Litwinow-Protokoll
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Das Litwinow-Protokoll ist ein am 9. Februar 1929 geschlossener Nichtangriffspakt zwischen der Sowjetunion, Polen, Rumänien, Lettland und Estland.
Die Initiative zu diesem Vertrag ging vom sowjetischen Außenminister Maxim Litwinow aus.
Am 5. April 1929 trat auch Litauen dem Litwinow-Protokoll bei, womit die Auseinandersetzung um Wilna zugunsten Polens beigelegt war, was Józef Piłsudski als Erfolg seiner Politik verbuchte. Die frühere Hauptstadt Litauens Wilna wurde dadurch polnisch, und Kaunas diente als Hauptstadt Litauens.
[Bearbeiten] Literatur
- Gerd Schultze-Rhonhof, "1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte" ISBN 3-7892-8188-3