Reinhold Brinkmann
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Reinhold Brinkmann (* 21. August 1934 in Wildeshausen) ist ein deutscher Musikwissenschaftler.
Brinkmann, der nach dem Studium der Musikerziehung und Germanistik 1967 in Freiburg mit einer Dissertation über Schönbergs Klavierstücke op. 11 promovierte, habilitierte sich 1970 an der FU Berlin, wo er zunächst auch Professor wurde. 1972 bis 1980 lehrte er in Marburg, danach bis 1985 wieder in Berlin, diesmal an der HdK. Seit 1985 unterrichtet er an der Harvard University. 2001 wurde Brinkmann mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet.
Er arbeitet mit breit gestreuten Veröffentlichungen vor allem auf dem Gebiet der Theorie und Geschichte der Musik vom 18. bis zum 20. Jahrhundert mit besonderem Schwerpunkt auf den interdisziplinären Aspekten der Musik.
[Bearbeiten] Schriften (Auswahl)
- Richard Wagner. Von der Oper zum Musikdrama. Bern: Francke 1978
- (Hrsg.) Improvisation und neue Musik. 8 Kongressreferate. Mainz: Schott 1979
- (Hrsg.) Musik im Alltag. 10 Kongressbeiträge. Mainz: Schott 1980
- Arnold Schönberg: Drei Klavierstücke Op. 11. Studien zur frühen Atonalität bei Schönberg. 2., durchges. Aufl. mit einem neuen Vorwort. Stuttgart: Steiner 2000
- Musik nachdenken. Reinhold Brinkmann und Wolfgang Rihm im Gespräch. Regensburg: ConBrio 2001
- Vom Pfeifen und von alten Dampfmaschinen. Aufsätze zur Musik von Beethoven bis Rihm. Wien: Zsolnay 2006
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Reinhold Brinkmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Interview mit ihm
Personendaten | |
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NAME | Reinhold Brinkmann |
KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Musikwissenschaftler |
GEBURTSDATUM | 21. August 1934 |
GEBURTSORT | Wildeshausen |