haben. Dem ist beigefügt: Das Leben des heiligen Reinold, was er für Wunderzeichen gethan hat. ­ Frankfurt a.M. 1845. (Deutsche Volksbücher, Bd 9.)
  • Schönhuth, Ottmar Friedrich Heinrich: Historie von den vier Heymons-Kindern, gar lieblich und anmuthig zu lesen. Mit schönen Figuren geziert. Neu erzählt für Jung und Alt. ­ Reutlingen 1848.
  • Simrock, Karl: Die deutschen Volksbücher : nach den ältesten Ausgaben hergestellt [in 58 Bdn]. Bd 9: Eine schöne Geschichte von den vier Heimonskindern mit ihrem Roß Baiart. Dem ist beigefügt: Das Leben des heil. Reinold. ­ [Berlin, ab Bd 6] Frankfurt a.M. 1845.
  • Tieck, Ludwig: Gedichte. Neue Ausgabe. ­ Berlin 1841. S. 275: Haymonskinder.
  • Tieck, Ludwig: Die Geschichte von den Haimonskindern in zwanzig altfränkischen Bildern. (1796)
  • Volksbücher vom sterbenden Rittertum. Hrsg. von Heinz Kindermann. ­ Weimar, Leipzig 1928. (Deutsche Literatur. Reihe Volks- und Schwankbücher, Bd 1.) S. 262-283, 286: Die Haimonskinder. Reprint. ­ Darmstadt 1974.
  • Walther, Konrad; Lindner, Paul; Erdmann, Hans: Die vier Heymonskinder. Die schöne Magelone. Fortunat und seine Söhne: für die Jugend bearb. ­Leipzig 1892.
  • Wiesenberger, Franz: Die vier Heymonskinder : eine alte Sage aus den deutschen Volksbüchern wiedererzählt von Gustav Schwab. Für die Jugend ausgew. ­ Linz 1907. (Jugendschriften, Bd 39-40.)
  • Westermann, Ruth: Die Haimonskinder. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon... hrsg. von Wolfgang Stammler. Bd 2. ­ Leipzig 1936. Sp. 149-152.
  • Ruprecht, Robert: Die Haimonskinder. In: Deutsches Literatur-Lexikon : biographisch-bibliographisches Handbuch begr. von Wilhelm Kosch. 3. Aufl., Bd 7. ­ Bern, München 1979. Sp. 158-159.
  • Duijvestijn, Bob W. Th.: Zur Quelle des frühneuhochdeutschen »Reinolt von Montelban« (cpg. 340) : eine Stellungnahme. In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik. Amsterdam. 27 (1988) S. 103-110.
  • Amend, Anne: Haimonskinder. In: Harenbergs Lexikon der Weltliteratur. Bd 2. ­ Dortmund 1989. S. 1233.
  • 785 Lundt, Bea: Die »Haimonskinder« in Dortmund : europäische Erzähltradition im regionalen Kontext. In: Vergessene Zeiten : Mittelalter im Ruhrgebiet. Bd 2. ­ Essen 1990. S. 177-183

[Bearbeiten] Vertonungen

  • Balfe “Haimonskinder” mit vielen Tanzrhythmen
  • Johann Strauss (1804 - 1849)(Vater) ist Komponist bzw. Autor von Die vier Haimonskinder, Opus: 169, Untertitel: Quadrille über beliebte Motive aus der Oper: Haimonskinder Quadrille, Romantisches Stück; Instrumentation: 1+1,1,2,1/2210 TIMP STR; String Count: 4.4.3.2.2

[Bearbeiten] Literatur

  • Weifenbach, B.: Die Haimonskinder in der Fassung der Aarauer Handschrift von 1531 und des Simmerner Drucks von 1535, Bern et al. 2000.
  • Heinrich Michelant, Renaus de Montauban. Oder die Haimonskinder, Altfranzosisches Gedicht, ..., Amsterdam: Rodopi. 1966., Erstveröffentlichung 1862, Faksimile Reprint.
  • Werner Wunderlich: Haimonskinder. In: Kurt Ranke (Hrsg.): Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung - Band 6. Berlin: de Gruyter, 1990.- ISBN 3-11-011763-0, S. 385-396
  • Die Haimonskinder in der Fassung der Aarauer Handschrift von 1531 und des Simmerner Drucks von 1535. Ein Beitrag zur Überlieferung französischer Erzählstoffe ... des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Beate Weifenbach, Taschenbuch - Lang, Peter, GmbH, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Erscheinungsdatum: März 2000; ISBN 3631358733

[Bearbeiten] Weblinks


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Als Urheber der, teilweise mit 'H.H.' signierten Holzschnitte - auch der beiden anderen hier mitgebundenen Werke - wird der kunstsinnige Johann II. vermutet, der seinerzeit als 'Hans vom Hunsrück' bekannt war und auf den vor allem auch die Akrostichen in den beiden von Rodler gedruckten Prosaromanen (Fierrabras wie Haimonskinder) hinweisen.

Nr. 1; Wunderlich, Johann II. von Simmern. Fierrabras (1992), S. 158ff.; Weifenbach, Die Haimonskinder (1999), S. 149ff. Sammelband with three of the six dated books from the first printing press at Simmern, installed by duke Johann II of Pfalz-Simmern in 1527.

http://www.choosebooks.com/offers/ruexner-turnierbuch.html

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