Diskussion:Governance
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Der am Ende des Artikels angefügte Verweis zur Uni Passau funktioniert nicht.
[Bearbeiten] Link im Fliestext
Gibt es einen speziellen Grund, warum dieser Link (http://www.greaterzuricharea.ch) im Fießtext steht, im Gegensatz zu den Regeln nach WP:WEB? 131.251.0.53 01:05, 3. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] USA entfernt - letzter Abschnitt falsch
Ich habe die USA aus der Liste der korporatistischen Staaten entfernt. Die Governance-Struktur des (Neo-)Korporatismus ist eng verflochten mit der volkswirtschaftlichen Zielsetzung. In wettbewerbs- und konkurrenzorientierten Volkswirtschaften wie den USA ist die Maximierung der allokativen Effizienz das Ziel, in kooperativen Systemen mit korporatistischer Prägung die Maximierung einer längerfristigen, auf Qualität der Produkte basierende so genannten X-Effizienz. Korpratistische Strukturen kontinentaleuropäischer Prägung würden in angelsächsischen Systemen als Kartelle und damit als wettbewerbsgefährdende Strukturen angesehen. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass die USA kaum starke Verbände mit starker Meinungsmacht existieren, zumindest nicht in der Ausprägung wie in klassischen, neokorporatistischen Staaten wie Deutschland. Korporatistische Verbände, wie zum Beispiel die Kassenärztliche Vereinigung in Deutschland, die für ihre Mitglieder ein Vertretungsmonopol innehaben und im Gegenzug den Staat von Transaktions- und Implementationskosten entlasten, existieren in den USA überhaupt nicht und würden auch der starken Wettbewerbsorientierung der USA widersprechen. Die USA sind daher nicht als ein korporatistischzer Staat anzusehen.
Der letzte Abschnitt ist komplett falsch und muss gründlich überarbeitet werden. Accoutability bezeichnet die für den Bürger zuordbare Verantwortung für politische Entscheidungen, aufgrund dessen Responsibility (von response = antworten) erfolgen kann. Das heißt, der Bürger muss erkennen können, welcher politische Akteur für welche Entscheidung die Verantwortung trägt, um dies bei der nächsten Wahl berücksichtigen zu können. Nur so kann ein Responsibility-Kreislauf aus ständigem Input und Output entstehen, welcher maßgeblich zur Stabilisierung politischer Systeme beiträgt. Die Neigung politischer Akteure, die Accountability möglichst zu verschleiern bzw. Misserfolge zu sozialisieren und Erfolge zu privatisieren, stört den Responsibility-Kreislauf in ganz erheblichen Maße und gefährdet langfristig die Stabilität des politischen Systems. Der letzte Punkt, Transparency, ist besonders wichtig, damit die beiden oben genannten Prinzipien funktionieren können. Governance zielt aber nicht primär auf die oben genannten Prinzipien ab, sondern das Ziel ist die Effektivität politischer Prozesse und Entscheidungen zu erhöhen. Governance-Strukturen, vor allem policy-networks bzw. policy-communities, sind höchst elitär und selektiv. Die Selektivität der am Netzwerk beteiligten Akteure erhöht die Problemlösungskompetenz des Staates in ganz erheblichem Maße, läuft jedoch dem Prinzip der politischen Repräsentation zuwider, weil Akteure an Entscheidungen beteiligt sind, zu denen sie nicht (demokratisch) im Sinne einer Input-Legitimität legitimiert worden sind. Governance-Strukturen legitimieren sich durch eher durch die Qualität der getroffenen Entscheidungen, also durch eine Output-Legitimität. Dies ist jedoch demokratietheoretisch problematisch.
[Bearbeiten] Versteh ich nicht
Ich finde es schwer nachvollziehbar, weshalb im Artikel von "ursprünglichen Prinzipien der Governance" gesprochen wird. Wer legt denn diese Prinzipien fest?