Günter Rixe
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Günter Rixe (* 15. Juni 1939 in Bielefeld-Brake) ist ein deutscher SPD-Politiker und ehemaliger Abgeordneter des Deutschen Bundestages.
[Bearbeiten] Biografie
Günter Rixe machte seine Lehre und Meisterprüfung als Installateur. Seit 1967 war er selbständiger Handwerksmeister für Gas- und Wasserinstallationen und Heizungsbau. Er wurde Mitglied der IG Metall, der Arbeiterwohlfahrt und des Verbandes der Kriegsdienstverweigerer.
Bereits 1960 erfolgte der Eintritt in die SPD, Rixe war Mitglied der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken. Von 1973 bis 1987 war er Mitglied im Rat der Stadt Bielefeld und Vorsitzender des Jugendwohlfahrtsausschusses.
Viele Jahre war Rixe Vorsitzender des Vereins für Berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und junger Erwachsener e. V. (BAJ), Bielefeld, sowie Vorsitzender der Gemeinnützigen GmbH Bildungsstätte Ottersleben in Magdeburg.
Rixe gehörte von 1987 bis 1998 dem deutschen Bundestag an, jeweils als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises 102 (Bielefeld).
Günter Rixe war 2002 vorgeworfen worden, er habe sich im Zusammenhang mit Bauprojekten des gemeinnützigen Vereines BAJ persönlich bereichert. Er ist 2003 wegen Annahme von Schmiergeldern vor dem Bielefelder Landgericht zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Zwar hob der Bundesgerichtshof das Urteil teilweise auf, 2005 wurde Rixe aber erneut verurteilt, diesmal zu zweieinhalb Jahren Haft. Diese Haftstrafe hat Rixe im Juli 2006 angetreten.
[Bearbeiten] Weblinks / Quellen
- Biografie auf den Seiten des Deutschen Bundestages
- WDR-Bericht über das Gerichtsurteil 2003
- WDR-Bericht über das Gerichtsurteil 2005
Personendaten | |
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NAME | Rixe, Günter |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher SPD-Politiker und ehemaliger Abgeordneter des Deutschen Bundestages |
GEBURTSDATUM | 15. Juni 1939 |
GEBURTSORT | Bielefeld-Brake |