Engelbergertal
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Das Engelbergertal ist ein etwa 25 km langes Tal in der Zentralschweiz.
Es erstreckt sich über die drei Schweizer Kantone Obwalden, Nidwalden und Uri und wird von der Engelberger Aa durchflossen. Der eigentliche Anfang des Tals liegt beim Joch des Surenenpasses auf 2291 m ü.M.. Von dort verläuft bis zum Dorf Engelberg auf 1000 m ü.M. die Surenen und vereint sich dort mit dem Seitental Ende der Welt. Diese Täler werden meistens nicht mehr zum Engelbergertal gezählt. Ab Engelberg verläuft dann das eigentliche Engelbergertal bis zum Stanser Boden auf 455 m ü.M., wo die Engelberger Aa bei Buochs (NW) in den Vierwaldstättersee mündet.
Das Engelberger Tal ist touristisch sehr gut erschlossen und zieht v.a. in der Wintersaison zahlreiche Wintersportler an. Besonders das Skigebiet Titlis ist sehr beliebt.
Im August 2005 erschien das Engelbergertal in den Schlagzeilen, weil beim Hochwasser die Engelberger Aa die einzige Strassen- und Eisenbahnverbindung nach Engelberg zerstörte und so das Dorf mehrere Wochen von der Aussenwelt abschnitt. Die Engelberger Aa verwüstete zwischen Engelberg und Dallenwil das ganze Tal in beachtlichem Ausmass. Inzwischen ist das Tal aber auf der Kantonsstrasse und Eisenbahnlinie wieder passierbar. Fuss-, Rad- und Wanderwege jedoch sind zwischen Engelberg und Obermatt (in der sog. Engelberger Aaschlucht) weiterhin komplett zerstört. Die Engelberger Aaschlucht ist seit August 2005 unpassierbar.