Georges Didi-Huberman
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Georges Didi-Huberman * 13. Juni 1953 in Saint-Étienne / Frankreich; ist ein französischer Kunsthistoriker und Philosoph.
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[Bearbeiten] Leben
Er lehrt an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHSS) in Paris. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Methodologie der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft, die Theorie und Philosophie des Bildes, sowie psychoanalytische Studien zur Kunst und des Blicks. Er ist Träger des Hans-Reimer-Preises der Aby-Warburg-Stiftung in Hamburg.
[Bearbeiten] wissenschaftliche Arbeit
In seiner wissenschaftlichen Arbeit wehrt sich Didi-Huberman gegen eine bloße Ekphrasis mittels Ikonographie bzw. Ikonologie des Kunstwerks. Er nimmt dabei eine hermeneutische und phänomenologische Perspektive ein und versucht die Ansätze von zb. Aby Warburg und anderen weiter zu entwickeln. Dabei haben rezeptionsästhetische Reflexionen einen besonderen Stellenwert.
[Bearbeiten] Literatur
- Das Archiv brennt (zusammen mit Knut Ebeling; im Erscheinen)
- Bilder trotz allem (im Erscheinen)
- Ninfa moderna Über den Fall des Faltenwurfs
- Venus öffnen. Nacktheit, Traum, Grausamkeit
- Die leibhaftige Malerei
- Phasmes
- Vor einem Bild
- Was wir sehen, blickt uns an
- Ähnlichkeit und Berührung
- Charcot, die Kunst, die Geschichte. Die Imitation des Kreuzes und die Dämonen der Imitation
- Was wir sehen blickt uns an. Zur Metapsychologie des Bildes
- Die Erfindung der Hysterie. Die photographische Klinik von Jean-Martin Charcot
- Fra Angelico. Unähnlichkeit und Figuration
- L'image survivante: histoire de l'art et temps des fantômes selon Aby Warburg. Paris : les Éd. de Minuit, 2002. ISBN 2-7073-1772-1
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Didi-Huberman, Georges |
KURZBESCHREIBUNG | französischer Historiker und Philosoph |
GEBURTSDATUM | 13. Juni 1953 |
GEBURTSORT | Saint-Étienne |