Großalmerode
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Wappen | Deutschlandkarte | |
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Basisdaten | ||
Bundesland: | Hessen | |
Regierungsbezirk: | Kassel | |
Landkreis: | Werra-Meißner-Kreis | |
Koordinaten: | Koordinaten: 51° 15′ N, 9° 47′ O51° 15′ N, 9° 47′ O | |
Höhe: | 421 – 643 m ü. NN | |
Fläche: | 37,62 km² | |
Einwohner: | 7485 (31. Dez. 2004) | |
Bevölkerungsdichte: | 199 Einwohner je km² | |
Postleitzahl: | 37247 | |
Vorwahl: | 05604 | |
Kfz-Kennzeichen: | ESW | |
Gemeindeschlüssel: | 06 6 36 004 | |
Adresse der Stadtverwaltung: |
Marktplatz 11 37247 Großalmerode |
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Webpräsenz: | ||
Bürgermeister: | Andreas Nickel |
Die Stadt Großalmerode liegt in Nord-Hessen im Werra-Meißner-Kreis.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Kleinstadt (Stadtrechte seit 1775) liegt östlich von Kassel im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald an der Gelster. Dort befindet sich auch die Gemeinde von Laudenbach, Großalmerode, im Kaufunger Wald zwischen dem Steinberg bzw. Bilstein im Nordwesten und dem Hirschberg im Südwesten. Nur etwas südöstlich ragt der höchste Berg im nordöstlichen Hessen empor - der Hohe Meißner.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Großalmerode gliedert sich in die Teilorte Weißenbach, Trubenhausen, Uengsterode, Rommerode, Laudenbach und Epterode. Zum Gemeindegebiet gehören außerdem Bransrode, Gut Giesenhagen und Faulbach, diese sind allerdings keine Teilorte sondern gehören offiziell der Kernstadt an.
[Bearbeiten] Geschichte
Als "Almerode" wird das heutige Großalmerode erstmals 1386 in den Quellen erwähnt. Doch erst im Jahr 1775 wird der Ort mit Stadtrechten versehen.
Im Spätmittelalter war vor der Massenproduktion von Schmelztiegeln die Glasherstellung die wichtigste Industrie der Stadt, die sich 1572 bezeichnenderweise Glaß-Großalmerode nannte. Ausschlaggebend für die Ansiedlung der Glashütten war der günstige Standort der Siedlung. Die reichen Holzbestände des Kaufunger Waldes stellte die Befeuerung der Schmelzöfen sicher, die benachbarte Saline Sooden lieferte das benötigte Soda, die Schmelzhäfen fertigte man mit dem nahe anstehenden Ton in eigener Herstellung. Hinzu kam die wichtige Verkehrsanbindung in der Nähe schiffbarer Flüsse, die über die Weser bis nach Norddeutschland reichte.
Die erste Hütte im Kaufunger Wald wird 1446 erwähnt; 1466 sind bereits acht Glashütten überliefert. Die Hütten waren rund um Großalmerode am Hirschberg, Schwarzenberg, Querenberg, Langenberg, am Steinberg, Fahrenbach und der Nieste angesiedelt. Organisiert waren die Gläsner in der Glasmacherzunft, dem sog. Spessartbund. Nachdem die Zunft 1525 aufgelöst worden war, schlossen sich die Glasmacher 1537 zu einem neuen Bund zusammen und wählten als Sitz der Organisation "Almanrode".
Bei einer Versammlung der christlichen Gemeinschaftsbewegung kam es 1907 zu ekstatischen Erscheinungen; die Verurteilung dieser Ereignisse führten 1909 zu einem Bruch der Gemeinschaftsbewegung mit der Pfingstbewegung (Berliner Erklärung).
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Wilhelm Grimm, einer der Brüder Grimm, wurde am 13. April 1800 in Großalmerode konfirmiert.
- Heinrich Pforr war ein Maler , er wurde 1880 am 26. Oktober in Laudenbach geboren. Eine Straße wurde in Laudenbach nach ihm benannt und sein Haus steht in dieser Straße noch heute.
[Bearbeiten] Stadtverordnetenversammlung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:
Parteien und Wählergemeinschaften | % | Sitze | |
CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 25,5 | 8 |
SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 60,2 | 19 |
WG | Wählergemeinschaft Großalmerode | 14,3 | 4 |
gesamt | 100,0 | 31 |
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der Bürgermeister der Stadt Großalmerode ist seit 2000 Andreas Nickel (SPD).
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt drei Schmelztiegel (Dondüppchen) in der Mitte, die aus almeröder Ton bestehen. Links und Rechts daneben liegen Üller die ebenfalls aus Ton bestehen. Üller sind mit Murmeln zu vergleichen, nur sind sie viel größer.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Royston (Großbritannien)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Museen
- Glas- und Keramikmuseum
[Bearbeiten] Bauwerke
- Bilsteinturm auf dem Bilstein
[Bearbeiten] Sport
In sportlicher Hinsicht ist Großalmerode zum einen bekannt für die 58 km lange, quer durch den Kaufunger Wald verlaufende und gut ausgeschilderte Mountainbike-Strecke. Jährlich findet auf dieser Strecke mit kleinen Abweichungen der sogenannte "Bilstein Bike Marathon" statt, der Mountainbiker aus ganz Deutschland und den Benelux-Staaten in die "Tonstadt" lockt.
Auf dem Schwarzenberg liegt - mit 4 Tennisplätzen - die Tennisanlage des TC Großalmerode. www.tc-grossalmerode.de
Darüber hinaus haben sich in der Vergangenheit die Aktiven der Turngemeinschaft (TG) Großalmerode sowie die Bezirksoberliga-Fußballer des FC Großalmerode 1920 auch überregional einen Namen gemacht.
Zwischen der Kernstadt und dem Ortsteil Epterode liegt der "Männerspielplatz", auf dem außergewöhnliche "Sportarten" wie Baggern, Jeep fahren und Quad fahren angeboten werden.
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die Kernstadt führt die Bundesstraße 451, die bei Helsa in die Bundesstraße 7 und bei Witzenhausen in die Bundesstraße 27 mündet.
[Bearbeiten] Weblinks
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