Isergebirgsbahn AG
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Die Isergebirgsbahn AG wurde als "Friedeberg-Flinsberger Kleinbahn AG" am 1. Februar 1908 gegründet und führte erst ab 19. Juni 1911 den späteren Namen. Das Kapital war vom Preußischen Staat, dem Landkreis Löwenberg, der Stadt Friedeberg am Queis, der Gemeinde Bad Flinsberg sowie zwei Privatleuten und der Eisenbahnbau-Gesellschaft Becker & Co GmbH, die auch den Betrieb führte, aufgebracht worden.
Die normalspurige Strecke führte ab 31. Oktober 1909 von Friedeberg nach Süden im Queistal aufwärts in den schlesischen Teil des Isergebirges hinein, das westlich an das Riesengebirge anschließt, und endete nach 7,7 km zunächst in Bad Flinsberg, einem Stahlbad und Luftkurort. Am 29. Juli/Dezember 1910 verlängerte man die Bahn – vor allem für die Holzabfuhr, dann aber auch für den Ausflugsverkehr - noch um 3 km bis zur Station Forst Flinsberg.
Der Betriebsgesellschaft, die 1939 als AG für Energiewirtschaft firmierte, standen zwei Dampflokomotiven und zwei Triebwagen zur Verfügung. 1945 ging die Bahn auf die Polnische Staatsbahn über.