Preissystem der Deutschen Bahn AG
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Das neue Preissystem der Deutschen Bahn AG wurde im Dezember 2002 eingeführt und im August 2003 nach massiven Protesten überarbeitet. Das neue Preissystem gab den 50-prozentigen Bahncard-Rabatt sowie zahlreiche unübersichtliche Spezialpreise auf. Neu waren eine Bahncard mit nur noch 25 % Rabatt, eine Zugbindung bei Frühbucher-Fahrkarten mit Rabatten von 10 %, 25 % oder 40 % (Plan&Spar) sowie die kostenlose Mitnahme von Kindern bis 14 Jahre (vorher: 10 Jahre). Des weiteren sind die Normalpreise nicht mehr an die Streckenlänge gekoppelt, sondern sie werden als „Relationspreise“ für die jeweilige Verbindung, abhängig von der Nachfrage, festgelegt.
Seit der Überarbeitung des neuen Preissystems gibt es seit August 2003 neben der Bahncard mit 25 % Rabatt wieder die Halbpreis-Bahncard. Die Plan&Spar-Preise wurden durch nur noch zwei rabattierte Preise ersetzt: Sparpreis 25 und 50, die nur mit Vorausbuchung und Zugbindung gültig sind. Während die Bahncard 25 mit diesen Sparpreisen kombinierbar ist, kann die Bahncard 50 nur einzeln eingesetzt werden. Kombiniert man die Bahncard 25 mit dem Sparpreis 50, erhält man einen Gesamtrabatt von 62,5%.
Dieser Artikel befasst sich mit dem seit 12. Dezember 2004 gültigen Preissystem der Deutschen Bahn AG.
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[Bearbeiten] Fern- und Nahverkehr
Das Preissystem der Deutschen Bahn AG unterscheidet drei Produktklassen:
- Produktklasse A
- ICE, ICE-Sprinter, Thalys (auch der seit dem 10. Dezember 2006 nicht mehr in Deutschland verkehrende Cisalpino gehörte zur Produktklasse A)
- Produktklasse B
- IC, EC, D-Nacht
- Produktklasse C
- Nahverkehr (IRE, RE, RB, S)
Für jede dieser Produktklassen gibt es eine unterschiedliche Methode zur Errechnung des Normalpreises, auf den dann ggf. verschiedene Rabatte gewährt werden. Normalpreise werden dabei immer auf volle 10 Cent gerundet, außerdem wird der Normalpreis bei 119 Euro (2. Klasse) und 185 Euro (1. Klasse) gedeckelt (angegebene Höchstgrenzen gültig seit 1. Januar 2007).
[Bearbeiten] ICE-Tarife
Für Fahrten mit ICE-Zügen gelten Relationspreise, das heißt für jede Verbindung zwischen zwei ICE-Halten wurde ein Preis festgelegt. Dieser Preis ist im Prinzip entfernungsabhängig, aber auch vom Komfort der Relation beeinflusst (Streckengeschwindigkeit, Reisezeit). So ist die Entfernung Köln–Frankfurt über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main deutlich geringer als über die Linke Rheinstrecke, dennoch ist der Tarif für die Neubaustrecke deutlich höher, weil der ICE mit Tempo 300 nur die Hälfte der Fahrzeit benötigt.
[Bearbeiten] IC/EC-Tarife
Der Tarif der Produktklasse B ist von der Entfernung (in Tarifkilometern) zwischen Start und Ziel abhängig. Seit der Tarifreform im Dezember 2002 steigt dieser Tarif jedoch nicht mehr linear an (damals 14 Cent pro Kilometer zzgl. 3,60 Euro IC/EC-Zuschlag), sondern beinhaltet eine Entfernungdegression. Bei einer Entfernung von 650 Kilometern liegt der Preis 30 Prozent unter dem des linearen Anstiegs.
[Bearbeiten] Nahverkehr
Der Tarif für die Produktklasse C ist ebenfalls direkt von der Entfernung abhängig, auch hier verlangsamt sich der Preisanstieg mit zunehmender Entfernung. Nebeneffekt ist, dass sich bei zunehmender Entfernung der Preisunterschied zwischen den Produktklassen B und C vergrößert, während er bis 2002 konstant war.
[Bearbeiten] Kombination von Produktklassen
Bei Kombinationen von IC/EC mit Nahverkehrszügen wird für die gesamte Strecke der IC/EC-Preis berechnet. Bei Benutzung von ICE auf Teilstrecken wird der ICE-Tarif mit den anderen Tarifen nach einem unbekannten System kombiniert. Eine Besonderheit sind Verbindungen, bei denen zwischen zwei ICE-Teilstücken eine Fahrt mit einer anderen Zuggattung liegt. Dieser Fall wurde zunächst von den Erstellern des Preissystems nicht berücksichtigt, weshalb zeitweise zwei Fahrscheine ausgestellt werden mussten und der Vorteil der Entfernungsdegression verlorenging. Mittlerweile ist diese Schwäche beseitigt worden.
[Bearbeiten] Rabatte
[Bearbeiten] Mitfahrerrabatt
Mit dem kostenlosen Mitfahrerrabatt bezahlen zusätzliche Personen auf einer Fahrkarte stets nur die Hälfte des normalen Fahrpreises. Das bedeutet, dass die erste Person den vollen Preis zahlt, alle weiteren nur 50 %. Die Personen müssen aber zusammen eine Fahrkarte kaufen. Der Mitfahrerrabatt ist mit der BahnCard 25 kombinierbar.
Seit dem 12. Dezember 2004 ist der Mitfahrerrabatt auf den Normalpreis nicht mehr möglich, ausgenommen waren zeitweise noch die Besitzer einer BahnCard 25 oder 50, für die diese Möglichkeit bis Mitte Dezember 2005 bestehen blieb. Seitdem sind nur noch die Sparpreise 25 und 50 mit dem Mitfahrerrabatt kombinierbar.
Außerdem müssen Mitfahrer mindestens 15 Jahre alt sein. Wenn zwei 14-Jährige verreisen, gilt der Mitfahrerabatt nicht.
[Bearbeiten] BahnCard
Hauptartikel: BahnCard
Seit August 2003 gibt es drei verschiedene BahnCard-Typen: BahnCard 25, BahnCard 50 und Mobility BahnCard 100, jeweils mit Versionen für die 2. und 1. Klasse.
[Bearbeiten] BahnCard 25
Mit der im Dezember 2002 neu eingeführten BahnCard 25 bekommt man 25 % Rabatt auf den Normalpreis. Sie kann zudem mit den Sparpreisen 25 und 50 und ggf. mit dem Mitfahrerrabatt kombiniert werden. Damit bringt die BahnCard 25 für Frühbucher den bestmöglichen Rabatt, denn die BahnCard 50 ist nicht mit den Sparpreisen kompatibel. Die BahnCard 25 kostet für die 2. Klasse generell 53 € (1. Klasse: 106 €). Familien können Zusatzkarten erwerben, die für den Ehepartner und die Kinder jeweils 5 € kosten. Voraussetzung für den Erwerb der BC 25 für 5 Euro ist mindestens ein Kind unter 18 Jahren. (Preisstand: 07. Januar 2007)
[Bearbeiten] Jugend BahnCard 25
Seit Dezember 2005 gibt es bei der Deutschen Bahn auch die Jugend BahnCard 25. Sie kostet einmalig 10 Euro und gilt bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres. Die Jugend BahnCard 25 ist rot hinterlegt.
[Bearbeiten] BahnCard 50
Mit der „alten“ BahnCard 50 gibt es auf alle normale Fahrkarten 50 % Rabatt. Die BahnCard 50 kostet für die 2. Klasse 212 € (1. Klasse: 424 €). Der ermäßigte Preis beträgt 106 € und gilt unter anderem für Studenten bis 26 Jahre, Senioren ab 60 Jahre, Journalisten, Ehepartner und Schwerbehinderte. (Preisstand: 07. Januar 2007)
[Bearbeiten] Mobility BahnCard 100
Die Mobility BahnCard 100, bisher bekannt als „Netzkarte“, ermöglicht bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Autozüge) beliebig viele Fahrten in allen Zügen der Deutschen Bahn. Für eine Fahrt in einem ICE Sprinter oder DB Nachtzug ist ein Aufpreis erforderlich. Sie kostet für die 2. Klasse generell 3.400 € in einem Betrag oder 310 € monatlich im Abo (1. Klasse 5.700 € / 520 €). Die Mobility BahnCard 100 im Abo hat eine Mindestlaufzeit von einem Jahr; danach kann man sie monatlich kündigen.
Die City-Ticket-Funktion wurde am 12. Dezember 2004 auch für die Mobility BahnCard 100 eingeführt. Diese berechtigt jetzt in allen Tarifzonen, in denen die City-Ticket-Funktion angeboten wird zur Fahrt mit den dort verkehrenden Verbund-Verkehrsmitteln. Im Gegensatz zur City-Ticket-Funktion für Einzelfahrscheine berechtigt die BahnCard 100 jedoch zu beliebigen Fahrten innerhalb der jeweiligen Tarifzonen. (Preisstand: 07. Januar 2007)
[Bearbeiten] Aktions- und Sonderangebote
- Seit dem Sommer 2004 bietet die Deutsche Bahn zweimal in unregelmäßigen Abständen Sonderpreise an, die ohne BahnCard, aber mit Vorausbuchungsfrist erhältlich sind. Dabei kostet die einfache Fahrt auf einer beliebigen Strecke in einem beliebigen Fernzug beispielsweise 29 Euro (Automat und Internet; am Fahrkartenschalter 34 Euro).
- Unter dem Begriff Surf&Rail sind ausschließlich übers Internet auf ausgewählten, wöchentlich wechselnden Strecken Fahrkarten zu einem Preis erhältlich, der unter dem BahnCard- oder Sparpreis liegt. Ab Februar 2005 werden jeweils 30 Verbindungen angeboten, bei denen Hin- und Rückfahrt 39 oder 59 Euro kosten.
- Im Nahverkehr gibt es das Schönes-Wochenende-Ticket (ausschließlich für Nahverkehrszüge) (33 EUR Preisstand: Januar 2007)) und die Ländertickets (zum Teil, unter anderem in Berlin und Brandenburg, auch in IC-Zügen gültig). Die Tickets kosten in der Regel in DB-Reisezentren und bei DB-Agenturen 2 Euro mehr, bei Kauf im DB-Zug gilt der Bordpreis.
- Vom 19. bis 28. Mai 2005 bot die Bahn zum ersten Mal Fahrkarten beim Discounter Lidl an. Ein Lidl-Ticket kostete für 2 Personen für eine einfache Fahrt (oder zwei einfache Fahrten für eine Person) in ganz Deutschland 49,90 Euro. Die Fahrt mit den Tickets musste bis zum 3. Oktober 2005 erfolgen. Mit dieser Aktion wollte die Bahn neue Kunden gewinnen und den Billigfliegern Konkurrenz machen.
- Für viele Nachtzugverbindungen in Deutschland und vereinzelt auch ins Ausland (Linien Hamburg-Wien-Hamburg, Berlin-Wien-Berlin, Düsseldorf-Wien-Düsseldorf, München-Neapel-München und Brüssel-Warschau-Brüssel) gibt es das Ticket SparNight, das es für eine einfache Fahrt ab 29 Euro im Sitzwagen, ab 39 Euro im Liegewagen und ab 59 Euro im Schlafwagen gibt.
- Vom 1. April 2006 bis 9. Juni 2006 bot die DB die Weltmeister-Bahncard an (gleiche Ermäßigung wie BahnCard 25). Die war dabei an das Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gekoppelt. Für jede Runde, die Deutschland bei der Fußball-WM weiterkam, verlängerte sich die Gültigkeit um einen weiteren Monat. Wäre sie Weltmeister geworden, hätte sie bis Jahresende gegolten. Letztendlich galt sie bis Ende Oktober 2006. Sie war nur für die 2. Klasse erhältlich, ohne Abo-Vertrag und ohne Foto. Sie wurde vom 1. April bis 9. Juni sowie 10. bis 12. Juli 2006 verkauft.
- Seit dem Fahrplanwechsel 2005/2006 wird das ehemalige Aktionsangebot Europa Spezial unter dem neuen Namen Surf&Rail International als dauerhaftes Angebot fortgeführt und ermöglicht Reisen in Direktzügen zu vielen Europäischen Zielen ab 19 €. Es ist ebenfalls wie das deutsche Surf&Rail nur im Internet buchbar.
[Bearbeiten] Fernverkehr
Die Tarife des Fernverkehrs gelten für Reisen
- außerhalb von Verkehrsverbünden und Ländertarifen ab Entfernungen von 100 km oder
- wenn auf einer Teilstrecke ein Fernzug (InterCityExpress(ICE), InterCity(IC), EuroCity(EC), Cisalpino, EuroNight u. a.) benutzt wird.
Die Tickets gelten in allen Zügen - in Regionalzügen (Regionalexpress, Regionalbahn, S-Bahn) gibt es keine Zugbindung.
[Bearbeiten] Normalpreis
Der sogenannte Normalpreis dient als Grundlage für die Preisberechnung. Fahrten mit dem Normalpreis können spontan gebucht werden - bis kurz vor Fahrtantritt oder notfalls im Zug (dann gilt allerdings ein höherer Bordpreis). Auch die anderen Beschränkungen der Sparpreise (Wochenendbindung, Umtauschgebühr, Mindestpreis und Zugbindung) müssen nicht beachtet werden. Es gibt einen Maximalpreis von 119 € bzw. 185 € (Einzelticket 2. Klasse/1. Klasse, Stand 07. Januar 2007), dieser ermäßigt sich um einen eventuellen BahnCard-Rabatt.
[Bearbeiten] Sparpreise
Im August 2003 wurden die Sparpreise 25 und 50 eingeführt, welche wiederum die „Plan-und-Spar“-Tarife vom Dezember 2002 ablösten. Statt bisher drei Rabattstufen (Plan&Spar 40, 25 und 10) gab es fortan nur noch zwei Rabattstufen (Sparpreis 50 und 25). Das Kontingent der Sparpreise ist begrenzt und orientiert sich an der erwarteten Auslastung. Die Sparpreise können dabei zusätzlich noch mit der BahnCard 25 kombiniert werden. Diese Kombinationsmöglichkeit sollte ursprünglich nur für eine Übergangszeit (1. August 2003 bis 30. September 2004) bestehen, wurde aber mittlerweile zum dauerhaften Bestandteil des DB-Tarifsystems erklärt.
[Bearbeiten] Sparpreis 25
- 25 % Rabatt auf den Normalpreis, Mitfahrer erhalten zusätzlich 50 % Mitfahrerrabatt.
- eine Kombination mit der Bahncard 25 ist möglich. Pro Richtung darf die Fahrt maximal eine Nacht unterbrochen werden.
- Auf einer Teilstrecke muss ein InterCityExpress, InterCity oder EuroCity benutzt werden.
- Es ist eine Festlegung auf konkrete Züge notwendig (Zugbindung),
- Buchung mindestens 3 Tage vor Fahrtantritt,
- nur Hin- und Rückfahrkarten,
- Mindestpreis: 30,– € (2. Klasse); 45 € (1. Klasse),
- Umtausch bis einen Tag vor dem 1. Geltungstag, nur gegen eine Gebühr von 15,– €. (Preisstand: 7. Januar 2007)
[Bearbeiten] Sparpreis 50
wie Sparpreis 25, aber
- 50 % Rabatt auf den Normalpreis. Mitfahrer erhalten zusätzlich 50% Mitfahrerrabatt.
- zusätzliche Wochenendbindung: Zwischen Hin- und Rückfahrt muss eine Nacht von Samstag auf Sonntag liegen, oder Hin- und Rückfahrt müssen jeweils an einem Wochenendtag erfolgen.
[Bearbeiten] Beispiel
Eine drei Tage zuvor gebuchte Fahrt von Montag bis Freitag gibt nur 25 % Rabatt. Eine drei Tage zuvor gebuchte Fahrt von Freitag bis Montag, also über das Wochenende, gibt 50 % Rabatt. Eine drei Tage zuvor gebuchte Fahrt von Sonntag bis Samstag gibt 50 % Rabatt; Verfügbarkeit des jeweiligen Sparpreis-Kontingents vorausgesetzt.
[Bearbeiten] City-Ticket
Seit dem 14. Dezember 2003 haben Fernverkehrsfahrkarten unter bestimmten Voraussetzungen die „City-Ticket“-Funktion. Diese gestattet es in mittlerweile 86 Städten, am Tag der Ankunft am Zielbahnhof das eigentliche Ziel innerhalb des Stadtgebiets mit allen dort verkehrenden Verbund-Verkehrsmitteln zu erreichen. Bei einer Rückfahrkarte gilt das auch am Tag der Rückfahrt für die Fahrt zum Bahnhof, wenn auf der Fahrkarte das Datum der Rückfahrt aufgedruckt ist. Man darf aber nur einmal direkt zum Ziel oder vom Startpunkt zum Bahnhof fahren. „Stadtgebiet“ schließt im Normalfall die Tarifzone(n) des jeweiligen Verkehrsverbundes ein, die die entsprechende Stadt abdecken.
Die Voraussetzungen sind folgende:
- (Einfache) Entfernung ist größer 100 Kilometer
- Die Fahrkarte wurde mit BahnCard-Rabatt (BahnCard 25 oder 50) erworben
- Mindestens eine Teilstrecke wurde mit ICE, IC oder EC zurückgelegt
Die City-Funktion wird durch den Zusatz „+City“ hinter dem Namen des Zielbahnhofes kenntlich gemacht. Also zum Beispiel „Köln+City“. Nähere Infos unter http://www.bahn.de/p/view/preise/bahncard/cityticket.shtml
[Bearbeiten] Nahverkehr
Diese Tarife gelten in Nahverkehrszügen (RegionalBahn RB, RegionalExpress RE, InterRegioExpress IRE, S-Bahn) der Deutschen Bahn und normalerweise auch bei den nicht zur DB AG gehörenden Privatbahnen.
Ländertickets und Wochenendtickets gelten auch in Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen innerhalb von Verkehrsverbünden - das ist aber von Land zu Land und Verbund zu Verbund unterschiedlich. Außerdem sind sie über die Landesgrenze hinaus nach Stettin, Küstrin (PL), Salzburg, Kufstein (A), Schaffhausen (CH), Wissembourg (F), Enschede (NL) gültig.
In Nordrhein-Westfalen gibt es keinen Nahverkehrstarif der Deutschen Bahn AG, hier gilt der NRW-Tarif für Fahrten über Verkehrsverbund-Grenzen hinweg (wenn es keine Sonderregelungen bestimmter Verkehrsverbünde gibt, z. B. Köln-Düsseldorf) - innerhalb von Verkehrsverbünden gilt der jeweilige Verbundtarif (VRS, VRR, AVV, VRL, ...). Ähnlich ist es in Schleswig-Holstein: hier gibt es den Schleswig-Holstein Tarif.
[Bearbeiten] Schönes-Wochenende-Ticket
- siehe Hauptartikel Schönes-Wochenende-Ticket
Mit dem Wochenend-Ticket können fünf Personen an einem Samstag oder Sonntag (jeweils von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages) für 33 € (am Automat oder im Internet) oder 35 € (am Fahrkartenschalter der DB oder im Reisebüro) (Preisstand: 07. Januar 2007) beliebig viele Fahrten mit den Nahverkehrszügen (RB, RE, IRE, S-Bahn) der DB und anderer Bahngesellschaften unternehmen.
[Bearbeiten] Ländertickets
- siehe Hauptartikel Länderticket
Mit den regional flächendeckend verfügbaren Ländertickets können bis zu fünf Personen in einem bestimmten Gebiet (meist ein oder mehrere Bundesländer) beliebig viele Fahrten mit den Regionalzügen der DB und anderer Bahngesellschaften unternehmen. Die Tickets gelten an allen Tagen (Wochentags aber erst ab 9 Uhr, ganztägig an Wochenenden und Feiertagen - jeweils bis 3 Uhr des Folgetages)..
[Bearbeiten] CityTourCard Berlin
Mit der 72-Stunden-Variante der CityTourCard Berlin kann man für 19,90 € den Berliner Personenverkehr unbegrenzt nutzen. Die 48-Stunden-Variante kostet 14,90 €. Darüber hinaus erhält man Rabatte bis zu 50 % bei Museen, Stadtrundfahrten, Reedereien und Sehenswürdigkeiten. [1]
[Bearbeiten] Europareisen
- Sparpreis 25: für viele Länder erhältlich, Wochenendbindung (entfällt bei Ländern mit Sparpreis-50-Angebot). Die Zugbindung gilt meistens nicht für die ausländische Strecke.
- Sparpreis 50: für einige angrenzende Länder erhältlich. Wochenendbindung.
- Rail Plus die Zusatzleistung zur BahnCard für grenzüberschreitende Reisen.
- Anerkennung der BahnCard bei grenzüberschreitenden Reisen nach Österreich und in die Schweiz.
- Pauschalpreisangebote für Thalys, Eurostar, Berlin-Warszawa-Express.
- EUREGIO-Tickets (Maas-Rhein, Bodensee u. a.)
- Euro Domino: Ländertickets für 3-8 Tage innerhalb eines Monats. Nicht mehr erhältlich für Frankreich, Italien und Spanien.
- Interrail und Netzangebote ausländischer Bahngesellschaften (ScanRail, BritRail, Swiss Pass).
[Bearbeiten] Weblinks
- http://magazine.web.de/de/themen/finanzen/wirtschaft/unternehmen/3041868.html - geplante Preiserhöhungen
- http://web.archive.org/web/20050308082003/www.kai-borgolte.de/ptafel.htm - Preistafeln
- http://reiseauskunft.bahn.de – Reise- und Preisauskunft der Deutschen Bahn AG
- http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dl – Bahnauskunft im Textmodus (auch für PDAs und Handys)
- http://mobile.bahn.de – Spezielle Bahnauskunft für PDAs und Handys
- http://www.surfandrail.de – Surf&Rail
- http://www.fa-oeffentlicher-verkehr.adfc.de/Fahrradmitnahme/indexPreise.html – Übersicht Sparpreise mit Tipps und Tricks nicht nur für Radfahrer