Histon H3
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
H3 histone, family 3A
|
|
Identifizierungsdaten | |
Symbole | H3F3A H3F3 |
Ensembl | ENSG00000163041 |
Entrez | 3020 |
OMIM | 601128 |
RefSeq | NM_002107 |
UniProt | Q66I33 |
Andere Daten | |
Lokus | Chr. 1 q41 |
H3 histone, family 3B (H3.3B)
|
|
Identifizierungsdaten | |
Symbole | H3F3B |
Ensembl | ENSG00000132475 |
Entrez | 3021 |
OMIM | 601058 |
RefSeq | NM_005324 |
UniProt | P84243 |
Andere Daten | |
Lokus | Chr. 17 q25 |
Histon H3 ist eines der fünf Haupt Histon-Proteine des Chromatins in eukaryotischen Zellen. Bestehend aus einer globulären Hauptdomäne und einem langen N-terminalen Ende, spielt es eine Rolle in der Struktur der Nukleosomen und somit der "Perlenschnur"-Struktur der Chromatinfäden.
Das N-terminale Ende des Histons H3 ragt aus dem kugeligen Kern des Nukleosomes heraus und kann durch verschiedene epigenetische Modifikationen verändert werden. Diese Histonmodifikationen sind kovalente Anhänge von Methyl- oder Acetylgruppen an die Aminosäuren Lysin und Arginin und die Phosphorylierung von Serin oder Threonin. Die Methylierung von Lysin 9 wird mit der Stilllegung von Genen assoziiert (siehe HP1), dem sog. "Gen-Silencing" und der Bildung von relativ inaktiven DNS-Regionen, dem sogenannten Heterochromatin. Die Acetylierung von Histon H3 findet unter dem Einfluss der Enzymfamilie der Histon-Acetyltransferasen (HAT) an verschiedenen Lysin-Positionen am Histonende statt. Die Acetylierung von Lysin 14 findet man häufig in aktiv transkribierten Genregionen statt.