Massaker von Lovas
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Das Massaker von Lovas eriegnete sich in Lovas im äußersten Osten Kroatiens. Am 10. Oktober 1991 wurde die Stadt von serbischen Freischärlern eingenommen. Eine Gruppe von 51 Kroaten wurde dazu gezwungen ein Minenfeld zu "säubern". Dabei starben 21 Menschen, 14 wurden verletzt. Weitere 19 Kroaten wurden am selben Tag in der Stadt ermordet.
Insgesamt wurden 261 Häuser komplett zerstört. Die meisten Schäden sind bei der serbischen Bombardierung zur Einnahme der Stadt entstanden.
Die serbische Armee umstellte ein Gebäude in dem Dorf und benutzte es als provisorisches Gefängnis. In diesem Gebäude wurden alle Nicht-Serben zusammengetrieben und zum Teil gefoltert, u.a. mit Messern, Elektroschocks und Schlagstöcken. Die Überlebenden wurden dazu gezwungen, als Zeichen der "rassischen Unterschiedes" ein weißes Band um den Arm zu tragen.