Diskussion:Tempolimit
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[Bearbeiten] explizite Ausschilderung (wie in der CH) oder implizites Limit (beim Ortschschild)
Bitte in der Tabelle noch erwähnen, ob mit dem Innerortsschild automatisch die Innerortslimite beginnt (wie in den meisten Ländern) oder ob die ausdrücklich ausgeschildert wird (wie in der Schweiz). Ein Innerortsschild hat in der Schweiz keine tempolimitierende Funktion - das Tempolmit ist immer ausdrücklich ausgeschildert. Das ist zwar meist mit dem Innerortsschild, häufig aber auch nicht.
[Bearbeiten] Höchstgeschwindigkeiten im Ortsgebiet
Könnte man in der Tabelle nicht auch die Höchstgeschwindigkeiten im Ortsgebiet aufnehmen?
MikeTheGuru 22:00, 13. Feb 2004 (CET)
- okay, werde ich versuchen K@rl 22:26, 13. Feb 2004 (CET)
Wie ist das mit der ewigen Tempolimit-Diskussion in Deutschland (speziell die magischen 130), sollte man das aufnehmen? Oder klingt das zu sehr nach 80ern? ;-) -- kakau 13:31, 17. Feb 2004 (CET)
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- Sollte man aufnehmen (nicht speziell auf 130 bezogen), da die Diskussion darüber (leider) nicht mehr aktuell ist, die positiven Auswirkungen davon aber noch immer gelten würden.--136.199.8.128 17:52, 20. Feb 2005 (CET)
- Ich habe kein Problem damit, ich möchte auch die 130 bzw. 150, die in Italien erlaubt und doch nicht erlaubt sind ;-) hineinnehmen, muß mich aber noch genauer informieren. K@rl 15:26, 17. Feb 2004 (CET)
Mich würden die Tempolimits für Lkw auch interessieren. Hans 12:38, 23. Feb. 2004 (CET)
Kann es leider nur für die Bundesrepublik Deutschland sagen:
Landstraße:
- Lkw 3,5 t bis 7,5 t: 80 km/h
- Lkw über 7,5 t: 60 km/h
Autobahn:
- Lkw über 3,5 t: 80 km/h
Gruss thomas 00:48, 26. Jun 2004 (CEST)
[Bearbeiten] Gliederung
Irgendwie stimmt die nicht. --acf 23:09, 25. Aug 2004 (CEST)
[Bearbeiten] Reichweite des Tempolimits nach Kreuzungen
In allen offiziellen Texten zur Reichweite des Tempolimits wird angeführt, dass diese bis zur entsprechenden Aufhebungstafel wirksam sind. Natürlich auch, wenn andere Vorschriften greifen, z.B. Ende der geschlossenen Ortschaft.
Was jedoch nirgends genau definiert ist, zumindest habe ich es noch nirgends gefunden, ist die Beendigung eines Tempo-Limits durch eine Einmündung.
Es kann logischerweise nicht sein, dass an der Straße x irgendwo ein Tempolimit erklärt wird und dieses dann, ohne als Zeichen wiederholt zu werden, nach einer Kreuzung oder Einmündung weiterhin gelten soll.
Denn woher soll der Einbiegende denn die Kenntnis nehmen, dass hier ein Tempolimit vorliegt?
Warum wird ein solch wichtiger Sachverhalt nicht genau festgelegt. Es kann nicht zweierlei Recht geben, für einen Anfangsbenutzer der Straße, der das Tempolimit gesehen hat und dem Einbieger in die gleiche Fahrtrichtung, der keinerlei Information hat.
Meines Erachtens ist es also so, dass ein Tempolimit nach einer Einmündung wiederholt werden muss, um wirksam zu bleiben.
Oder gibt es doch Literatur darüber? Urteile?
Manfred Pfirrmann (mpfirrmann@onlinehome.de) Fahrlehrer.
- Das Tempolimit ist ein Streckenverbot (§ 41 Abs. 2 Nr. 7 StVO). Dass eine andere Straße in die Strecke einmündet, ändert nichts am Verbot. Laut Hentschel (ISBN 3406529968) kann auch der Einbieger eine Ordnungswidrigkeit begehen, wenn er das Tempolimit kennt und zu trotzdem zu schnell fährt. Dass er sich vielleicht damit rausreden könnte, er würde das Verbot nicht kennen, ist eine andere Sache ... --kh80 •?!• 22:45, 13. Apr 2005 (CEST)
[Bearbeiten] fehlendes Bild
In den USA werden Tempolimits in Meilen pro Stunde (mph) angezeigt. Im Gegensatz zu Deutschland wird in den USA nicht das oben beschriebene internationale Verkehrszeichen verwendet, sondern das rechts abgebildete. Ich kann das angesprochen "rechts abgebildete" nicht finden. --bjm 20:08, 24. Jan 2005 (CET)
[Bearbeiten] Nachts in Österreich
In Österreich gilt nachts auf manchen Autobahnen 110 km/h. Leider habe ich nicht gefunden wo und zu welcher Uhrzeit. Vielleicht könnte man das noch ergänzen.
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- Das ist eine diffiziele Angelegenheit. Es handelt sich dabei um Verordnungen der jeweiligen Landesregierung, die nichts mit allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkungen zu tun haben. Sie wären von der Systematik her zu behandeln wie durch Verkehrszeichen kundgemachte Tempolimits.
kksen 17:31, 26. Mai 2005 (CEST)Kksen
[Bearbeiten] Tempolimit Ortsgebiet
Das kann doch unmöglich stimmen, dass man in Europa in Ortsgebieten meistens zwischen 80 und da falsch.
[Bearbeiten] Tabelle
ich hab die Tabelle mal deutlich zwischen PKW und PKW mit Anhänger getrennt. Hab leider keine Möglichkeit gefunden, die Zellenumrandung an diesem Punkt zu verstärken, also hab ich andersfarbige Leerzellen eingesetzt. Ist nur mal ein Vorschlag, wer weiß wie es geht, kanns ja wieder ändern --Cookiez 03:51, 4. Dez 2005 (CET)
[Bearbeiten] Tempolimit auf Expressstraßen
Ich nehme an, dass mit Expressstraßen Straßen gemeint sind, welche zwar 2 Spuren pro Richtung haben und baulich getrennt sind, aber nicht als Autobahn ausgeschildert sind. Auf diesen gilt in Deutschland selbstverständlich nicht eine Begrenzung von 100 km/h, hier gelten 130 km/h Richtgeschwindigkeit.
- Ich glaube, dass hier eine (wörtliche) Übersetzung des Begriffes "expressway" im Gegensatz zum Begriff "motorway" erfolgt ist. Ich habe keine Ahnung, welche Merkmale bzw. rechtlichen Voraussetzungen eine solche Straße in den betreffenden Ländern definieren; in Österreich wäre damit der Begriff "Autostraße" gemeint - siehe dort! Kksen 08:05, 11. Jan 2006 (CET)
Ich denke die Definition ist stark länderabhängig, ich denke zum Beispiel das die meisten deutschen Autostraßen oder österreichischen Schnellstraßen an Autobahnen manch anderer Länder heranreichen können. DOM700
[Bearbeiten] Neutralitätsbaustein
Ich konnte in dem Artikel kein Neutralitätsproblem finden, auf der Neutralitätsseite auch keine entsprechenden Hinweise... Kann man daher das Neutralitäts-Flag einfach rausnehmen? 195.37.116.2 16:04, 9. Jan. 2007 (CET)
- Also, ich weiß nicht. Das "Tempolimits sind doof" zieht sich doch wie ein roter Faden durch die ersten beiden Kapitel. Insbesondere, daß niedrige Tempolimits zur Kriegsvorbereitung der Nazis dienen sollte würde ich doch gerne bestätigt wissen. --Ole Albers 19:56, 23. Jan. 2007 (CET)
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- Richtig. Der Artikel ist einseitig gegen Tempolimits gerichtet. Mal sehen, ob mein Versuch, die Gründe für ein generelles Tempolimit anzuführen, "überlebt". Zur Wegnahme des Neutralitätsbaustes müsste aber an dem Artikel noch mehr verändert werden. --84.150.123.243 08:00, 29. Jan. 2007 (CET)
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- Hallo! Ich bin der, der diese Version des Artikels reingestellt hat und möchte Folgendes dazu anmerken:
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- 1. Ja, meine subtile Argumentation gegen das allgemeine Tempolimit im Teilartikel "Geschichtliches" ist gewollt. Wenn jemand die enthaltenen Informationen neutraler rüberbringen kann, ohne in die schwachsinnige Formulierung der vorherigen Teilartikelversion vom 11. November 2006 abzudriften, kann er das ja tun.
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- 2. Es gibt keinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen dem allgemeinen Tempolimit und der Unfalltotenzahl.
- Ich habe mich bei meinen Ausführungen explizit nur auf die Verkehrssicherheit beschränkt und am Ende "im Sinne der Steigerung der Verkehrssicherheit" in Klammern angefügt, eben aufgrund des positiven Umwelteffekts eines allgemeinen Tempolimits (insofern dessen Einhaltung auch erfolgt).
- Es ist immer wieder erfreulich, wie das Argument "es gibt keinen statistischen Zusammenhang" als Keule verwendet wird! Erstens ist die Aussage schon formal ein Blödsinn (man kann zwar Zusammenhänge beweisen, nicht aber Nicht-Zusammenhänge) und zweitens behaupte ich ganz frech das Gegenteil: Es gab in Tirol 3 Jahre lang Tempo 80 im Freiland, und währenddessen ging die Verkehrstotenzahl um fast 40% zurück. Nach der Aufhebung durch den obersten Gerichtshof (aus formalen Gründen: flächendeckende Verordnung nicht zulässig) stieg die Totenzahl sofort auf das alte Niveau. Also, wenn das nicht statistisch signifikant ist!
- Ausserdem wette ich, dass der Zusammenhang zwischen mittlerer Unfallschwere und Höchstgeschwindigkeit sehr wohl erforscht und bekannt ist, ich behaupte mal einfach, dass du keine Ahnung hast!
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- Wer Ausgewogenheit haben möchte, kann ja etwas über die EU-Normverbrauchsmessverfahren und die damit im Zusammenhang stehende 120-km/h-Grenze schreiben. Der ADAC hat z.B. nachgewisen, dass gerade kleinhubige Fahrzeuge oberhalb von 120 km/h einen überproportional hohen Anstieg bei Verbrauch und Schadstoffausstoß aufweisen. Das mit dem Verbrauch können viele Fahrer bestätigen, Letzteres ist nicht ohne Messungen mit entsprechendem Gerät zu beweisen.
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- 3. Die Einführung und kurz darauf folgende weitere Reduzierung des Tempolimits kurz vor dem 2. Weltkrieg ist ganz offensichtlich eine Kriegsvorbereitungsmaßnahme gewesen, nämlich zur Spriteinsparung, damals aus strategischen und binnenwirtschaftlichen Gründen und ganz sicher nicht aus Gründen des Umweltschutzes, auch wenn einige "Grüne" das gerne so sehen würden.
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- 4. Die vorherige Version dieses Teilartikels war nicht nur an sich sehr stumpf, sondern vor allem einseitig pro Tempolimit verfasst war, was ebenfalls nicht im Sinne der Neutralität sein kann. Ich habe mit diesem polarisierenden Teilartikel versucht, Gleichgewicht in den Artikel insgesamt zu bringen.
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- Micha
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- wo ist der artikel denn einseitig? bloß weil es keinen kausalen zusammenhang zwischen unfalltoten/-verletzten und unzulässig hoher geschwindigkeit gibt ist der artikel doch nicht un-neutral. wer sich bei tempo 160 auf der landstrasse um einen baum wickelt überlebt nicht bloss weil das speedlimit von 100 auf 80 gesenkt wurde ;) die greifendsten argumente für straffere tempolimits sind meiner meinung nach der schadstoffausstoss sowie der spritverbrauch. beide argumente werden im artikel aufgeführt. wobei man auch hier nicht von dem grundsatz "langsamer = ökologischer" ausgehen kann, da beispielsweise bei tempo 30 in der stadt mehr schadsoffe ausgestossen werden als bei 50. grund ist die uneffektive verbrennung im unteren teillastbereich eines verbrennungsmotors. für die umwelt wären je nach fahrzeugtyp geschwindigkeiten von 70-100km/h optimal (umso größer die motorisierung umso höher), da in diesem bereich der verbrauch und die abgaswerte am niedrigsten sind. -- um auf die ausgangsfrage zurück zu kommen, ist es jedoch wirklich fraglich ob die vorkriegszeitliche tempolimitverschärfung tatsächlich zur ressourcenschonung dienen sollte. sollte also bewiesen werden! beste grüße -> Funzt.net 15:11, 29. Jan. 2007 (CET)
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Ich finde vor allem die Behauptung: "Deutsche Autobahnen zählen statistisch zu den sichersten in der Welt" (als Argument gegen ein Tempolimit) fragwürdig. Ein Quellenhinweis für eine derart pauschale Behauptung ist m.E. zwingend notwendig. Wer regelmäßig mit einem Kleinwagen unterwegs ist bzw. sich an die Richtgeschwindigkeit hält, kann über eine solche Aussage ohnehin nur müde lächeln.
Hmm, warum? Ich bin mit unterschiedlichsten Autos unterwegs (klein, groß) und hatte nie Probleme. Das bezieht sich auch auf Fälle, als ich keine Lust hatte, schnell zu fahren und mit 120 km/h gut voran kam. Ohne Drängelei von Hinten. Hing vermutlich damit zusammen, dass ich mich ans Rechtsfahrgebot gehalten hab und die Überholspur nicht dauerhaft befahren habe. 84.58.193.38 20:18, 11. Feb. 2007 (CET)
dem kann ich aus eigener erfahrung nur beipflichten. leider meinen viele verkehrsteilnehmer sie können sich in geschwindigkeitsbegrenzten bereichen grundsätzlich auf die linke spur setzen nach dem motto "es darf ja eh keiner schneller fahren" ... unter dem selben vorwand ziehen auch viele einfach mal links raus ohne den rückwärtigen verkehr zu beachten. Funzt.net 21:44, 11. Feb. 2007 (CET)
- Habe mal versucht, die Geschichte auf die Fakten zu begrenzen und die Begründungen für ein Tempolimit in einen Extraabschnitt zu packen, der dann auch gleich den Baustein geerbt hat. Meinen beiden Vorrednern möchte ich ansonsten raten, mit einem Kleinwagen oder ähnlichem eine mittelstark befahrene vierspurige Autobahn auszuprobieren (Kassel–Dortmund oder Würzburg–Hattenbach). Da hat man die Wahl zwischen Lkw-Kolonne und Bolidenrevier. Mir macht das keinen Spaß.--Simon-Martin 11:01, 11. Mär. 2007 (CET)
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- Wenn die Begründungen extra stehen, sollten auch die Gegenargumente deutlich in einen eigenen Absatz kommen. --Dsds 18:16, 13. Mär. 2007 (CET)
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- Ja gerne. Schreib' ihn einfach! Ist auf jedem Fall besser, als es indirekt in jedem Absatz zwischen den Zeilen stehen zu haben.--Simon-Martin 18:59, 13. Mär. 2007 (CET)
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So, und jetzt kommt der Neutralittsbaustein wieder ganz nach oben. Es kann nicht sein, dass physikalisch begründete Argumente für ein Tempolimit damit verziert werden, „Lobbyistenphysik“ wie „Tempolimits verursachen Unfälle“ nicht. --Simon-Martin 12:00, 14. Mär. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Auswirkungen auf den Treibstoffverbrauch
Gibt es Studien zu den Auswirkungen auf den Treibstoffverbrauch? Wenn ja, müssen diese dringend Erwähnung finden. Interessant wären auch Studien zur Unfallhäufigkeit in Abhängigkeit von allgemeinen Tempolimits. --Ariser 12:42, 4. Feb. 2007 (CET)
- Auf die Unfallhäufigkeit wird ein generelles Tempolimit auf Autobahnen einen geringen Einfluss haben, sehr wohl aber auf die Schwere des Unfalls und damit die Zahl der Unfalltoten. Zum Treibstoffverbrauch hilft ein bisschen Nachdenken: Die meisten Fahrzeuge schaffen es im höchsten Gang bei optimaler (also kraftstoffarmen aber gleichzeitig nicht-untertourigen) Drehzahl nicht über 100km/h. Wenn man als Gesetzgeber die Höchstgeschwindigkeit jetzt auf 130 beschränkt, kann der Treibstoffverbrauch nur sinken.--CedricBLN 23:07, 14. Mär. 2007 (CET)
Ich hab' eigene Erfahrungswerte: als ich beim Feinstaub-80 (Schweiz) nicht mehr fahren durfte, war der Verbrauch etwas um die 7.5 Liter statt wie üblich zwischen 8 und 8.5 (bei sonst entsprechender Fahrweise). Das macht schon was aus - Hauptverantwortlich ist der überproportional erhöhte Luftwiderstand bei höherem Tempo.
Um die Auswirkung eines generellen Tempolimits auf den Treibstoffverbrauch zu untersuchen, muss man die kollektive Fahrweise berücksichtigen, denn ein (respektiertes) Tempolimit führt zu einem gleichmäßigeren Fluss auf Autobahnen mit weniger unnötigen Bremsmanövern. Die meisten Autofahrer sind nun mal ziemlich emotional bei der Sache und stören den Fluss. Zudem werden Staus seltener und die Kapazität der Autobahnen steigt.
[Bearbeiten] Großversuch?
Hier fehlen die Ergebnisse der Großversuche der 70er und 80er Jahre in der BRD. Würde mich sehr für Details interessieren.
[Bearbeiten] Urheberrechtsverletzung in diesem Artikel!!
Eine große Textpassage am Anfang des Abschnitts "Strecken ohne Tempolimit" und die Tabelle im Abschnitt "Europa" wurde unverändert von folgender Webseite allerdings OHNE QUELLENANGABE übernommen: http://www.motorradreiseforum.de/checklisten/tempolimits_europa_welt.php
- Aus meiner Sicht ist nicht geklärt, wer hier von wem abgekupfert hat. Mehr hier--Simon-Martin 21:44, 5. Mär. 2007 (CET)
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- Allem Anschein nach haben die vom Motorradreiseforum die WP-Nutzungsbedingungen nicht eingehalten. Dies hier ist höchstwahrscheinlich das Original. Siehe auch Wikipedia:Weiternutzung/Mängel#www.motorradreiseforum.de und WP:LB.--Simon-Martin 14:35, 6. Mär. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Verständnisfrage
Kann mir jemand mal folgendes Argument erklären: "Entscheidend ist hierbei die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit, ein eingehaltenes Tempolimit von 50 km/h kann unter Umständen sicherer sein als eine ignorierte Tempo-30-Zone." Also wenn ich mich an ein Tempolimit von 50 km/h halte, ist das sicherer als wenn ich in einer 30 Zone 40 km/h fahre. Aber nach der tatsächlichen Geschwindigkeit fährt man nach dem Argument ja mit 40 km/h sicherer als mit 50. Also widerspricht sich das doch, oder? --Dsds 14:14, 14. Mär. 2007 (CET)
- Vielleiiiicht ist es ja so gemeint: Wenn auf einer Straße Tempo 50 gilt, und die Fußgänger und Radfahrer das wissen, stellen sie sich darauf ein und sind entsprechend umsichtig. Wenn dagegen jemand auf einer Tempo-30-Straße 40 oder 50 fährt, überrascht er damit möglicherweise Fußgänger, die mit so schnellen Fahrzeugen nicht gerechnet haben, was zu gefährlichen Situtationen führen könnte.
- So oder so finde ich die Aussage aber ziemlich schwammig und sollte entweder umformuliert oder gestrichen werden. --RokerHRO 14:22, 14. Mär. 2007 (CET)
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- Dann müsste aber zumindest der Teil mit der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit raus.--Dsds 14:26, 14. Mär. 2007 (CET)
[Bearbeiten] Nochmal Neutralität / Kürzung
Hallo,
ich bin so frei und streiche hier einiges wieder heraus: „Nicht selten werden sie von den Behörden auch auf Druck von Bürgerinitiativen verordnet und haben dementsprechend nicht immer Befürworter.“ Gerade die haben naturgemäß Befürworter ;-) Ansonsten gibt es klare Vorschriften, wo Tempolimits anzuordnen sind und wo sie unzulässig sind.
„, aber das generelle Tempolimit ist mit dem Ziel der Erfüllung der europäischen Richtlinien zur Schadstoffemission in der Diskussion.“ Ja und? ist ein weiteres Argument, dadurch wird das vorangehende nicht abgewertet.
„Die erneute Einführung wird häufig spekulativ mit der in den 1950er Jahren stetig steigenden Zahl an Verkehrstoten begründet.“ Spekulieren können wir andernorts (z. B. in den eigentlich umstrittenen Absätzen weiter unten).
„Deutsche Autobahnen zählen statistisch zu den sichersten in der Welt. Wie sehr ein allgemeines Tempolimit auch auf schwächer befahrenen Abschnitten die Unfallgefahr reduzieren würde, ist umstritten.“ Aus diesem Absatz wurde der Hinweis auf den hohen/teuren Ausbaustandard der deutschen Autobahnnen heraus gestrichen, weil er nichts mit einem Tempolimit zu tun habe. Tatsächlich wird das Sicherheitsniveau aber durch den Ausbaustandard beeinflusst. So ist der ursprüngliche Sinn verfälscht!
„Die meisten Verkehrsunfälle in Deutschland passieren innerhalb von Ortschaften, die schwersten ereignen sich auf den Landstraßen. (Fast zwei Drittel, nämlich 61 Prozent, verunglückten 2004 auf in Gemeindestraßen. 31 Prozent der Unfälle geschahen auf Landstraßen. Autobahnen verzeichneten lediglich einen Anteil von 7,6 Prozent aller Unfälle.) Zudem passierten mehr als 95 Prozent aller Unfälle bei Geschwindigkeiten unter 100 Kilometer pro Stunde. [1] [2] Aufgrund der hohen Verkehrsdichte auf vielen Autobahnen ist das Fahren hoher Geschwindigkeiten meist nur nachts oder auf weitgehend leerer Strecke möglich.“ und „Auf der Mehrzahl der Strecken in Deutschland gibt es schon ein Tempolimit. So gibt es auf 30 Prozent der Autobahnstrecke eine dauerhafte Geschwindigkeitsbegrenzung, auf weiteren 17 Prozent eine zeitweise. Auf dem gesamten deutschen Straßennetz sind 99 Prozent der Strecken limitiert.“
Ja. Und hier geht es um das letzte Prozent. Was andernorts passiert, ist unbedeutend. Was würde es auf der Autobahn ändern, wenn auf den Landstraßen gar keine oder dreimal so viele Unfälle passierten?
„Die Verkehrssicherheit hat in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen, obwohl es kein Tempolimit auf Autobahnen gibt. [3]“ Wenn sich an der einen Ursache nichts ändert, werden wohl nur die anderen für Veränderungen sorgen.
„Studien in Frankreich zeigen eine vermehrte Auffahrunfallhäufigkeit bei starrer Geschwindigkeitsbeschränkung. [4]“ Erstens: Frankreich hat schon lange ein allgemeines Tempolimit. Wenn dort etwas untersucht wurde, dann ein Vergleich „starres Tempolimit“–„Flexible Verkehrsregelung“. Zweitens: Ein unter Nickname abgegebener Forumsbeitrag entspricht nicht meinen Vorstellungen von überprüfbaren Quellen.
So, viel Spaß--Simon-Martin 13:50, 16. Mär. 2007 (CET)
- "Ja. Und hier geht es um das letzte Prozent. Was andernorts passiert, ist unbedeutend. Was würde es auf der Autobahn ändern, wenn auf den Landstraßen gar keine oder dreimal so viele Unfälle passierten?"
- Dort steht einfach nur, dass es innerorts und auf Landstraßen deutlich mehr Unfälle gibt, sodass es eher da Handlungsbedarf gibt als auf Autobahnen. Zudem finde ich es ganz schön dreist als Befürworter eines Tempolimits einfach alle Argumente dagegen herauszustreichen.
- "Wenn sich an der einen Ursache nichts ändert, werden wohl nur die anderen für Veränderungen sorgen." Ja ... und? Warum soll das jetzt kein Argument sein??
- "Zweitens: Ein unter Nickname abgegebener Forumsbeitrag entspricht nicht meinen Vorstellungen von überprüfbaren Quellen." Die Argumente pro Tempolimit sind überhaupt nicht mit Quellen belegt, soll ich jetzt auch alle rauslöschen?? --Dsds 15:37, 16. Mär. 2007 (CET)
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- OK, ich versuche es noch einmal zu begründen:
- „Dort steht einfach nur, dass es innerorts und auf Landstraßen deutlich mehr Unfälle gibt, sodass es eher da Handlungsbedarf gibt als auf Autobahnen. Zudem finde ich es ganz schön dreist als Befürworter eines Tempolimits einfach alle Argumente dagegen herauszustreichen.“ Zwei Absätze darüber steht schon „Deutsche Autobahnen zählen statistisch zu den sichersten in der Welt und übertreffen hierbei tempobeschränkte Strecken in zahlreichen anderen Ländern, so dass bislang - mit Ausnahme einiger vorübergehender Versuche - keine Notwendigkeit (im Sinne der Steigerung der Verkehrssicherheit) für die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen und ähnlichen Straßen in Deutschland ergangen ist“ - also wo ist der Mehrwert? Und soll man nichts gegen AIDS tun, weil viel mehr an Herzinfarkt sterben?
- Und noch einmal: Was sagt die Tatsache, dass es auf 47 % der Autobahnstrecken zumindest zeitweise ein (meist unumstrittenes) Tempolimit gibt, darüber aus, ob ein Limit auch auf den restlichen Abschnitten sinnvoll wäre?
- „"Wenn sich an der einen Ursache nichts ändert, werden wohl nur die anderen für Veränderungen sorgen." Ja ... und? Warum soll das jetzt kein Argument sein??“ Weil da keinerlei Aussage darüber enthalten ist, ob es mit Tempolimit noch besser wäre.
- „Die Argumente pro Tempolimit sind überhaupt nicht mit Quellen belegt, soll ich jetzt auch alle rauslöschen??“
Wenn Du Dich als Troll profilieren willst.Ich dachte, bekannte Aussagen aus der der Schulphysik müssten nicht mit Quellen belegt werden. Siehe kinetische Energie, Bremsweg (auch der letzte Link auf der hier diskutierten Seite ist da erhellend), Zentripetalkraft, Luftwiderstand, Kraftstoffverbrauch, Straßenverkehrslärm und die dortigen Quellen.--Simon-Martin 17:13, 16. Mär. 2007 (CET)
- OK, ich versuche es noch einmal zu begründen:
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- "Weil da keinerlei Aussage darüber enthalten ist, ob es mit Tempolimit noch besser wäre." Es könnte aber mit Tempolimit auch schlechter werden, warum also diese Gefahr eingehen?
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- "Und soll man nichts gegen AIDS tun, weil viel mehr an Herzinfarkt sterben?" Dann wird man sich aber vielleicht zuerst um die mit Herzinfarkt kümmern, weil es ja mehr sind - also ein größeres Interesse daran bestehen müsste.
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- "Was sagt die Tatsache, dass es auf 47 % der Autobahnstrecken zumindest zeitweise ein (meist unumstrittenes) Tempolimit gibt, darüber aus, ob ein Limit auch auf den restlichen Abschnitten sinnvoll wäre?" Das heißt, irgendwelche kluge Leute haben sich wohl Gedanken darüber gemacht, wo ein Tempolimit notwendig ist oder wo es überdurchschnittlich viele Unfälle gibt, und haben dann entsprechend reagiert (aktuelles Beispiel ist die A2 zwischen Hannover und Bielefeld - wo demnächst testweise Tempo 100-130 gilt). Diese Leute meinen dann wohl, dass ein Tempolimit auf den anderen 50% der Strecken nichts bringen würde (zumindest nichts Positives), da keinem geholfen ist, wenn man auf einer leeren Strecke mit 100 km/h langfährt und dabei fast einschläft oder sich links und rechts die Landschaft anschaut (also unkonzentrierter fährt - so geht mir das oft wenn ich z.B. auf der A31 fahre, da war sonst über einige Kilomenter immer 80 ohne ersichtlichen Grund).
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- Ach so: "(meist unumstrittenes) Tempolimit" - Quelle? --Dsds 17:58, 16. Mär. 2007 (CET)
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- Aber wir wollen hier nicht ernsthaft darüber diskutieren, ob Tempolimits das Unfallrisiko erhöhen? Sorry, aber wenn Du nach ein paar Kilometer mit Tempo 80 am einschlafen wärest, wäre wohl eine Pause angesagt.
- Ansonsten habe ich nicht behauptet, dass man nichts gegen Herzinfarkte tun soll. Nur soll man sich nicht darauf beschränken. In diesem Fall kann man wundervoll das eine wie das andere tun.
- Zurück zu meiner Frage: Wieso spricht die Tatsache, dass man beim größten Teil des Straßennetzes (und erst recht in den meisten Staaten der Welt) ein Tempolimit eingeführt hat, dagegen, es allgemein zu tun? Entweder sind die Abschnitte mit Limit völlig anders als die ohne - dann sagt es gar nichts aus. Oder sie sind sich ähnlich - dann ist es zumindest kein klares Argument gegen eine ähnliche Behandlung.
- Oder gehört diese Argumentation eher mit in die klassische Argumentationskette „Es bringt wenig, also können wir es lassen“? Und ich bin sogar bereit, zuzustimmen, dass es wenig bringt – wenn andererseits klar ist, dass es fast nichts kostet. Ergo: Gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis.
- --Simon-Martin 22:07, 16. Mär. 2007 (CET)
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- „Es bringt wenig, also können wir es lassen“ RRichtichhhhh, es ist ja nicht mal klar, ob es überhaupt was bringen würde. / "dass es fast nichts kostet" Zum einen macht Autofahren weniger Spaß (o.k. das ist kein 'richtiges' Argument), zum anderen kostet es zumindest Zeit (wenn man z.B. nachts freie Fahrt hat, ist der Unterschied zwischen sagen wir mal 160 km/h im Durchschnitt ohne Tempolimit und 110 km/h im Durchschnitt mit Tempolimit schon erheblich, wenn man weite Strecken fährt (wenn man die A7 von Nord nach Süd fährt, spart man rein theoretisch ca. 3-4 Stunden). Aber ich sehe schon, diese Diskussion läuft ins Leere. Du wirst mich nicht überzeugen und ich dich nicht. Tucker du man weiter mit 110 über die Autobahn, ich werde dich dann bei Gelegenheit mal überholen ;-) --Dsds 22:37, 16. Mär. 2007 (CET)
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- Aber eins noch: Wenn es nicht viel bringt, warum sollte man dem gemeinen Bürger eine weitere Freiheit nehmen und noch ein Gesetz schaffen (wo es ja sowieso schon viel zu viele gibt). ((Erst darf man nicht mehr rauchen (das ist mir persönlich als Nichtraucher zwar egal, ich befürworte dieses neue Nichtrauchergesetz trotzdem nicht), dann darf man nicht mehr schneller als 100 fahren und irgendwann darf man wahrscheinlich nur noch Mo-Fr sein Haus verlassen, damit die Umwelt nicht auch noch am Wochenende belastet wird.)) Wer langsam fahren will, soll dies doch tun, da hindert ihn keiner dran.
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Damit wären zumindest die Positionen geklärt. Ich könnte einiges darauf antworten, zum Beispiel sähe ich eine Abschaffung der Verordnung über eine allgemeine Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und ähnlichen Straßen (BABRiGeschwV 1978) - kein Witz, siehe hier – durchaus als Verwaltungsvereinfachung an. Dennoch, lass' mal gucken, was noch so an gesicherten Fakten zu dem Artikel zu finden ist. --Simon-Martin 10:45, 21. Mär. 2007 (CET)
Ja nee, is klar. Dann gäb es halt eine 'Verordnung über ein generelles Tempolimt auf Autobahnen'. Der einzige Unterschied wäre, dass es für den Bürger wieder ein Verbot mehr gibt. --Dsds 15:48, 21. Mär. 2007 (CET)