Fred K. Prieberg
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Fred K. Prieberg (* 1928 in Berlin) ist ein deutscher Musikwissenschaftler. Er studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie in Freiburg im Breisgau und arbeitete seit 1953 als freier Mitarbeiter (Musikkritiker, redaktionelle Tätigkeit) beim SWF. Er produzierte Feuilletons für viele Rundfunkanstalten in Deutschland.
Prieberg ist Verfasser zahlreicher Aufsätze und Bücher über Musikpolitik und Neue Musik. In jahrzehntelanger Arbeit trug er ein umfangreiches Privatarchiv zur Musik des 20. Jahrhunderts zusammen, wobei sein besonderes Interesse in der Wechselwirkung zwischen nationalsozialistischer Diktatur und Musik lag. Seit 2005 wird sein Archiv vom Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel verwaltet. Prieberg veröffentlicht seine Auswertungen des Privatarchivs im Eigenverlag auf CD-Roms als .pdf Dateien.
[Bearbeiten] Schriften
- Musik unterm Strich. Panorama der neuen Musik. 1956
- Musik des technischen Zeitalters. 1956
- Lexikon der neuen Musik. 1958
- Musica ex machina. Über das Verhältnis von Musik und Technik. 1960
- Musik in der Sowjetunion. 1965
- Musik im anderen Deutschland. 1968
- Musik und Musikpolitik in Schweden. 1976
- EM - Versuch einer Bilanz der elektronischen Musik. 1980
- Musik im NS-Staat. 1982, Neudruck 2000
- Kraftprobe. Wilhelm Furtwängler im Dritten Reich. 1986
- Musik und Macht. 1991
- Handbuch Deutsche Musiker 1933-1945. CD-Rom
- Archiv-Inventar Deutsche Musik 1933-1945. CD-Rom
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Prieberg, Fred K. |
KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Musikwissenschaftler |
GEBURTSDATUM | 1928 |
GEBURTSORT | Berlin |