Gian Matteo Fagnini
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gian Matteo Fagnini (* 11. Oktober 1970 in Lecco, Italien) ist ein italienischer Radrennfahrer.
Fagnini wurde 1994 Radprofi. Nacheinander war er bei den Profi-Radteams Mercatone-Uno (1994-1995), Saeco (1996-1999), Team Telekom (2000-2003) und Domina Vacanze-Elitron (2004) beschäftigt. Mit Ablauf der Saison 2005 beendete er seine Karriere beim zweitklassigen Schweizer Rennstall Naturino-Sapore di Mare.
Wegen seiner herausragenden Fähigkeit, während des letzten Kilometers einer Flachetappe als vorletzter Fahrer im sogenannten "Sprintzug" das Tempo extrem hoch zu halten, galt er mehrere Jahre lang als der beste "Anfahrer" der Welt. Er erzielte so zwar wenig eigene Siege, verhalf aber den seinerzeit weltbesten Sprintern Mario Cipollini und Erik Zabel zu ungezählten Erfolgen. Seine beste eigene der großen Rundfahrten war der Giro d’Italia 1998, als er zwei Etappen und das Trikot der Intergiro-Gesamtwertung (Etappenmitte-Sprints) gewann. Im Jahr 2001 holte er im Telekom-Trikot den Sieg bei Rund um Köln.
Personendaten | |
---|---|
NAME | Fagnini, Gian Matteo |
KURZBESCHREIBUNG | italienischer Radrennfahrer |
GEBURTSDATUM | 11. Oktober 1970 |
GEBURTSORT | Lecco, Italien |