Tipping-Point
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Der Begriff tipping point bezeichnet jenen Moment, in welchem etwas Einzigartiges zum Normalzustand wird.
Erstmals angewendet wurde der Begriff im Jahre 1957 von Morton Grodzins bei einer Untersuchung zur Rassentrennung. Weiterentwickelt hat ihn dann der US-amerikanische Ökonom Thomas Schelling.
Im Jahre 2000 erschien das Buch „Tipping Point – Wie kleine Dinge Grosses bewirken können“ (Originaltitel The tipping point – How Little Things Can Make A Big Difference) von Malcolm Gladwell und machte den Begriff populär.
[Bearbeiten] Tipping-Point-Führung
In der Wirtschaft wird der Tipping Point als Führungsstil betrachtet. Man geht davon aus, dass Veränderungen in der Organisation nicht auf der Verwandlung der Masse beruhen. Vielmehr muss man sich auf Extreme konzentrieren, welche einen asymmetrisch grossen Einfluss auf die Performance haben und so rasch einen „Tipping Point“ auslösen.