Joseftag
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Der Joseftag (auch Josefstag) ist ein Hochfest der katholischen Kirche, das zu Ehren Josefs, des Ehemannes von Maria am 19. März begangen wird. In Bayern wird der Tag Josefi, in der Schweiz Seppitag, in Österreich (selten) auch Josephinentag genannt. Er ist gesetzlicher Feiertag in einigen Bundesländern Österreichs, in bestimmten überwiegend katholisch bevölkerten Kantonen der Schweiz und im gesamten Fürstentum Liechtenstein. In Bayern zum Beispiel wurde der Josefitag als Feiertag erst 1969 abgeschafft (vgl. dazu den Bericht darüber in der PassauerNeuenPresse vom 17.3.2007). Ist aber dort in der ländlichen Bevölkerung noch fest in Erinnerung. Die besondere Verehrung des heiligen Josefs entwickelte sich im Mittelalter. Der 19. März als Datum findet sich zuerst im 12. Jahrhundert. 1870 erklärte Papst Pius IX. Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche.
Josef oder Joseph ist ein häufiger Vorname unter Katholiken. In Gegenden, wo der Namenstag gefeiert wird, hat der Tag seine Bedeutung in Familien und Bekanntenkreisen. Josef ist nach seinem von der Bibel überlieferten Beruf als Zimmermann der Patron der Arbeiter, insbesondere der Handwerker, hier wiederum der Zimmerleute und Holzfäller. Außerdem gilt er auch als Schutzpatron der Ehe.
Als Reaktion der Katholischen Kirche auf die soziale Bewegung wird am 1. Mai das Fest Josef der Arbeiter begangen.
Für diesen Tag gelten Wetterregeln:
- "Ein schöner Josephstag ein gutes Jahr verheißen mag".
- "Ist's Joseph klar, gibt's ein gutes Honigjahr".