Diskussion:Geschlechterrolle
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[Bearbeiten] Es muß Geschlechterrolle heißen!
- Google findet 1,970 Seiten für "Geschlechtsrolle", 3970 für "Geschlechterrolle". Verschiebe den Artikel entsprechend Uli 06:47, 26. Mai 2003 (CEST)
[Bearbeiten] Unterschied zu Sex und Gender
was ist da eigentlich der Unterschied? Und wenn es einen gibt, wäre es nicht sinnvolller die beiden Artikel doch zu vereinigen, oder wenisgtesn in eine abhängige Hirachie zu stellen? VanGore 10:03, 10. Aug 2004 (CEST)
Der Artikel Sex und Gender ist deswegen ein eigener, weil das ein Begriffspaar ist, was im Deutschen so unbekannt ist. (Logisch, daher die englischen Worte.) Ich habe den hier auch mal unter Kategorie:Geschlecht eingeordnet, aber seien wir ehrlich, so recht klappen tut das mit den Teilen eh nicht. -- AlexR 12:45, 10. Aug 2004 (CEST)
Stimmt, Sex und Gender ist auf jeden Falle ein Begriff. Aber irgendwie hängen die beiden Artikel soch eng beeinander. Ich fände es schade wenn beide parallel existieren (gerade hie in Wikipedia), ich hab jetzt mal beide nochmal gelesen, und imho gehts ja um das gleich Thema aber eben anderes aufgezogen Geschlechterrolle ist allgemeiner und imho sicher der deutsche Hauptbegriff Sex und Gender der soziologische neuerer Ganauere und differenziertere Begriff. Ich würde versuchen die beiden zu vereinigen, hättest du das was dagegen? ich bin mir aber net sicher ob das bei mir klappt ( Das Thema ist nicht wirklich mein Hauptgebiste) VanGore 13:45, 10. Aug 2004 (CEST)
Hm, ich bin da was skeptisch, denn "Geschlechterrolle" bezeichnet ja nur "Gender", und grade nicht "Sex". Genau diese Differenzierung ist aber ziemlich wichtig bei den ganzen Transgender-Artikeln (und verwandten), und insofern, und eben weil diese Unterteilung im Deutschen nicht geläufig ist, wäre ich eher für das Beibehalten von zwei Artikeln. Zusammenhängen tun ja die meisten Artikel zu dem Thema, irgendwie, auch mal etwas mehr, aber dennoch erscheint es wenig sinnvoll, deswegen alles in einen Artikel zu packen. Außerdem ist "Sex und Gender" noch stark ausbaufähig in Hinsicht auf die Geschichte des Begriffs etc, was dann so gar nicht recht in "Geschlechterrolle" passen würde, finde ich. -- AlexR 05:12, 11. Aug 2004 (CEST)
wie gesagt ( Das Thema ist nicht wirklich mein Hauptgebiste),
Hm, ich bin da was skeptisch, denn "Geschlechterrolle" bezeichnet ja nur "Gender", und grade nicht "Sex". stimmt absolut, ich hatte das falsch gesehen. Sex und Gender ist der Oberbegriff, und Geschlechterrolle eigentlich nur der deutsche Begriff für Gender. Also warum nicht so rum einstielen? VanGore 09:42, 11. Aug 2004 (CEST)
Weil "Geschlechterrolle" in D nunmal der meistbenutzte Begriff ist, und den unter "Gender" zu setzen würde dazu führen, daß wir nicht mehr deskritpiv sind, sondern proskriptiv. "Sex und Gender" wird ja auch normalerweise nur da benutzt, wo es grade um den Unterschied zwischen beidem geht, was in den meisten Debatten um "Geschlechterrollen" nicht der Fall ist. Wobei es möglich ist, daß sich dies ändern, siehe die Übernahme des Begriffs "Gender Mainstreaming". Aber im Moment ist das noch schwer die Ausnahme. Also ganz ehrlich, im Moment sehe ich da wirklich keinen Änderungsbedarf. Aber vielleicht äußerst sich ja nochmal jemand anderes. -- AlexR 13:54, 11. Aug 2004 (CEST)
OK, sorry die nerverei ;) aber ich geb dir da recht. Und nun hab ich den Unterschied auch kapiert (man lernt nie aus). greetz VanGore 09:00, 12. Aug 2004 (CEST)
[Bearbeiten] Vollkommen falsche Darstellung
Die Forderung nach Abschaffung althergebrachter Geschlechterrollen ist zwar sehr löblich, aber es kann auch nicht sein, daß falsche Behauptungen über angebliche wissenschaftliche Aussagen aufgestellt werden, nur weil die Wissenschaft der ideologischen Überzeugung zu widersprechen scheint. In diesem Falle bedeutet das: die Biologie behauptet eindeutig nicht, daß jeder Mensch in die Geschlechterdichotomie paßt, und sie behauptet auch nicht, daß alle Vertreter eines Geschlechts starre vorprogrammierte Rollen erfüllen müssen und schon gar nicht behauptet sie, daß alle Menschen so etwas wollen. Dies ist eine vollkommen falsche Darstellung biologischer Theorien und Befunde, vermutlich zu reinen Propagandazwecken.
- Ehm, das behauptet in dem Artikel auch so kein Schwein, vielleicht solltest du den vor dem Kritisieren erstmal lesen. Und die Biologie ist auch gar nicht die Wissenschaft, die gemeint ist, aber auch das steht im Artikel. Sorry, aber ne fundierte Kritik ist echt was anderes. Übrigens, Leute, die sich nicht mal einen Benutzernamen zulegen, machen eh schonmal keinen sehr guten Eindruck. Nur so am Rande.
- "Neutralitätswarnung" wurde jedenfalls wieder entfernt, da unangebracht. -- AlexR 05:07, 5. Okt 2004 (CEST)
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- Ich habe den Artikel vorher gelesen, und ich habe ihn auch jetzt nochmal gelesen. Mag sein, daß er nicht so intendiert war, wie ich ihn verstanden habe, aber in dem Fall wäre er zumindest sehr mißverständlich formuliert. Ich bin bestimmt nicht alleine, wenn ich sage, daß ich beim Lesen dieses Absatzes:
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- "Die ursprünglich religiöse Begründung für diese Rollenteilung wurde zunehmend durch wissenschaftliche Argumente, meist aus den Bereichen Anthropologie und Biologie ersetzt. Beide Argumentationsstränge und ihre Folgerungen werden nicht nur von der Frauenbewegung kritisiert.
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- In dieser wird vorausgesetzt: ..."
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- und der anschließenden Stichpunkte den Eindruck hatte, daß die Aussage ist, daß dies biologische Aussagen sind bzw. direkt aus biologischen Aussagen folgen. Vielleicht sollte zur Klarstellung was entsprechendes dazugeschrieben werden, um solche Mißverständnisse zu vermeiden. Ich erspare mir das allerdings, da es anscheinend nicht die Mühe wert ist. Was Du auf deiner Benutzerseite schreibst, sehe ich nämlich ganz genauso, und das ist auch der Grund, wieso ich mir hier keinen Nutzernamen zulege. 10:35, 5. Okt 2004 217.231.38.213
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- Bitte Biologismus nicht mit Biologie verwechseln: Biologisten argumentieren zwar gerne mit Erkenntnissen der Biologie, deuten diese aber für ihre Zwecke um. So machen sie beispielsweise aus einer entdeckten Korrelation zwischen Gehirnhälftenaktivität und Geschlecht eine Kausalität, auf die kein Biologe jemals ernsthaft schliessen würde. --Katharina 11:03, 5. Okt 2004 (CEST)
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- Jup, es wäre zu überlegen, ob man das "wisseschaftliche" nicht in Anführungszeichen setzen könnte, oder mit einem (pseudo-) davor versehen, aber elegant ist das auch nicht. Die Biologen sind jedenfalls ziemlich unschuldig, mir wäre jedenfalls auch keiner bekannt. (Wobei man ja sagen muß, daß sich diese Ersetzung von religiösen durch "wissenschaftliche" Argumente ja spätestens mit der Aufklärung begann; und da waren die Bereiche noch nicht ganz so klar getrennt.)
- Was ich nicht ganz verstehe ist allerdings, warum die IP einerseits es "für nicht der Mühe wert" hält, hier etwas zu tun, andererseits aber doch ganz freudig diskutiert und Neutralitätswarnungen verteilt. Das macht irgendwie eher weniger Sinn. Ich mag ja äußerst pessimistisch sein, was den Fortbestand und die Qualität der deutschen WP angeht, aber entweder ich kümmere mich dann doch noch um einige Artikel, oder ich lasse es bleiben. Nur rummeckern scheint so rein gar nix zu bringen. -- AlexR 12:12, 5. Okt 2004 (CEST)
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- Ich bin bestimmt der letzte, der Biologismus und Biologie verwechselt. ;-) Und es ging mir auch wirklich nicht darum, nur rumzumeckern. Es nur halt so, daß nicht nur BiologistInnen oft bewußt falsch argumentieren, indem sie Erkenntnisse der Biologie für ihre Zwecke umdeuten, sondern Teile der "Gegenseite" praktizieren leider oft das Gegenteil, indem sie tatsächliche Erkenntnisse der Biologie für ihre Zwecke umdeuten, was eben genauso dem Grundsatz der Neutralität widerspricht. Das habe ich hier zu erkennen geglaubt (und deswegen dachte ich auch, es sei nicht der Mühe Wert, großartig Energie zu investieren; Edit-Kriege hat es hier schon genug gegeben). Wenn dieser Eindruck falsch war, tut es mir leid, aber nach der Umformulierung ist die Sache nun auch besser verständlich und somit erledigt.
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Entschuldigung, die Funktion "Vorschau zeigen" funktioniert bei mir z.Z. nicht, daher die 2 kleinen anschließenden Änderungen. Ich habe den Artikel lediglich formal bearbeitet. Zum Inhalt: Der Abschnitt über die traditionelle Rollenverteilung kommt etwas aprupt. Es fehlen Literatur- und Webangaben. Dort könnten Arbeiten mit unterschiedlichen Standpunkten angegeben werden. Außerdem leuchtet mir nicht ein, warum es "Transsexuellen-Bewegung" heißt. Es geht hier doch um das Phänomen und nicht um die Bewegung. Der Artikel sollte sprachlich noch mehr den Übereinkünften der Enzyklopädie angepasst werden. --80.143.144.246 22:14, 4. Jan 2005 (CET)
- Nicht ganz - alleine die Existenz von Transgendern (und keineswegs nur Transsexuellen) hat noch gar nichts geändert, sondern die Tatsache, daß sich Transgender aktiv um Sichtbarkeit bemüht haben, und die binäre Unterteilung recht nachdrücklich hinterfragt haben. Es geht also genau um die Bewegung, und grade nicht (nur) um das Phänomen. -- AlexR 03:44, 5. Jan 2005 (CET)
[Bearbeiten] Bild
hi, die englische Wikipedia hat in ihrem Artikel über die Geschlechterrolle ein Bild von einem Dudelsackspieler im Kilt mit der Bildunterschirft A bagpiper in military uniform. In many parts of the West, wearing a kilt may be unacceptable as part of a male gender role, but this is not so in Scotland. Ich find das eigentlich ein ganz interessantes Bild, es liegt aber in der neglischen WP. Bevor ich es jetzt auf die commons lade wollte ich euch fragen, was ihr davon haltet. Bild ist natürlich GFDL --devilygirly 14:51, 22. Mär 2005 (CET)
[Bearbeiten] "Bandbreite der Möglichkeiten"?
Folgender Satz scheint mir im Artikel problematisch zu sein: "...dabei wurde die weibliche Geschlechtsrolle stärker liberalisiert als die männliche, so dass heute die Bandbreite der Möglichkeiten für Frauen wesentlich größer ist als für Männer." Den ersten Teil des Satzes kann ich evtl. noch nachvollziehen (Frauen mussten in den Nachkriegsjahren die Männer "ersetzen"...), aber den zweiten Teil muss mir echt mal jemand erklären. Wieso bitte ist die Bandbreite der Möglichkeiten für Frauen heute "wesentlich größer" als für Männer und was soll "Bandbreite der Möglichkeiten" überhaupt bedeuten? --Juni 16:03, 12. Sep 2005 (CEST)
- Simpel: Sozial ist so ziemlich jede Berufswahl von Frauen akzeptiert, während Männer in so etlichen Berufen doch gewissen Vorurteilen ausgeliefert sind. Ob Frauen überhaupt einen Beruf wählen, oder zu Hause bleiben, ist auch ihre Wahl, ebenfalls bei Männer sozial etwas problematischer. Aber viel ausgeprägert ist das in anderen Bereichen: Kleidung, z.B. - Frauen dürfen so ziemlich alles anziehen, auch "Männer"kleidung, während ein Mann, der sich auch als solcher fühlt, und einen Rock anzieht, ein gewisses Problem hätte. Dito die Bandbreite von akzeptiertem Verhalten. Aber das kann dir nu wirklich jedes Buch über das Thema hinreichend genauer erklären. -- AlexR 10:13, 14. Sep 2005 (CEST)
- Entschuldige, aber unter "Bandbreite der Möglichkeiten" verstehe ich was anderes, nämlich die Möglichkeit, jeden Beruf zu ergreifen, den man (frau) will, die Möglichkeit, mit (trotz) Kindern Karriere zu machen, usw.
- All das sehe ich in unserer Gesellschaft überhaupt nicht als gegeben an (in anderen schon gar nicht), Frauen werden immer noch behindert, wenn sie verantwortliche und machtvolle Positionen anstreben.
- Am Ende nennst Du es dann plötzlich "Bandbreite von akzeptiertem Verhalten", also meinst Du wohl sowas wie "Narrenfreiheit", die den Frauen zugestanden wird. Das ist wohl in gewissem Maße so, es sollte aber auch so im Artikel stehen, um Mißverständnisse zu vermeiden. --Juni 13:42, 15. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe nicht gesagt, daß wir uns da, zumindest was die Frauen angeht, bereits in einem perfekten Zustand befinden; das weiß ich selber, daß dies nicht der Fall ist. Frau kann aber wesentlich mehr tun als mann, ohne grundsätzlich massiven Sakntionen ausgesetzt zu sein; das läßt sich nu schlecht leugnen. -- AlexR 10:37, 16. Sep 2005 (CEST)
[Bearbeiten] Soziale Rolle der Frau in der Antike
- Hierher verschoben aus dem Artikel. -- ParaDox 21:36, 27. Nov. 2006 (CET)
Die soziale Rolle der Frau in der Antike war geprägt von Normen und Verhaltensmustern,diese wurden erst durch die Ehrziehung der Familie und später durch den Ehemann vorgegeben.Dieser Rahmen war eng definiert und sollte sich im laufe der Jahrhunderte in weiten teilen reformieren. Zu zeiten Homers (ca. 1300-1100v. Chr.) übten die Frauen dennoch großen Einfluss auf die Männer aus.Allerdings waren sie sexuell und rechtlich stark reglementiert. In der Zeit des "Aufgeklärten Griechenlands" (ca. 450-27v. Chr.) befanden sich die Frauen in der niedrigsten Position der gesamten Zeit.Sie basaßen kaum bis gar keine rechte und hatten lediglich einen Wirkungskries auf Haushalt,die Aufsicht der Sklaven und die der Kinder.Ihr Status begränzte sich auf den der Familienmutter. Angesehene griechische Frauen waren vom öffentlichen Leben wie ausgeschlossen und besaßen kaum gesetzlich verankerte Rechte wie etwa eines auf Bildung.Sie lebten idealer Weise in einer regelrechten Isolation. Nach dem strengen Athener Recht gehörten Frauen ganz dem Ehemann, der auch allein über die Mitgift verfügte.Frauen hatten keine Rechte auf Erbe oder waren gar irgendwie relevant zur Abschliessungen von Verträgen. Aus heutiger Sicht war die Frau weder rechts-noch geschäftsfähig,besaß kein Wahl-oder Bürgerrecht und war dem Status des Vaters-bzw. Ehemannes angepasst. Sexuelle beziehungen waren im alten Athen generell hierarchisch.Eheleute schliefen nicht in einem Raum.Sex zur Fortpflanzung oder Lustgewinn wurde streng unterschieden.Lustvoller Sex mit der Ehefrau galt als unzüchtig.Natürlich waren außereheliche Kontakte diesbezüglich der Frau im gegensatz zum Mann keinesfalls gestattet. Der Mann sprach von der Frau als "gyne"("Kindergebährerin") oder nach den Wechseljahren mit "graus" ("Alte Frau").Diese maßnahmen zielten laut Keuls klar auf das verhindern bzw. zerstören der Identität an.
(Dufte Jaschka 20:09, 27. Nov. 2006 (CET) – Quellenangabe: http://www.bv-orienttanz.de)