Lawotschkin La-9
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Die Lawotschkin La-9 war eines der letzten mit Kolbenmotor angetriebenen Jagdflugzeuge der Sowjetunion.
[Bearbeiten] Geschichte
Als Ergebnis einer auf Fronterfahrungen basierender Weiterentwicklung des bekannten Jagdflugzeuges La-7 entstand die La-9. Sie wurde unter weitgehender Verwendung von Stahl gebaut und erhielt neue Flügel kürzerer Spannweite sowie ein vergrößertes Seitenruder. Das Triebwerk bestand aus einem 1.375 kW (1.870 PS) starken Schwezow ASch-82FNW-Sternmotor. Das Cockpit wurde komplett überarbeitet. Als Bewaffnung wurden vier 20 mm-SchWAK-Kanonen auf dem Rumpfbug angeordnet.
Erstflug der La-9 war Anfang 1944.
Bei der La-9bis wurden die vier SchWAK Kanonen der La-9 durch vier 23–mm-Kanonen des Typs NS-23 ersetzt.
Bis Kriegsende gelangten nur noch sehr wenige Maschine an die Front. Sie dienten jedoch noch einige Jahre nach Kriegsende bei der sowjetischen Luftwaffe, bis sie durch die rasante Entwicklung der Strahljäger schnell veralteten und außer Dienst gestellt wurden.
Die chinesische Luftwaffe PLAAF setzte die La-9 auch im Koreakrieg ein.
Fünf La-9 wurden zu Ausbildungszwecken an die Fliegertechnische Schule in Kamenz (Volkspolizei - Dienststelle 500) zur Ausbildung von Personal für die VP-Luft geliefert.
[Bearbeiten] Allgemeine Daten
Kenngröße | Daten |
---|---|
Baujahr(e) | 1944-194? |
Hersteller | .... |
Konstrukteur(e): | Semjon Lawotschkin |
Spannweite | 10,62 m |
Länge | 9 m |
Höhe | 2,95 m |
Flügelfläche | ? m² |
Nutzlast | ? kg |
Startgewicht | ca.4000 kg |
Besatzung | 1 Person |
Marschgeschwindigkeit | ? km/h |
Höchstgeschwindigkeit | 690 km/h |
Dienstgipfelhöhe | 11000 m |
Reichweite | 600 km |
Triebwerk | 1 * Schwezow ASch-82FNW 14 Zylinder Doppelstern |
Bewaffnung | 4 * SchWAK - 20 mm - Maschinenkanonen |
[Bearbeiten] Literatur
- Bill Gunston: Kampfflugzeuge. S. 128, engl. 1976 / dt. 1977