Scharfschützenabzeichen
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Das Scharfschützenabzeichen wurde ab dem 20. August 1944 in der Wehrmacht eingeführt, als Auszeichnung für Scharfschützen. Das Scharfschützenabzeichen wurde in drei Klassen unterteilt: Erste Klasse für 60 getötete gegnerische Soldaten, zweite Klasse für 40 und dritte Klasse 20 Treffer. Das Abzeichen zeigte einen Adlerkopf in schwarz, der zwischen grünen Eichenblättern mit einer kleinen braunen Eichel lag. Alles lag auf ovalem Hintergrund aus grauem Stoff. Das Adlerauge und der Schnabel waren Gelb, die Federn aus weißer Baumwolle. Das Abzeichen konnte nur an Soldaten verliehen werden, die auch als Scharfschützen eingesetzt waren. Sie trugen es am rechten Ärmel über allen anderen Abzeichen, außer zum großen Dienstanzug. In der zweiten Klasse hatte das Abzeichen einen Silberrand, in der ersten Klasse einen Goldrand. Die wenigen Soldaten die dieses Abzeichen verliehen bekamen, vermieden es zu tragen da im Falle einer Gefangennahme sie keine freundliche Behandlung zu erwarten hatten. Deutsche Scharfschützen waren bei den Alliierten nicht unbedingt beliebt, man sah es als unfaire Taktik an.
[Bearbeiten] Literatur
- Uniformen und Abzeichen des deutschen Heeres 1933-1945, Brian L. Davis, Motorbuchverlag