Diskussion:Mitochondriale DNA
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Guter Artikel! Viel besser als der Englische ("Mitochondrial DNA"). Sollte der hier nicht auch besser nach Mitochondriale DNA verschoben werden? Falls es keine Einwände gibt... --Magnus Manske 23:09, 27. Jan 2003 (CET)
Finde ich eigentlich auch keine schlechte Idee. Docvalium 29.1.2003 1:28
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[Bearbeiten] Umbenennung in "Mitochondrielle DNA?
Meiner Meinung nach müßte der Artikel Mitochondrielle DNA heißen. Mitochondrial kommt meines Wissens nach aus dem Englischen und wird fälschlicherweise im deutschen gebraucht (wie funktional bzw. funktionell).
- In der Praxis wird auf Deutsch fast ausschließlich "mitochondrial" verwendet. Z.B. im ersten Buch, das mir in die Finger kam, "Biochemie", von Lubert Stryer (Spektrum Verlag 1996).--Biologos 21:01, 15. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Widerspruch?
Im Artikel steht, das die mtDNA nur maternal vererbt wird, im Artikel Mitochondrium steht hingegen, dass Mitochondrienerbgut auch vom Vater geerbt wird. Was ist nun richtig?
Zumindest sollte der Artikel in mtDNA (mt = klein geschrieben) umbenannt werden, da es MtDNA als Terminus nicht gibt.
Geht leider nicht, weil Wikipedia automatisch den ersten Buchstaben eines Artikels gross schreibt. Vielleicht gibt es da einen Trick, ich kenne ihn aber nicht. Docvalium 18:44, 21. Apr 2004 (CEST)
Wie wird denn eigentlich das erste Mitochondrium erzeugt? Und wie wird die mtDNA eigentlich transportiert ? Ich check noch nicht wer die mitochondrien bildung aktiviert - schließlich kann das mitochondrium doch nicht ohne umgebende zelle gebildet werden ...
- Entsprechend der Endosymbiontentheorie muss man sich Mitochondrien als eigene Lebewese in der Zelle vorstellen (die aber ohne diese nicht leben können). Sie vermehren sich also selbstständig und sind in der Eizelle, die ja eine ganz normale Zelle ist schon vorhanden. Es gibt also nicht das erste Mitochondrion sondern mehrere. Die vermehren sich dann selbstständi, weil sie "merken", dass es zu wenige von ihnen gibt. Spermien haben auch Mitochondrien, aber diese befinden sich im Schwanz, der abgestreift wird, während das Spermium in die Eizelle eindringt. Da Mitochondrien quasi-eigenständige Zellen sind, haben sie auch ihre eigene DNA in sich drin. Hoffe, dass das hilft, steht aber nochmal in den Artikeln. --Docvalium 02:02, 24. Feb 2005 (CET)
Ich finde den Artikel auch gut, hätte nur einige begriffliche Verbesserungen: "Jedoch sind mehr als 90% der Proteine, aus denen ein Mitochondrium besteht, im Zellkern lokalisiert" ...nicht die Proteine sondern deren Gene sind im Zellkern lokalisiert. "Die fertigen Proteine werden im Anschluss an die Transkription..." Erst nach der Translation ist das Protein fertig, aus der Trankription entsteht zunächst mRNA, woran sich dann die Translation anschließt.
- Habe ich mal berichtigt --Docvalium 00:21, 22. Mär 2005 (CET)
Den Artikel finde ich noch nicht gut, am meisten stört mich, dass von den wichtigen Schlussfolgerungen für die Anthropologie nur eine erwähnt und falsch dargestellt wird (Japan <-> Amerika). Siehe [1].
Die falsche Zarentochter wurde vermutlich mit mtDNA aus im Grab der Zarenfamilie gefundenen Überresten überführt, einen sie überlebenden Nachkommen hat(te) die letzte Zarin nicht. -- Thoken 22:02, 23. Mär 2005 (CET)
- Die Zarin nicht, jedoch gab es andere Verwandte in weiblicher Linie (Schwester der Zarin o.ä.). Ich habe da mal einen Bericht drüber gesehen, den genauen Verwandtschaftsgrad erinnere ich jetzt nicht mehr, bin mir aber sicher, dass es sich um mtDNA handelte. Das mit der japanischen Urbevölkerung hatte ich aus einem BBC-Bericht. Die Karte widerspricht dem auch nicht, soweit ich sehen kann geht B über Japan und auch zeitlich vor A, C & D. Allerdings nicht als einzige. Natürlich bist Du herzlich willkommen, den Artikel zu verbessern. So wie er jetzt ist, ist er meines Erachtens auch noch nicht perfekt. --Docvalium 23:48, 23. Mär 2005 (CET)
- Nachtrag: habe mich gerade nochmal kurz umgesehen. Scheint recht scharf debattiert zu werden, wobei verschiedene Alternativen und eine Kombination derer möglich scheinen. --Docvalium 00:00, 24. Mär 2005 (CET)
[Bearbeiten] Zusammenlegen mit "Mitochondrien"?
Wie wäre es, diesen Artikel mit "Mitochondrium" zusammenzulegen? Viele Eigenschaften von Mitochondrien sind nur verständlich, wenn man weiß, dass sie eine eigene DNA haben, und wofür diese DNA gut ist. D.h. dieser Artikel kann gut so stehen bleiben, aber dem "Mitochondrium"-Artikel würden die Informationen aus diesem Artikel sehr helfen.--Biologos 21:07, 15. Jan. 2007 (CET)
- Bin nicht für eine Zusammenlegung. Im Artikel Mitochondrium gibt es einen Absatz Genom, der auch erweitert werden kann. --Hoffmeier 01:30, 16. Jan. 2007 (CET)
- Das werde ich erstmal machen, wenn ich über den gesamten Mitochondrium-Artikel gehe, heute oder morgen.--Biologos 18:13, 16. Jan. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Rein maternale Vererbung der mtDNA?
Zur Überarbeitung von 12. Februar 2007 einige Anmerkungen: Es gibt offenbar immer noch widersprüchliche Ansichten zur paternalen Vererbung der mtDNA. Siehe z.B. [2], [3], weshalb mir die letzte Überarbeitung zugunsten der alleinigen Vererbung über die mütterliche Linie zumindest etwas übertrieben erscheint. Die Ergebnisse der unterschiedlichen Forschungsgruppen sind jedenfalls nicht eindeutig. User:Rax führt vor allem die Ansichten einiger neuerer Publikationen an, die für eine rein maternale Vererbung beim Menschen sprechen. Die Diskussion scheint aber noch im vollen Gange zu sein. Vor allem bei Tieren sind die Ergebnisse keineswegs eindeutig. Ich zitiere auch mal aus der englischsprachigen Wikipedia:
- "Paternally inherited mitochondria have also been reported in some insects such as the fruit fly (Kondo et al. 1992) and the honeybee (Meusel & Moritz 1993). Increasing evidence supports rare instances of male mitochondrial inheritance in some mammals as well. Specifically, documented occurences exist for mice (Gyllensten et al. 1991, Shitara et al. 1998), sheep (Zhao et al. 2004), cattle (Steinborn et al. 1998), and humans (Schwartz & Vissing 2002). While many of these cases involve cloned embryos or subsequent rejection of the paternal mitochondria, others document in vivo inheritance and persistence."
Siehe ausführlicher auch Direct evidence for extensive paternal mitochondrial DNA inheritance in the marine mussel Mytilus, Further evidence for paternal inheritance of mitochondrial DNA in the sheep (Ovis aries), Paternal Inheritance of Mitochondrial DNA und Paternal mtDNA transmission. Wichtig auch dieser Hinweis: "The transmission of paternal mtDNA to the offspring tends to be species specific." Siehe A hypothesis for transmission of paternal mitochondrial DNA,Paternal Mitochondrial DNA Transmission During Nonhuman Primate Nuclear Transfer. Man sollte die Forschungen an unterschiedlicher tierischer mtDNA im Artikel erwähnen. Christopher 21:23, 13. Feb. 2007 (CET)
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- danke für den Hinweis auf meiner Disk; zunächst konnte ich mit den links oben nichts anfangen, weil keiner zum Ziel führte, bis ich gemerkt habe, dass du einen
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zwischen link und linktext eingefügt hattest (bzw. den Leerschritt vergessen hattest), weshalb die links korrupt waren. Ich hab' mir mal die Freiheit genommen, es direkt in deinem Beitrag zu fixen, damit man die Ziele erreicht; melde mich später nochmal. Auf den ersten Blick: Habe ich nichts gegen deine Relativierung der Relativierung der Relativierung ;) - IMHO sollte im Artikel deutlich werden a) dass die Forschung in diesem Bereich noch sehr im Gange ist und b) dass bis zum Erweis des Gegenteils der eine bisher bekannte, extreme Fall aus Dänemark noch nicht die wissenschaftlich bisher gültige Grundannahme für die Vererbung beim Menschen falsifiziert (sehen ja offensichtlich auch Schwartz/Vissing selbst so [4]). Gruß --Rax post 22:35, 13. Feb. 2007 (CET)
- danke für den Hinweis auf meiner Disk; zunächst konnte ich mit den links oben nichts anfangen, weil keiner zum Ziel führte, bis ich gemerkt habe, dass du einen