Schloss Schönau
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Schloss Schönau ist ein Schloss im Aachener Vorort Richterich.
Das Gebiet um Schönau wurde 1244 von Kaiser Friedrich II. an Heinrich von Aachen (* 1220; † 1290) als Eigentum übertragen. Heinrich von Aachen, zuvor bereits Schatzkämmerer von Aachen, begründete die Familie von Schönau, die sich nach dem Erwerb der Burg und Herrschaft Schönforst in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, auch von Schönforst nannten.
1396 wurde Schloss Schönau und das umliegende Gebiet ein Lehen des Herzogtums Jülich. Es blieb als Unterherrschaft im Besitz eines Zweiges der Familie von Schönau und wurde an die Familie von Millendonk (ca. 1450 - 1695) weitervererbt. Durch Heirat kam die Unterherrschaft an die Familie von Blanche. Der Versuch Johann Gottfried des heiligen Römischen Reichs unmittelbarer Freiherr von Blanche, Schönau, Fronenbroch, Hörstgen etc. Dynast in Hüls etc., die Reichsunmittelbarkeit für das Gebiet um das Schloss Schönau zurückzugewinnen, scheiterte, und Gottfried von Blanche landete 1759 im Kerker des Schlosses von Jülich.
Die heutigen Gebäude stammen überwiegend aus dem Jahr 1732. Heute gehört das Schloss der Stadt Aachen und wird als Restaurant genutzt.
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Koordinaten: 50° 48' 41" N, 6° 3' 50" O