Luis Feito
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Luis Feito (* 13. Oktober 1929 Madrid, Spanien; lebt in Paris, Frankreich) ist ein spanischer Maler. Er gehört zu den wichtigen Vertretern der spanischen Nachkriegsmalerei, die im Stil des abstrakten Expressionismus und Informel arbeiteten.
Luis Feito gehört zu den Schlüsselfiguren des spanischen Abstrakten Expressionismus. Feito war 1957 in Madrid Mitbegründer der Künstlergruppe „El Paso“, zusammen unter anderem mit Antonio Saura, Rafael Canoger und Manolo Millarès . Er gehörte zum Kern der Avantgarde der spanischen Künstlerszene der späten fünfziger Jahre.
Luis Feito Kunst begann mit einem figürlicher Periode, die nicht lange währte, bis er Ende der fünfziger Jahre mit dem Kubismus experimentierte und schließlich ganz abstrakt malte.
Im Jahr 1956 bekam Feito ein Stipendium der französischen Regierung. Er zog nach Paris wo er mit der Art Brut konfrontiert wurde und mit der Kunst der Assemblagen von Künstlern wie Jean Dubuffet. Er begann selbst mit Materialien zu experimentieren und mixte Sand in seine dicke Ölfarben und verwendete eine reduzierte Farbpalette aus Schwarz, Weiß und Ocker. Im Jahr 1959 war er Teilnehmer der documenta 2 in Kassel. Feito war mehrfach auf der Biennale von Venedig vertreten.
In den frühen 60er Jahren kam die Farbe Rot als vierte Farbe zu seinem malerischen Spektrum hinzu, seine Kunst wurde geometrischer. Im Jahr 1981 verließ er Paris und ging nach Montreal, wo er bis 1983 lebte, bis es ihn nach New York City zog. Er lebt und arbeitet heute in Paris und New York.
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[Bearbeiten] Preise und Auszeichnungen
- 1985: Ordre des Arts et des Lettres, Frankreich
- 1960: David Bright Preis, XXX. Biennale von Venedig
- 1959: U.M.A.M. Preis, I. Biennale von Paris
- 1956: II. Mediterranean Art Biennale, Cairo/Athens
- 1955: I. Mediterranean Art Biennale Alexandria
[Bearbeiten] Werke in Museen und Sammlungen
(Auswahl)
- Museum of Alexandria
- Ateneum Meuseum, Helsinki, Finnland
- Royal Museums, Belgien
- Mueum of Modern Art, Rom, Italien
- Museum of Modern Art, Rio de Janeiro, Brasilien
- Museum of Fine Art, Montreal, Canada.
- Guggenheim Foundation, New York, USA
- Houston Museum, Houston, Texas
- Albright Art Gallery, Buffalo, NY
- Lissone Museum, Italien
- Göteborg Museum, Göteborg, Schweden
- Musée National d'Art Moderne, Paris, Frankreich
- Toronto Art Museum, Toronto, Kanada.
- Seattle Museum, Seattle, Washington.
- Verviers Museum, Belgien
- Museum of Modern Art, New York
- Cantini Museum, Marseille, Frankreich
- Chase Manhattan Bank, New York
- Museum of Abstract Art, Cuenca, Spanien.
- Museum of Modern Art, Tokio, Japan
- Bridgestone Gallery, Tokio
- Museum of Modern Art, Nagaoka, Japan
- La Chaux-de-Fonds Museum, Schweiz
- National Museum, Ottawa, Kanada
- Baltimore Museum, Baltimore, USA
- Tamayo Museum, Mexico City
- Haifa Museum, Israel
- Fundación Juan March, Madrid, Spanien
- Patrimonio Nacional, Madrid
[Bearbeiten] Literatur und Quellen
- Ausstellungskatalog zur documenta II (1959) in Kassel: II.documenta´59. Kunst nach 1945; Katalog: Band 1: Malerei; Band 2: Skulptur; Band 3: Druckgrafik; Textband; Kassel/Köln 1959
- Hänsel, Sylvaine; Karge, Henrik: Spanische Kunstgeschichte – Eine Einführung, (in 2 Bänden); Band 2: Von der Renaissance bis Heute; Berlin 1991; ISBN 3-496-01082-7
[Bearbeiten] Weblinks
Personendaten | |
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NAME | Feito, Luis |
KURZBESCHREIBUNG | spanischer Maler |
GEBURTSDATUM | 13. Oktober 1929 |
GEBURTSORT | Madrid, Spanien |