HRB R IIIc.4
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Die "Baureihe" R IIIc der kkHB entspricht nicht der klassischen Baureihendefinition einer Lokomotive. Während ansonsten eine Baureihe durch Übereinstimmungen der Konstruktionspläne definiert werden, klassifizierte die Heeresbahn lediglich aufgrund bestimmter Leistungs-, Gewichts- und Längenkriterien.
Lokomotiven der RIIIc-Familie wurden von den meisten Lokomotivfabriken Österreich-Ungarns gebaut und fuhren meist auf Heeresfeldbahnen mit 700m Spurweite. Zahlreiche Exemplare wurden auch vom deutschen Hersteller Henschel, einige auch von Smoschewer in Breslau geliefert.
Nach dem ersten Weltkrieg wurden die meisten Exemplare an Werks-, Wald- und Feldbahnen verkauft, einige wenige gelangten auch zu öffentlichen Bahnen; etwa zur Tschechoslowakischen Staatsbahn ČSD.
Die letzten RIIIc fuhren noch bis in die 1970er-Jahre auf der Industriebahn Mladejov–Hrebec in Mähren; ein rekonstruiertes und verstärktes Exemplar stand dort noch bis in die 1990er Jahre im Betriebseinsatz. Heute sind noch einige RIIIc bei Museen und Feldbahnsammlungen erhalten.
[Bearbeiten] Literatur
- Dieter Zoubek - Erhaltene Dampflokomotiven in und aus Österreich, Eigenverlag, 2004, ISBN 3-200-00174-7
kkStB: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender | Wasserwagen
BBÖ: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender
ÖBB: Dampflokomotiven | Dampftriebwagen | Schlepptender
Alte Staatsbahnen: SStB | NStB | ÖStB | SöStB | LVStB | Tiroler StB
Privatbahnen: KFNB | ÖNWB | SB | sonstige Privatbahnen